2. September 2017 | Kanu-Rennsport

DM München: Auch in den Sprintfinals überzeugen die WM-Starter

In den ersten Leistungsklasse-Finals am heutigen 2. Endlauftag der Deutschen Meisterschaften in München wurden heute Mittag die Titel in den Einer-Booten über 200m vergeben. Im K1 der Damen holte WM-Silbermedaillengewinnerin Tina Dietze (Leipzig) Meisterschaftsgold, im K1 der Herren verteidigte K4-Weltmeister Ronald Rauhe (Potsdam) seinen Sprinttitel, im C1 der Herren setzte sich C4-Weltmeister Stefan Kiraj (Potsdam) durch und im C1 der Damen ging der Titel an Lisa Jahn (Berlin-Köpenick).
DM München: Auch in den Sprintfinals überzeugen die WM-Starter
Die Medaillengewinnerinnen im Sprint der Damen-LK

Tina Dietze gewann das Damen-Sprintfinale mit rund einer Sekunde Vorsprung vor Ihrer WM-Viererpartnerin und Deutschen Meisterin über 500m Sabrina Hering (Hannover) und Conny Waßmuth (Potsdam). „Am Ende der langen Saison waren die ersten Schläge im Einer für mich etwas schwierig. Aber ich habe beim Einsteigen gesehen, dass Ronny auch auf Bahn vier startet und das als gutes Omen für mich betrachtet. Wenn er gewinnt, gelingt mir das vielleicht auch“, meinte die 29-Jährige nach ihrem Sieg. Und sie lag richtig mit ihrer Vermutung. Im Rennen davor gab sich Titelverteidiger Ronald Rauhe keine Blöße und siegte mit einer halben Sekunde Vorsprung vor seinem WM-Zweierpartner Timo Haseleu und Felix König (beide Potsdam). „Den Start habe ich diesmal komplett versaut. Ich musste erstmal hinterher fahren. Als ich dann den Sprecher sagen hörte 'Rauhe kommt auf' gab's für mich nur Kopf 'runter und durch“, sagte der Sprintkönig zu seinem Rennen. Auch im C1 ging der Sieg nach Potsdam, Stefan Kiraj holte sich den Titel vor C2-Weltmeister Yul Oeltze (Magdeburg) und Nico Pickert (Bochum). Der neue Titelträger haderte mit dem lange hinausgezögerten Startkommando und meinte: „Im Rennen hieß dann meine Devise Frequenz hoch und Druck 'raus. Dafür ist das Ergebnis am Ende voll okay.“ Im C1 der Damen setzte sich Lisa Jahn vor WM-Starterin Ophelia Preller (Potsdam) und Sophie Koch (Karlsruhe) durch.

In den Einer-Sprintfinals der Junioren siegten Stine Noack (Potsdam) im K1 der Damen, Dominik Greguric (Mannheim-Sandhofen) im K1 der Herren, Moritz Adam (Berlin) im C1 der Herren und Celina Sandau (Leipzig) im C1 der Damen. In den Sprintrennen im Vierer der Kajak-Junioren sicherten sich die Sportler des Kanu-Verbandes Nordrhein-Westfalen sowohl bei den Damen als auch bei den Herren den Titel. Jule Hake, Lisa Oehl, Johanna Schimanski und Jana Unterkötter siegten vor dem Boot der RG Baden-Württemberg (Hofmann/Jhonson/Köszeghy/Schmidt) und dem KC Potsdm (Noack/Eggert/Blechschmidt/Markoski) und bei den Herren gewannen Niklas Petri, Philipp Hardy, Max Mikosch und Nikolaos Nikolakopoulos vor der RG Sachsen (Kurschat/Wehlend/Waurich/Korehnke) und dem KC Potsdam (Hiller/Busch/Schmitt/Hildebrand).

Text und Foto: H.-P. Wagner

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