12. Juli 2018 | Kanu-Freizeit

Auf der Saale inmitten von Burgen, Schlössern und Weinbergen

Thüringens attraktivste Flusslandschaft bildete einmal mehr die Kulisse für die Internationale Saalefahrt, deren 48. Auflage vor zwei Tagen in Naumburg endete.
Auf der Saale inmitten von Burgen, Schlössern und Weinbergen
© A. Schönau / www.kanuclub jena.de

Die insgesamt 99 Kilometer lange Tour ab Rudolstadt erstreckte sich über vier Etappen mit den Zwischenstationen Orlamünde, Jena und Camburg – jede einzelne dieser Etappen ist schon für sich die Fahrt wert. Sehenswert präsentierte sich schon der Startort Rudolstadt mit dem weitläufigen Residenzschloss Heidecksburg – zugleich eines der herausragenden Museen des Landes. Nach Orlamünde mit der hoch über dem Ort thronenden Burg Kemenate zog bei Kahla die „Perle des Saaletals“, wie die Leuchtenburg auch genannt wird, die Blicke magisch an und zwischen Jena und Camburg ließen sich beim Gleiten durch die naturnahen Saaleauen die drei steil über dem Fluss thronenden Dornburger Schlösser aus ungewohnter Perspektive bewundern. In Orlamünde, Jena und Camburg bieten die Organisatoren immer Besichtigungen an. In diesem Jahr besichtigten die Teilnehmer in Orlamünde die Kemenate, in Jena den Botanischen Garten und in Camburg die Cyriakskiche.

Je näher die Paddler hinter Camburg – vorbei an Burg Saaleck und der Rudelsburg – dem Ziel im sachsen-anhaltinischen Naumburg kamen, umso mehr rückten die Rebenhügel des nördlichsten Qualitätsweinanbaugebietes Deutschlands ins Blickfeld. Bis der auch für seinen Dom mit den weltberühmten Stifterfiguren bekannte Zielort Naumburg erreicht war, mussten auf der gesamten Strecke allerdings 13 Hindernisse (Wehre, Staustufen) überwunden werden.
Zum Glück mussten sich die Teilnehmer der Internationalen Saalefahrt – auch 2018 waren es wieder rund 100 – aber nicht mit ihrem Gepäck abplagen, für dessen Transport war wie immer gesorgt. Nicht zu vergessen auch die legendären Thüringer Bratwürste und Rostbrätl, auf die sich eingefleischte Teilnehmer der Saalefahrt schon lange im Voraus an den einzelnen Etappenorten freuten.

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