24. Januar 2018 | Kanu-Rennsport

Rennkanuten trotzten in Florida einem besonderen „Wintertrainingslager“

Neben den Trainingslagern nach Jahresbeginn in St. Moritz und in Kienbaum bot sich für einen Teil des Rennsport-Bundeskaders die Möglichkeit zur Saisonvorbereitung in Florida.
Rennkanuten trotzten in Florida einem besonderen „Wintertrainingslager“
Am Ende gab's doch noch den Sunshine State

Unter Leitung von Kajak-Herren-Bundestrainer Arndt Hanisch sowie Rolf Straub (Canadier und Kajak-Damen) weilten vom 5. Januar bis heute 16 Athleten in Indian Harbour Beach. Mit diesem „Behörden-Trainingslager“ ist allen Sportlern, die in den bisherigen Wintermonaten bedingt durch Bundeswehr- bzw. Feuerwehrausbildung nicht paddeln konnten, die Gelegenheit eingeräumt worden, die „fehlenden spezifischen Trainingskilometer nachzuholen“, wie Arndt Hanisch aus Florida berichtete. Im Fokus standen viel GA-Training, Technik und Kraft. Wertvolle Unterstützung erhielt das Team von Matthias Englert (IAT Leipzig), der Videoanalysen und Laktatkontrollen vorgenommen hat. Arndt Hanisch zeigte sich angetan vom Einsatz der Athleten, die vor allem zu Beginn des Trainingslagers mit widrigen Bedingungen zu kämpfen hatten. Die Winterstürme an der US-Ostküste machten auch um Florida keinen Bogen und bescherten dem „Sunshine State“ den strengsten Winter seit 30 Jahren. Trotz der Tatsache, dass die Sportler gerade an jenen Tagen sehr mit dem kalten Nordwind zu kämpfen hatten, haben „alle sehr gut durchgezogen“, so Arndt Hanisch. Als Entschädigung gab’s danach aber auch die schönen Momente und das heißt in Florida auch paddeln mit Delfinen und Manatees.

Text: H.-P. Wagner nach Informationen von A. Hanisch, Foto: R. Straub

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