13. März 2018 | Kanu-Slalom

Die Kanu-Slalom-WM in Augsburg kann kommen

Kurz vor der Entscheidung der Internationalen Kanu-Föderation (ICF) über die Vergabe der Weltmeisterschaften für das Jahr 2022 sieht sich der deutsche Mitbewerber Augsburg gut aufgestellt.
Die Kanu-Slalom-WM in Augsburg kann kommen
Das Board of Directors der ICF wird am 22. März 2018 bei seinem Treffen in Tokio (Japan) über den Zuschlag entscheiden. Mit im Rennen um die Austragung der Slalom-Weltmeisterschaften in vier Jahren steht neben Augsburg auch die norditalienische Stadt Ivrea.

„Augsburg hat natürlich eine große Kanu-Tradition“, meint Hans-Peter Pleitner, Präsident des TSV Schwaben Augsburg, der bei Zuschlag für Augsburg die Organisationsleitung der WM übernehmen soll. „Wir würden in Augsburg zur WM 2022 diese Tradition weiterleben und den 50. Geburtstag des Eiskanals feiern. Die Olympischen Spiele 1972 waren damals ein großes Fest in Augsburg. Heute geht es nicht nur darum eine erstklassige Veranstaltung den Sportlern und Fans zu bieten, wir wollen auch dafür kämpfen, Augsburg als Austragungsort weiterhin zu etablieren.“

Mit großer Mehrheit hatte Ende Februar der Stadtrat Augsburgs für die Austragung votiert und hofft damit auch, die fälligen Sanierungen der Strecke und Gebäude einleiten zu können. Augsburg ist Kanustadt und das soll auch so bleiben, war man sich im Stadtrat einig. Mit der Ausrichtung einer WM auf dem Eiskanal habe man eine großartige Chance, den Ruf als internationale Kanustadt weiter zu stärken.

„Wir haben eine gute Chance“, ergänzt DKV-Präsident Thomas Konietzko. „Augsburg hat bereits zahlreiche Großveranstaltung hervorragend organisiert und das weiß man auch auf internationaler Bühne.“ Und auf dieser Bühne kennt sich Konietzko, der als ICF-Vizepräsident auch über die Vergabe mitentscheiden wird, bestens aus. „Nicht nur Augsburg als Kanu-Slalom Hochburg hätte den Zuschlag verdient, auch für den Deutschen Kanu-Verband ist es von großer Bedeutung endlich wieder, seit dem Jahr 2003, eine Slalom-WM im eigenen Land ausrichten zu dürfen.“

Die deutsche Delegation bestehend aus Eva Weber (Bürgermeisterin der Stadt Augsburg), dem DKV-Generalsekretär Wolfram Götz, Dirk Wurm (Sportreferent der Stadt Augsburg), Horst Woppowa (Kanu Schwaben Augsburg), Melanie Martin, (Augsburger Kajak Verein) und Hans-Peter Pleitner wird am Freitag Vormittag die deutsche Bewerbung präsentieren. Mit dem Ergebnis der Vergabe wird am Freitag Nachmittag gerechnet.
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