6. Dezember 2014 | Kanu-Rennsport

Trainingscamp amerikanisch – auch der Truthahn fehlte nicht

Rechtzeitig vor den ungemütlicher werdenden Trainingsbedingungen in der Heimat hatte sich ein Teil der Canadier-Elite des DKV sowie einige Kajak-Athleten zum Warmwasserlehrgang ins warme Florida begeben. Seit Mitte November standen dabei nicht nur zahlreiche Bootskilometer auf dem Programm.
Trainingscamp amerikanisch – auch der Truthahn fehlte nicht
Das DKV-Team mit Trainer und Physiotherapeut

Im Trainingscamp Indian Harbour Beach in Melbourne fanden die Canadier Sebastian Brendel, Ronald Verch, Kurt Kuschela, Michael Müller und Erik Leue sowie die Kajak-Fahrer Verena Hantl, Ronald Rauhe und Marius Radow beste Bedingungen vor. Beim täglichen Trainingsbeginn um 7 Uhr unter Leitung von Canadier-Bundestrainer Ralph Welke waren Frühaufsteher-Qualitäten gefragt. Dafür konnten die Athleten dann entsprechende Erholungspausen zwischen den zahlreichen Einheiten genießen. Diese fanden nicht nur mit hohen Kilometer-Umfängen auf dem Wasser statt, sondern auch in Form von Kraft- und Konditionierungseinheiten im „South Beach Fitness Spa“. Unter anderem wurden anspruchsvolle Angebote wie Spinning und Zeitkreistraining genutzt. Canadier-Coach Ralph Welke berichtete von einer hohen Einsatzbereitschaft der Sportler.
Zwischen den zahlreichen Trainingseinheiten sorgten das/der eine oder andere amerikanische Event bzw. Ausflug für Abwechslung und Entspannung. So tauschte man sich z. B. bei einem gemeinsamen Grillabend mit den Herbergsinhabern Kevin Kornicki und Cathleen Snow über weitere zukünftige Projekte, aber auch über persönliche Erlebnisse im Sport und im privaten Leben aus. Dabei zeigten sich die amerikanischen Gastgeber sehr beeindruckt von den sportlichen Erfolgen der DKV-Athleten. Zünftig mit Livemusik und einem deftigem Buffet (inklusive Truthahn) wurde am 27. November auch der populärste Feiertag in den USA - Thanksgiving - begangen. Das ursprüngliche Vorhaben, den Truthahn selbst zuzubereiten, konnte aus Zeitgründen allerdings nicht umgesetzt werden.
Ein besonderes Highlight hatte Herbergs-Frau Cathleen, Major der der US Air Force, für die deutschen Gäste parat. Sie lud die Kanuten zu einer Besichtigung der Patrick Air Force Base in Melbourne ein. Die deutschsprachige Führung inklusive „hautnaher“ Besichtigung und Erläuterung eines Helikopters stieß bei Sebastian Brendel und Co. auf großes Interesse und man war überrascht, wie offen alle Bereiche gezeigt und erklärt wurden.
Während Verena Hantl und Ronald Verch inzwischen wieder in die Heimat zurückgekehrt sind, nutzen die übrigen DKV-Asse noch bis zum 19. Dezember die hervorragenden Bedingungen in der Sonne Floridas für weitere ausgiebige Trainingseinheiten mit vielen Bootskilometern.


Text: H.-P. Wagner nach einem Bericht von Ralph Welke (Foto)

 

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