29. Januar 2016 | Kanu-Slalom

Melanie Pfeifer: "In der Ruhe liegt die Kraft!"

Die Vize Europa-Meisterin 2014 und WM-Dritte des vergangenen Jahres Melanie Pfeifer richtet in diesem Jahr ihren Fokus auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen.
Melanie Pfeifer: "In der Ruhe liegt die Kraft!"

Zwei glänzende Jahre liegen hinter Melanie Pfeifer. Die 29-jährige Sportsoldatin, die an der  Universität Augsburg im Master BWL mit Schwerpunkt Logistik studiert, sagt von sich selbst, dass sie paddelt seitdem sie auf der Welt ist. Jetzt kämpft die gebürtige Frankfurterin um ihre Olympia Premiere. Ein Ticket nach Rio wäre die Krönung ihrer Karriere.


Im Interview mit Marianne Stenglein verriet Pfeifer, wie sie sich auf den ersten Höhepunkt der Saison vorbereitet:

Wie ist Deine Vorbereitung auf die Saison bis jetzt gelaufen?
Bisher verlief meine Vorbereitung auf die kommende Saison nach Plan. Habe fleißig Grundlagenausdauer trainiert und auch im Techniktraining an Feinheiten gefeilt. Der große Feinschliff kommt in Australien auf dem Wildwasser.
Bereitest Du Dich speziell auf die nationale Qualifikation vor und wie? Nein, ich bereite mich dieses Jahr genauso vor, wie in den letzten beiden Jahren zuvor.  

Gibt es irgendwelche Rituale in der Vorbereitung?
Nein, ich habe keinerlei Rituale.

Wie steckst Du den Druck vor der  nationalen Qualifikation weg?
Dieses Jahr werde ich versuchen ganz locker an die Sache ranzugehen. In der Ruhe liegt die Kraft.

Wie findest Du die Strecke in Rio de Janeiro?
Die Strecke in Rio sieht unscheinbar aus, ist sie jedoch nicht. Sie hat Ihre Tücken und ist nicht zu unterschätzen. Sie ist nicht so wuchtig, wie die Strecke in London, sondern vergleichsweise wie die Strecke in Wien. Schmal, relativ wenig Gefälle und wenig Geschwindigkeit aber viele kleine fiese Wellen.

Wie schätzt Du die Konkurrenz ein?
Meine Konkurrenz ist extrem stark. Das wird ein richtig harter Wettkampf, sich da durchzusetzen. Aber ich habe schon mehrmals bewiesen, dass ich das Zeug dazu habe. Mal schauen, wie es dieses Jahr ausgeht….

Von Marianne Stenglein
Bild: Jochen A. Meyer

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