18. Februar 2018 | Kanu-Slalom

Funk gewinnt Silber in Australien

Am ersten Finaltag der Australien Open in Penrith freute sich Ricarda Funk über ihren zweiten Platz zum Auftakt der Weltranglistenrennen der Saison 2018.
Funk gewinnt Silber in Australien

Hinter der Australierin Jessica Fox, die das Finale dominierte und mit 3,47 Sekunden Vorsprung gewann, sorgte Ricarda für die beste Platzierung des deutschen Teams während des ersten Wettkampftages.

„Der Finallauf war nicht optimal. Gleich am ersten Tor habe ich berührt und auch sonst bin ich nicht richtig in das Rennen gekommen. Aber jetzt bin ich trotzdem froh und glücklich, denn leicht war die Strecke heute nicht.“ sagte sie, kurz bevor sie zur Siegerehrung musste. Bronze ging an Kate Eckhardt, ebenfalls aus Australien.
Mit Caroline Trompeter stand eine zweite deutsche Kajakfahrerin im Finale der besten Zehn. „Mit meinem achten Platz bin ich schon zufrieden. Wir haben in den letzten Tagen sehr viel und intensiv trainiert. Das steckt schon in den Armen. Außerdem weiß ich ja jetzt, was ich in den nächsten Trainingseinheiten noch üben muss. Aber das ziehen wir jetzt auch durch!“ gab sich Caroline zufrieden, aber auch kämpferisch. Knapp gescheitert war Selina Jones im Halbfinale. Als Vierzehnte der dreißig gestarteten Damen hatte sie nur 1,19 Sekunden Rückstand auf die Zehntplatzierte. „Schade, dass ich berührt habe. Sonst hätte es zum Finale gereicht. Ich bin aber insgesamt zufrieden mit meiner Leistung.“ sagte die 20jährige Augsburgerin.

Das Finale der Herren im Canadier Einer gewann der Franzose Denis Gargaud Chanut mit 1,01 Sekunden Vorsprung vor dem Slowaken Matej Benus. Dritter wurde Luka Bozic (Slowenien). Die deutschen Athleten hatten im Halbfinale kein Glück. Bester deutscher Starter wurde am Samstagvormittag Leon Hanika auf Platz 24. Franz Anton (28.) und Florian Breuer (30.) mussten  nach verpassten Toren und den fälligen 50 Strafsekunden ihre Hoffnungen auf eine Finalteilnahme aufgeben.    

Das Trainingsprogramm des Teams in Australien war bereits vor dem Rennen sehr hart und anspruchsvoll. Dabei wurde im Training bewusst keine Rücksicht auf die Wettbewerbe am Wochenende genommen. Andre Ehrenberg, der seit Januar als Bundestrainer für das Training der Damen verantwortlich ist, war mit dem Abschneiden seiner Athletinnen sehr zufrieden. „Wir wussten, dass vor allem die jüngeren Sportlerinnen noch nicht alle Passagen der anspruchsvollen Olympiastrecke von 2000 beherrschen. In den nächsten zwei Wochen können wir noch viel üben und Techniken ausprobieren.“ sagte Ehrenberg.
Am Sonntag werden die Wettkämpfe mit dem Halbfinale und dem Finale der Damen im Canadier Einer und der Herren im Kajak Einer fortgesetzt.

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