15. Februar 2016 | Kanu-Freizeit

19. KAJAK FILMFESTIVAL - Zucker für die Augen

Filmemacher, Abenteurer und Extrem-Paddler Olaf Obsommer präsentiert 2016 wieder die besten Kajakfilme des Universums auf Großleinwand.
19. KAJAK FILMFESTIVAL - Zucker für die Augen

Das Programm 2016 zeigt Extremtouren, Lebensschicksale und sanfte Seiten des Kanusports. Erstmals gibt es auch andere Sportarten zu sehen. Was ist da los? Wird das Festival sprichwörtlich verwässert? Dazu Obsommer: „Alle Filme zeigen die Begeisterung für den Sport in den Bergen und sind spannende Geschichten, die hervorragend verfilmt wurden. Sie passen gut zum Geist des Festivals!“

Das Programm startet mit einer Dokumentation über die Verdon-Schlucht in Frankreich: Der Verdon fließt teils zwischen 600 Meter vertikalen Felswänden und bietet Kajakfahrern, Kletterern, Slacklinern, Basejumpern und Paraglidern einen Spielplatz der Extreme. In atemberaubenden Bildern wird eine liebevolle Geschichte erzählt, in dem auch drei Paddel-Urgesteine um Manfred Eder mit den Kajaks in der Verdon-Schlucht unterwegs sind. Ingesamt bringen die drei Herren um 190 Lebenserfahrung auf den Fluss.

Der Film Good Karma zeigt eine Hochzeitsreise der anderen Art in den Norden Indiens: Steve Brooks und Ute Heppke suchen Einsamkeit und Abenteuer, im Himachal Pradesh sind sie mit Ski in den Bergen unterwegs und fahren mit Kajaks das Tal hinab – alles aus eigener Muskelkraft.

Auch Obsommer ist mit einem Film vertreten: Um den sagenumwobenen Saryjaz im Tianshan-Gebirge zu befahren, brach das Team um Tomass Marnics ins Niemandsland zwischen Kirgisistan und China auf. Im Schatten siebeneinhalbtausend Meter hoher Gipfel machten sie sich auf die Suche nach Den Augen Gottes, einer mystischen Felswand, die an ein übergroßes Gesicht erinnert. Das Team muss sich zahlreichen Stromschnellen im absoluten Grenzbereich stellen.

Und auch die weiteren Filmen versprechen Abenteuer pur: Über 1.000 Kilometer bewältigte ein Team um Erik Boomer auf der Baffininsel in Kanada, das Abenteuer wird EXPEDITION Q genannt. Auf Skiern überquerten sie das gewaltige Penny Ice Cap, um den Weasel River mit Wildwasserkajaks und selbstgebauten Seekajaks bis ins Meer zu befahren. Der Snowboarder Caleb hingegen ist nach einem tragischen Unfall querschnittsgelähmt und entdeckt eine neue Leidenschaft für sich: das Wildwasserpaddeln. Nach England, Wales und Schottland wiederum reist eine Gruppe deutscher Freestyle-Kajaker auf der Suche nach den besten Playspots des Landes.

Veranstaltung:
ROSENHEIM - Freitag 19. Februar 19:30 im KUKO
MOERS - Samstag 20. Februar 18:00 bei Lettmann
HANNOVER - Sonntag 18:00 Uhr im Freizeitheim Döhren

Infos:
www.kajakfilmfestival.de

Der Trailer

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