13. März 2016 | Kanu-Rennsport

Sebastian Brendel erhält Jurypreis bei den World Paddle Awards 2016

Bei der diesjährigen Verleihung der „Kanusport-Oscars“ gestern Abend in Barcelona wurde der Potsdamer C1-Olympiasieger und -Weltmeister von den Academy-Mitgliedern für seine außergewöhnlichen Leistungen geehrt.
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Für herausragende Leistungen geehrt: S. Brendel

Sebastian Brendel – derzeit im Trainingslager in Sabaudia und am Tag seines 28. Geburtstages bei der gestrigen Ehrung in Barcelona nicht persönlich anwesend – war wie schon im Vorjahr erneut als einer der drei Finalisten für den World Paddle Award in der Kategorie „Sportsmen of the Year“ nominiert. Am Ende fiel die Wahl jedoch auf den K1-Doppelweltmeister von Mailand René Holten Poulsen aus Dänemark. „Sportswoman oft the Year“ wurde Lisa Carrington aus Neuseeland. Den Academy Award aber sprach die Jury dem Ausnahmeathleten aus Potsdam zu.

Sebastian Brendel konnte der Wahl durchaus Positives abgewinnen: „Es war für mich schon eine Ehre, wieder zu den drei Finalisten in der Kategorie ,Sportsmen oft the Year‘ gehört zu haben. Und auch wenn’s nicht in dieser Kategorie geklappt hat, macht es mich stolz, dass die Academy-Mitglieder mich für meine Leistungen im vergangenen Jahr geehrt haben. Eine solche nachträgliche Anerkennung ist ein schönes Gefühl“, so der 28-Jährige. Sein Blick aber sei bereits auf die kommende Saison mit dem Höhepunkt Olympische Spiele in Rio gerichtet. Dort möchte der Potsdamer topfit an den Start gehen und olympisches Edelmetall gewinnen. Zunächst jedoch heißt es auch für ihn bei zwei nationalen Qualifikationen am 9./10. April und am 30. April/1. Mai in Duisburg zu bestehen. „Ich werde dort sicher noch nicht topfit sein, denn ich gehe meinen Formaufbau Richtung Olympia langfristig an. Der Fokus liegt ganz klar auf Rio. Da der Quotenplatz im C1 sicher ist, habe ich zum Glück damit keinen Stress und kann die Qualifikation daher etwas entspannter angehen. Dennoch will ich mich natürlich auch in Duisburg gegen die nationale Konkurrenz durchsetzen“, unterstreicht der Olympiasieger von London.

Text. H.-P. Wagner

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