25. Februar 2016 | DKV

DKV-Präsidium trifft die Kanujugend in Münster

Im Rahmen der Präsidiumssitzung am 19. Februar 2016 im Stadthotel in Münster traf sich das DKV-Präsidium mit dem Kanujugendvorstand am Freitagabend, um sich über die aktuellen Pläne der Jugend für das Jahr 2016 zu informieren.
DKV-Präsidium trifft die Kanujugend in Münster

Ein besonderer Schwerpunkt an diesem Abend stellte die Thematik der Mitgliederwerbung bzw. der Entwicklung der Mitgliederzahlen im Jugendbereich,, der Öffentlichkeitsarbeit und der Ausbildung. „Im letzten Jahr ist unglaublich viel passiert“, meinte DKV-Präsident Thomas Konietzko. „Deswegen ist es mir besonders wichtig, dass sich das Präsidium regelmäßig mit der Jugend austauscht. Wir haben gewisse Erwartung an die Jugend, wie beispielsweise den Bundesverband auf Trends und Entwicklungen hinzuweisen und freuen uns, wenn die Jüngeren den Älteren hin und wieder Beine machen.“

Eine Verstärkung der Kommunikation liegt Konietzko dabei besonders am Herzen: „Die Kanujugend hat so viele wichtige Themen, die im gesamten DKV von Interesse sind.  Deshalb wünsche ich mir, nicht nur Gutes zu tun, sondern auch darüber zu sprechen. Akzente könnte die Jugend dabei auch im Social Media bereich setzen.“ Tim Neupert, Erster Vorstand der Kanujugend resümierte im Anschluss zu diesem Austausch:  „Diese gemeinsame Sitzung war für uns von der Jugend von großer Bedeutung. Das DKV-Präsidium hat uns gezeigt, für wie wichtig sie unsere Arbeit einstuft. Außerdem war es für uns in der Jugend wichtig, die Erwartungshaltung des Präsidiums  besser zu verstehen.“

Bereits am Freitagvor- und Nachmittag tagte das DKV-Präsidium. Bei der ersten Tagung des Jahres analysierte Präsident Thomas Konietzko die Höhepunkte des vergangenen Jahres und gab einen Ausblick auf die anstehende Saison 2016. Nach der Präsentation des Haushaltes durch DKV-Vizepräsident Finanzen und Inneres Werner Homann wurde lange und intensiv über die mögliche Vermarktung der Gewässerdatenbank diskutiert. GmbH-Geschäftsführer Dieter Reinmuth stellte dabei zwei Varianten vor, wie die digitale Nutzung der Gewässerdaten künftig aufgebaut werden soll. „Wir haben zwei Lösungsansätze für die Bereitstellung der Daten diskutiert, die Albert Emmerich und ich zusammen aufgestellt haben“, meinte Reinmuth im Anschluss. „Nach dem Verbandsausschuss in Magdeburg haben wir Klarheit in welche Richtung sich unsere Gewässerdatenbank entwickeln wird.“

Für die anstehende Saison soll im Rahmen der Mitgliederwerbung das Projekt „Kanu - der Familiensport“ besonders  herausgestellt werden. DKV-Vizepräsidentin Freizeitsport Isa Winter-Brand informierte das Präsidium über den aktuellen Vorbereitungsstand der Projektgruppe. Ein Schwerpunkt der Gruppe liegt darin, Kanusport als Familiensport für Werbezwecke medial aufzuarbeiten. Unter anderem soll während der Ostertage eine Familie bei einer Gepäckfahrt journalistisch begleitet werden. Der DKV wird ausserdem erneut auf dem XXL-Paddelfestival in Markkleeberg mit einem Infostand und verschiedenen Aktionen präsent sein.

Jens Perlwitz, DKV-Vizepräsident Leistungssport, informierte über die erfreulichen Entwicklungen im Trendsport. Im Bereich Stand-Up-Paddling sind die Gespräche mit der German SUP Association (GSUPA) positiv verlaufen, sodass man sich im Jahr 2016 auf die Deutschen Meisterschaften vorbereiten könne. Ähnlich positiv sah Perlwitz auch die Entwicklung im Outrigger / Va´a-Bereich, die ihre Deutschen Meisterschaften in diesem Jahr in Rerik stattfinden lassen.

Zum Abschluss der Tagung berichtete der DKV-Referent Verbandsentwicklung Oliver Strubel von den Aktivitäten auf der Messe boot in Düsseldorf. Mit dem neuen Kanu-Café, dem Paddelergometertest, den Schulklassen-Einsteigertipps, der Airbrushaktion unter dem neuen Gestaltungmotto „I LOVE KANU“ haben der DKV, der Kanu-Verband NRW und die Kanuschule NRW neue Impulse setzen und erfolgreiche Aktionen fortführen können.

Am 15. April 2016 findet die nächste Tagung des Präsidiums in Magdeburg statt. Im Anschluss tagt der Verbandsausschuss am 16. April.

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