14. März 2016 | Kanu-Rennsport

Brandenburg erhält Zuschlag für Kanu-WM der Junioren & U23

Während der Beratung des Vorstandes des Internationalen Kanuverbandes (ICF) vom 10.03. bis 13.03 in Madrid war einer der Tagungsschwerpunkte die Vergabe der Weltmeisterschaften 2020.
Brandenburg erhält Zuschlag für Kanu-WM der Junioren & U23

Dabei musste sich die Regattastrecke in Brandenburg an der Havel und der Deutsche Kanu-Verband mit seiner Bewerbung für die Junioren und U 23 WM 2020 im Kanusprint starker Konkurrenz stellen. Montemor-o-Felho in Portugal, Belgrad in Serbien und Szeged in Ungarn waren die anderen Bewerber für die größte Kanuveranstaltung im olympischen Jahr 2020.

Im Rahmen der Präsentationen der Bewerber konnte die deutsche Delegation mit Uwe Steinhäuser vom Regattateam Brandenburg Beetzsee, Jürgen Eschert, Olympiasieger 1964, und Wolfram Götz, Generalsekretär des Deutschen Kanu-Verbandes, die Mitglieder des Vorstandes von den Vorzügen der Brandenburger Regattastrecke überzeugen. Offensichtlich haben sich die Investitionen in die Regattastrecke und die professionelle Durchführung hochrangiger Veranstaltungen in den letzten Jahren ausgezahlt und dazu geführt, dass Brandenburg mittlerweile als eine der weltbesten Kanustrecken bei den Entscheidern innerhalb der ICF anerkannt wird. In geheimer Wahl setzte sich  Brandenburg an der Havel im ersten Wahlgang durch und erhielt den Zuschlag für diese bedeutende Veranstaltung.

Der Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes Thomas Konietzko, der als Vorstandsmitglied der ICF an dieser Veranstaltung teilnahm, sich bei der Abstimmung aber enthielt, war anschließend erfreut über die Entscheidung des Vorstandes der ICF, die das klare Vertrauen in die Organisationsstärke der deutschen Organisatoren widerspiegelt so Konietzko in einem ersten Statement.

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