12. Dezember 2010 | Kanu-Rennsport

Franziska Weber zu Brandenburgs „Sportlerin des Jahres“ 2010 gekürt

Darüber hinaus wählten die Brandenburger Sportfans Ronald Rauhe bei den Herren und die Kanuten im OSC Potsdam bei den Teams jeweils auf Platz drei. Bei der Sportlerumfrage in Nordrhein-Westfalen kam der Kölner K1-Weltmeister Max Hoff ebenfalls auf den dritten Rang und in Sachsen-Anhalt wählten die Sportjournalisten des Landes den Magdeburger K2-Weltmeister Andreas Ihle auf den dritten Platz.
Franziska Weber zu Brandenburgs „Sportlerin des Jahres“ 2010 gekürt

Nach den Umfrage-Erfolgen von Katrin Wagner-Augustin 2006 und 2008 und des Duos  Rauhe/Wieskötter 2007 sowie dem Sieg von Fanny Fischer 2009 schreibt nun die 21-jährige Überraschungs-Weltmeisterin im Einerkajak der Damen über 1000m von Posen die Erfolgsstory der Potsdamer Kanuten bei der Brandenburger Sportlerwahl fort. Mit 30,86 Prozent der Stimmen setzte sich Franziska Weber deutlich vor den Leichtathletinnen Melanie Seeger  und Claudia Hoffmann durch. Bei der in Anwesenheit von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck vorgenommenen Ehrung der „Sportler des Jahres“ 2010 am vergangenen Samstag im Potsdamer Inselhotel Hermannswerder erfreuten sich die Rennkanuten im OSC Potsdam auch in den anderen Kategorien der Gunst der Fans. Der Sprint-Vizeweltmeister und Vorjahres-Zweite der Wahl Ronald Rauhe kam diesmal hinter Turn-Vizeweltmeister Philipp Boy und Bob-Olympiasieger Kevin Kuske auf Rang drei, knapp vor seinem Vereinskameraden, C1-Europameister und WM-Bronzemedaillengewinner Sebastian Brendel. Auch bei den Mannschaften wurden die Potsdamer Kanu-Asse hinter den Fußballerinnen des FFC Turbine Potsdam und den Turnern des SC Cottbus auf den dritten Platz gewählt.

 Mit dem Umfrage-Sieg neigt sich für Franziska Weber ein unerwartet erfolgreiches Jahr zu Ende. „Sowohl der WM-Titel als auch die Auszeichnung als 'Sportlerin des Jahres' waren für mich doch sehr überraschend – mit beidem habe ich nicht im Geringsten gerechnet. Schließlich konnten auch die anderen in der Sportlerumfrage Nominierten sehr gute Leistungen vorweisen. Von daher habe ich mich natürlich riesig darüber gefreut, daß die Wahl auf mich gefallen ist“, meinte die Studentin zu Ihrem Erfolg. Daß die Potsdamer Rennsportler auch insgesamt schon seit Jahren bei der Brandenburger Sportlerwahl so gut abschneiden, sei letztlich ein Resultat ihrer konstanten Leistungen. „Die Fans können sich eigentlich immer darauf freuen, daß bei den Höhepunkten Potsdamer Kanuten oft mit vorn auftauchen“, so Brandenburgs Sport-Ass 2010.

Weitere Infos: www.lsb-brandenburg.de

In Nordrhein-Westfalen belegte beim in der „Großen Nacht des Sports“ am vergangenen Samstag in Duisburg verliehenen „FELIX Award“ der Kölner K1-Weltmeister über 1000m Max Hoff in der Publikumsumfrage nach den besten NRW-Sportlern des Jahres 2010 wie schon im Vorjahr Platz drei. Nach einer erneut äußerst erfolgreichen Saison konnte der Gesamt-Weltcupsieger 2010 und ICF-Athlet des Monats November hinter dem NRW-Sportler des Jahres, Tischtennis-Vizewelt- und Europameister Timo Boll, sowie Golf-Profi Martin Kaymer mit 12.312 Stimmen (13,04%) das drittbeste Ergebnis erzielen. Sein Abschneiden kommentierte der 28-Jährige mit einer Prise Ironie: „Ich habe mich schon gefreut, zum einen wieder nominiert worden zu sein, und dann auch noch wieder unter den ersten drei zu landen. Als Vertreter einer Randsportart ist es gegen die anderen Sportarten halt schwierig, aber Glückwunsch den beiden vor mir, sie haben es verdient. Es war jedenfalls ein schöner Abend in Duisburg, ich habe ihn durchaus genossen“, sagte der zweimalige Kölner „Sportler des Jahres“, der nach dem Sportjahr 2010 erneut zu den Favoriten für diese noch ausstehende Wahl sein dürfte.

Weitere Infos: www.nrw-sportlerdesjahres.de

Am vergangenen Wochenende gab auch der Landessportbund Sachsen-Anhalt das Ergebnis der unter den Sportjournalisten des Landes durchgeführten Umfrage nach  Sachsen-Anhalts "Sportlern des Jahres"  bekannt. Der  Magdeburger K2-Olympiasieger Andreas Ihle - nach Peking in diesem Jahr mit seinem Gold-Partner Martin Hollstein (Neubrandenburg) als Europa- und Weltmeister im K2 über 1000m erfolgreich in die Rennsportszene zurückgekehrt - wurde hinter Schwimm-Star Paul Biedermann und Turner Matthias Fahrig auf Platz drei gewählt. Bei den Damen kam seine Klubkameradin und Staffel-Weltmeisterin Conny Waßmuth auf den vierten Rang. Gleiches schafften in der Mannschaftswertung die Merseburger Slalomkanuten Robert Behling und Thomas Becker vom MSV Buna-Schkopau.

Weitere Infos: www.volksstimme.de

 Text: H.-P. Wagner

 

 

 



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