8. Dezember 2014 | Kanu-Rennsport

Kajak-Herren glänzten im Trainingslager als „Hobbyköche“

Wie für die Kajak-Damen in Sabaudia und die Canadier in Melbourne/Florida stehen am gleichen Ort auch für die Kajak-Herren des DKV-Nationalteams derzeit reichlich Grundlagen-Kilometer auf dem Trainingsplan.
Kajak-Herren glänzten im Trainingslager als „Hobbyköche“
Die Hobby-Köche in Vorfreude auf den Braten

Mit einem Gruß aus dem Trainingscamp vermeldeten die Athleten von Herren-Bundestrainer Arndt Hanisch, dass der Wettstreit untereinander auch vor der Verpflegung nicht halt macht.

Als besondere Herausforderung neben dem umfangreichen GA1- und GA2-Training bei angenehm warmen 23 Grad Celsius auf dem Indian River in Melbourne, den unspezifischen Kraft- und Athletikeinheiten in einem nahegelegenen Gym sowie dem Lauftraining am Atlantikstrand erwies sich dabei am 27. November das „Thanksgiving“-Feiertagsessen. Ronny Rauhe, Tom Liebscher, Martin Hollstein, Martin Schubert, Kai Spenner, Marius Radow, Jonas Ems und Lukas Reuschenbach hatten sich vorgenommen, zwei Truthähne - Nationalgericht an diesem Tag - selbst zuzubereiten. Für einen besonderen Reiz sorgte die Frage, welches Apartment den Besseren abliefern würde.

Beim gemeinsamen Verputzen des Federviehs konnte dann jedoch kein klarer Gewinner ermittelt werden, denn beide Truthähne übertrafen die eigenen Erwartungen bei Weitem. So durfte sich am Ende dieses Freizeit-Wettstreits mit dem Genuss des Bratens jeder als Sieger fühlen.
Ansonsten steht in der knappen Freizeit vor allem die Regeneration im Vordergrund. Darüber hinaus nimmt – wie Lukas Reuschenbach berichtete – auch das Besorgen von Weihnachtsgeschenken einen Großteil der freien Zeit in Anspruch. Die Lieben zu Hause wird’s freuen.

Text. H.-P. Wagner nach Informationen von Lukas Reuschenbach

   

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