3. Mai 2016 | Gewässer

Paddeln auf der Nidda – Crowdfunding-Projekt erfolgreich finanziert

Das Crowdfunding-Projekt des Deutschen Kanu-Verband „Paddeln auf der Nidda“ hat bereits 14 Tage vor dem Ende der Finanzierung die 100%-Marke überschritten.
Paddeln auf der Nidda – Crowdfunding-Projekt erfolgreich finanziert

Das Projektziel belief sich auf eine Summe von 5.595 Euro, die bis zum 9. Mai 2016 hätte erreicht werden müssen. Mit dem heutigen Stand (3. Mai 2016 – 10 Uhr) beläuft sich die finanzierte Summe bereits auf 6.164 Euro, was 110% des Projektziels bedeutet. „Mit einem so schnellen Erfolg habe ich wirklich nicht gerechnet“, meinte die DKV-Ressortleiterin Umwelt Petra Schellhorn. „Es wird uns sehr viel Rückenwind für die Normenkontrollklage geben. Und wir haben das Enddatum ja noch lange nicht erreicht. Jeder Euro, der über den angestrebten Betrag gespendet wird, fließt zu 100 % in die Klage mit ein!“

Die Nidda ist ein Gewässer, das nicht nur von den Kanuten im HKV genutzt wird. Auch Anrainer- Landesverbände profitieren von der durchgängigen Befahrung.  „Unser Anliegen zur Befahrbarkeit der Nidda soll nicht verwechselt werden mit einem Aufruf zur rücksichtslosen Befahrung der renaturierten Flussabschnitte“ meint Schellhorn weiter.“

„Wir setzen uns  seit Jahren für einen sensiblen Umgang mit unseren Gewässern ein und bieten Ökoschulungen für alle Interessierten an. Auch beim Erwerb des Europäischen Paddelpasses gehören gewässerökologische Kenntnisse zu den Ausbildungsthemen. Im Falle der Nidda könnten statt des siebenmonatigen Befahrungsverbots von März bis September moderate Regelungen, wie sie bei vergleichbaren ökologisch sensiblen Gewässern erfolgreich angewendet werden, die Natur UND Mensch gleichermaßen zugute kommen. In diesem Sinne wünsche ich unserem Projekt großen Erfolg - damit ALLE mit Kanus wieder die naturbelassenen Flüsse in ihrer Einzigartigkeit genießen können.“

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