30. Juni 2017 | Kanu (Allg.)

Karten und Tracks von Kanutouren in der neuen eFB-Version

Das elektronisch Fahrtenbuch des DKV (eFB) stellt ab sofort eine neue Funktion bereit: Mit mobilen Geräten aufgenommene Tracks von Kautouren können ins eFB hochgeladen und dort auf Karten betrachtet werden.
Karten und Tracks von Kanutouren in der neuen eFB-Version

In der neuen Version 2017/2 des eFB findet der Kanute nun unter „Fahrtenbuch“ den neuen Menüpunkt „Meine Tracks“. Unter diesem Menüpunkt finden sich erstmals Kartendarstellungen im eFB. Dort kann der Teilnehmer seine mit GPS-Geräten oder Smartphones erzeugten Tracks hochladen. Das eFB liest dabei die Datei-Formate GPX und KML sowie deren Zip-komprimierte Versionen, wie sie von vielen GPS-Geräten bereitgestellt werden. Die Fahrten werden im eFB auf Karten aus OpenTopoMap (umstellbar auf OpenStreetMap) unter Einblendung der Daten aus OpenSeaMap in sehr vielen zoombaren Maßstäben dargestellt. Damit stehen sowohl Übersichten über die hochgeladenen Tracks als auch sehr detailgenaue Einzelheiten der Kanutouren zur Verfügung.

Das rein ehrenamtliche Team mit dem DKV-Referenten Albert Emmerich (Programmierung), Olaf Dzwiza (Konzept, Handbuch und Nutzerkommunikation) sowie den für diese eFB-Version sehr aktiven Testern Eckehard Bohnsack, Günter Eck, Kurt Emmerich und Oliver Weber hat den Kanuten damit wieder einen wertvollen Baustein zur Verfügung gestellt.

„Mit den hochgeladenen Tracks wollen wir aber auch das Gewässer-Redaktionsteam noch mehr unterstützen“, so Albert Emmerich. „Jeder hochgeladene Track wird anonymisiert auch den Gewässerredakteuren zur Verfügung gestellt. Das ist eine wertvolle Unterstützung für die Redaktion, um bei den Gewässerbeschreibungen den Verlauf der Gewässer in die Datenbank übernehmen zu können und auch solche Stellen, wo umtragen werden muss, genauer zu lokalisieren.“

Noch wichtiger wird dieses Feature, sobald in wenigen  Wochen die Kanu-App offiziell an den Start gehen wird: Damit ist es möglich, seine Fahrten und Tracks automatisch ins eFB hochzuladen, dort anzusehen und zu bearbeiten (und natürlich auch als Tour für die Fahrtenwertung zu übernehmen). Bereits jetzt können interessierte Kanuten dies mit der Testversion ausprobieren. Den Beta-Test der Kanu-App erreichen die interessierten Kanuten über die Startseite des eFB (https://efb.kanu-efb.de), bislang ist eine iOS-Version der App verfügbar, Android wird kurzfristig folgen.

„Danke an das gesamte Team. Super Arbeit! Bin immer wieder überrascht, was ihr so alles ehrenamtlich hinbekommt. Das ist beste Werbung für unseren Sport!“, so die spontane Reaktion von  DKV-Präsident Thomas Konietzko.  "Das eFB ist und bleibt ein absolutes Aushängeschild des Verbandes. Dennoch braucht das Team Unterstützung, wie zum Beispiel im Redaktionsteam für die Gewässerführer. Der Wunsch des Teams ist es ja Flusspaten deutschlandweit zu bekommen, die als Ansprechpartner für die Redakteure zur Verfügung stehen."

Die neuen Möglichkeiten im eFB wurden schnell angenommen: "Besonders freue ich mich darüber, dass die Nutzer direkt von den neuen Möglichkeiten Gebrauch gemacht haben und in den ersten 12 Stunden nach Freigabe der neuen eFB-Version bereits 365 Touren hochgeladen haben. Das kann man schon als sensationell bezeichnen", so Albert Emmerich. Die ersten Gewässer in der DKV-Datenbank haben bereits von diesen Daten profitiert und ihre Beschreibungen konnten bereits ergänzt werden. Nun können die Kanuten zeigen, dass sie mitmachen wollen: Jeder, der bei Kanutouren Tracks aufgezeichnet hat, möge die nun im eFB hochladen. Auch Änderungen an den Gewässerläufen werden so erkennbar: So sind z.B. auf den Tracks der Lachte-Befahrungen von 2016 die durch Renaturierungen entstandenen neuen Bachschleifen gut erkennbar, wo noch 2014 der Kanute dem begradigten Lauf der Lachte folgte.

Bei dieser Neuigkeit im eFB geht es schon fast unter, dass auch das eFB-Release 2017/2 noch weitere Verbesserungen brachte. Die eFB-Beauftragten können nun auch direkt in der Mitgliederverwaltung ihres Vereines die Neuerstellung eines Passwortes einleiten, wenn ein Mitglied sein Passwort vergessen hat. Die Bezeichnungen der Kategorien der Gemeinschaftsfahrten sind nun klarer dargestellt bei der Beantragung und Bearbeitung von Anträgen auf die Wanderfahrerabzeichen in Silber und Gold. Und wenn sich die Fahrten eines Teilnehmers zeitlich überschneiden, dann gibt es Warnungen bei der Beantragung und Bearbeitung der WFA – schließlich kann man ja gleichzeitig nur auf einer Fahrt gewesen sein.

„Es wird weitergehen“, so Albert Emmerich, „unser eFB-Team hat sich aktuell ein Arbeitsprogramm bis weit ins Jahr 2018 hinein vorgenommen“. Man darf gespannt sein…

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