3. November 2016 | Kanu-Rennsport

Internationale Kanuexperten treffen sich in Düsseldorf

Am kommenden Samstag (5. November 2016) findet ein Strategiegipfel der Internationalen Kanu-Föderation (ICF) zur Entwicklung der olympischen Disziplin Kanu-Rennsport statt.
Internationale Kanuexperten treffen sich in Düsseldorf

An diesem Summit werden hochrangige Experten aus nahezu 40 Nationen teilnehmen. Neben den ICF-Vertretern nehmen die größten Bootshersteller weltweit, sowie Fachleute von Eventagenturen und aus dem IOC teil. Im Beisein des IOC-Mitgliedes und Präsidenten der ICF José Perurena López wollen die Vertreter aus fünf Kontinenten eine geneinsame Strategie für das zukünftige olympische Programm im Kanusprint sowie für die internationalen Großereignisse im Kanusprint finden. Organisiert wird die Tagung vom Deutschen Kanu-Verband (DKV) und unterstützt vom Bundesministerium des Inneren und vom Land Nordrhein-Westfalen.

„Dieser Summit ist ein absolutes Novum in der Kanu-Rennsport Geschichte“, so DKV-Präsident Thomas Konietzko. „Wir werden einen Tag lang über die Zukunft unseres Sports diskutieren und wollen neue Wege besprechen, wo sich der Kanu-Rennsport hinentwickeln könnte. Sowohl das olympische Programm als auch die Welt-Cup Serie werden auf dem Prüfstein stehen.“

Zusammen mit dem ICF Präsidenten José Perurena López wird Konietzko am Samstagvormittag den Gipfel im Lindner Airport Hotel eröffnen. “Wir werden am Samstag zu zwei großen Themenkomplexen diskutieren”, so Konietzko. “Am Vormittag stehen die Themen rund um das Marketing und der Medien im Vordergrund. Im zweiten Teil werden wir uns sportartspezifischeren Themen widmen.”

Mit Jochen Färber, dem Direktor des Olympic Channel , wird gleich zu Beginn des Gipfels ein richtungsweisendes Referat erwartet, in dem der Sportmarketingexperte die großen Herausforderungen des Sports aufzeigen wird, um weiterhin attraktiv zu bleiben. Im Anschluss daran werden die beiden britischen Eventmanager Alison Giles und John Bailey zu den Anforderungen moderner Sportgroßereignisse referieren. Darüber hinaus  wird der ICF-Generalsekretär Simon Toulson über die Zukunft des ICF-TV und seiner Social Media Strategie sprechen.

Mit Spannung wird der Vortrag zum zweiten Themenkomplex von Frank Garner, dem Vorsitzenden des Rennsport Komitees, zur Entwicklung des Olympischen Kanu-Rennsport Programms erwartet. Der Sportdirektor des Deutschen Kanu-Verbandes Dr. Jens Kahl wird in seiner Rolle als Mitglied der Rennsport-Komission einen möglichen Ausblick zu Veränderungendes Welt-Cup Programms geben. Der erste Vizepräsident der ICF Istvan Vaskuti aus Ungarn wird im Abschlussreferat die Ergebnisse seiner Evalation zum Quotenplatz-System, die Qualifizierung zu den Olympischen Spielen, erläutern.

Die Internationale Kanu-Föderation wird am 24. und 25. November 2016 das nächste Mal in Baku zum Kongress zusammen kommen, bei dem unter anderem Thomas Konietzko für das Amt des Vizepräsidenten kandidieren wird und bei dem die Ergebnisse des Summits von Düsseldorf auf der Tagesordnung stehen werden.

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