29. Juli 2017 | Kanu-Rennsport

U23-/JWM: Kajak-Herren holen am ersten Finaltag drei Titel

In den 1000m-Finals am heutigen Vormittag verteidigte Jacob Schopf seinen Weltmeistertitel im K1 der Junioren. Darüber hinaus holten auch der K2 der Herren-Junioren und der K2 der U23 WM-Gold. Die Kajak-Damen erkämpften zweimal Silber.
U23-/JWM: Kajak-Herren holen am ersten Finaltag drei Titel
Überlegen zum WM-Titel: J. Kurschat/J. Thordsen

Mit souveränen Vor- und Zwischenlauf-Auftritten hatte der amtierende Junioren-Weltmeister im K1 über 1000m Jacob Schopf keinen Zweifel daran gelassen, seinen Titel in Pitesti verteidigen zu wollen. Der Berliner löste diese Aufgabe mit Bravour und paddelte vor dem Ungarn Adam Varga und Rasmus Knudsen aus Dänemark zu seinem zweiten Einer-Weltmeistertitel. „Ich hab' den Titel wieder, ich bin einfach glücklich. Das gibt mit viel Motivation für die nächsten Jahre. Hoffentlich schaffe ich es nächstes Jahr in die A-Mannschaft“, sagte der Titelverteidiger nach dem Rennen.

In den vom Wind beeinflussten Finalrennen am heutigen Vormittag glänzten auch die Kajak-Zweier der Herren. Zunächst sicherten sich Jakob Kurschat (Dresden) und Jakob Thordsen (Hannover) im K2 der Junioren über 1000m überlegen mit fast zweieinhalb Sekunden Vorsprung WM-Gold vor den Booten aus Ungarn und aus Tschechien. Jakob Kurschat meinte zu ihrem Erfolg: „Es war heute sehr windig, aber das waren unsere Bedingungen. Es ist unglaublich, ich kann gar nicht ausdrücken, was dieser Sieg für uns bedeutet.“

Reichlich 20 Minuten später paddelte auch der K2 der U23-Herren mit Finn Eidam (Potsdam) und Benedikt Bachmann (Dresden) mit einem starken Endspurt vor Russland und Australien zum WM-Titel. „Die Russen auf Bahn 8 haben es uns ganz schön schwer gemacht. Für mich ist es unglaublich, das habe ich noch nicht erlebt. Wir haben uns von Rennen zu Rennen gesteigert“, kommentierte Finn Eidam ihren Sieg.

Die Medaillenausbeute des DKV-Nachwuchses am heutigen Tag komplettierten die Kajak-Damen mit zweimal Silber. Carola Schmidt (Karlsruhe) erkämpfte im K1 der U23-Damen über 1000m hinter der Australierin Alyssa Bull Silber und auch im K4 der U23-Damen fuhr Vorjahresweltmeister Deutschland mit Jasmin Fritz, Nina Krankemann (beide Magdeburg), Caroline Arft (Essen) und Sarah Brüßler (Karlsruhe) auf den Silberrang. Dagegen verpasste der K4 der Damen-Junioren mit Lisa Oehl (Essen), Katinka Hofmann (Karlsruhe), Jule Hake (Lünen) und Marie Thielemann (Leipzig) auf Platz vier ebenso eine Medaille wie Josefin Bergmann (Magdeburg), der auf Rang vier gerade mal 16 Tausendstelsekunden zum Bronzerang fehlten. Jeweils auf Platz acht landeten Moritz Adam (Berlin) im C1, Florian Köppen und Tom Lucas Hinz (beide Potsdam) im C2 der Junioren sowie auch Felix Gebhardt (Magdeburg) und Fabian Dittrich (Potsdam) im C2 der U23 über 1000m.

Mit sehr guten Resultaten schnitten in den B-Finals Tibor Gecsö (Potsdam) im K1 der U23 über 1000m sowie Sophie Koch (Karlsruhe) im C1 der U23-Damen und Celina Sandau (Leipzig) im C1 der Damen-Junioren über 500m ab, alle drei gewannen ihre B-Finals. Im C1 der U23-Herren über 1000m kam Tim Hecker (Berlin) auf Rang vier.

Text: H.-P. Wagner

Weitere Infos, Startlisten, Ergebnisse und Livestream:

https://www.canoeicf.com/canoe-sprint-world-championships/pitesti-2017

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