Projekt "Elektronisches Fahrtenbuch"
Auf Initiative einiger Mitglieder der niedersächsischen Kanujugend und des LKV Niedersachsen wurde Ende 2009 ein ambitioniertes Projekt für ein elektronisches Fahrtenbuch ins Leben gerufen, das sowohl die Realisierungsmöglichkeiten und -anforderungen eines elektronischen Fahrtenbuches überprüft und zusammenstellt, als auch die darauf aufbauende Umsetzung beinhaltet.
Seit Januar 2010 ist das Projekt durch einen Beschluss des DKV- Präsidiums ein offizielles DKV- Projekt. Auf der Verbandsausschuss-Tagung im April in Wernigerode wurde dem Projektteam der Auftrag zur Umsetzung der Planung erteilt. Weitergehende Informationen sind auf der Projekt-Homepage www.kanu-efb.de zu finden.
Erleichtere Pflege, bessere Auswertbarkeit,
innovative Zusatzdienste – die Projektziele
Die Ziele des Projektes orientieren sich an den Anforderungen
der Paddler, denen ein einfaches und zeitgemäßes Pflegen ihrer
Fahrtenbücher ermöglicht werden soll. Ebenso werden die
Belange der Jugend- und Wanderwarte berücksichtigt,
denen eine einfachere Auswertung der Fahrtenbücher zur
Verfügung stehen soll. Hierdurch kann der WFA- Wettbewerb – z.
B. das Genehmigen des Antrages und das Verschicken der Urkunden
– insgesamt schneller realisiert werden.
Es wird aber auch großer Wert auf die Einbindung von
bestehenden Systemen und Abläufen gelegt. So sieht das Konzept
u. a. die vereinfachte Übernahme von handschriftlichen
Fahrtenbüchern vor, so dass sich für diejenigen Paddler nichts
ändert, die weiter beim traditionellen papiergestützten
Fahrtenbuch bleiben! Das System wird auch diejenigen Paddler
versuchen zu berücksichtigen, die in der Vergangenheit bereits
eigene elektronische Fahrtenbuchlösungen genutzt haben.
Zusätzlich werden langfristig Zusatzdienste geplant: die
Einbindung von GPS- Tracking, Onlinebestätigung von Teilnahmen
und weiteres mehr. Ein Wechsel kann sich also lohnen!
Fachwissen und verbandsübergreifende
Zusammenarbeit
Ein solches Projekt benötigt natürlich besondere Fähigkeiten
und Ressourcen, von denen bereits einige im Gründungsteam
abgedeckt werden konnten. Es besteht aus fünf Kanuten mit
langjähriger Wandersporterfahrung, die aus ihrem Berufsleben
und Studium notwendiges Know-How beisteuern können: Consulting,
Management, Webentwicklung sowie Elektrotechnik. So werden
kanuspezifische Erfahrungen optimal eingebracht und zusätzlich
die notwendige professionelle Projektführung und technische
Umsetzung ermöglicht.
Im Projektteam besteht seit der ersten Zusammenkunft der
Wunsch, das Projekt für die Mitarbeit aus anderen
Landesverbänden zu öffnen, was beispielsweise mit der Mitarbeit
aus dem LKV NRW bereits geglückt ist. Weitere Gespräche werden
geführt und es wird weiterhin aktiv um Mitarbeit
geworben!
Eine entsprechende Anfrage an den DKV mündete zu einer Umfrage
im Newsletter 12/2009. Dieser Newsletter führte zu einer
Vielzahl von Rückmeldungen, sowohl zum Bedarf an einem
elektronischen Fahrtenbuch als auch zu bereits bestehenden
Lösungen. Die Rückmeldungen werden vom Projekt
aufgegriffen und die entsprechenden Kanuten dazu gezielt
angesprochen.
Moderne Kommunikation und Umsetzung
Bei der Realisierung setzt das Projektteam auf moderne
Kommunikationsmittel und Zusammenarbeit. So werden
beispielsweise die regelmäßigen Projektmeetings per
Webkonferenz abgehalten und für die Zusammenarbeit webbasierte
Kollaborationssoftware eingesetzt.
Für die Webentwicklung des Fahrtenbuchs wird auf
Open-Source-Software gesetzt, zusätzlich werden durch die
Verwendung von Frameworks, Versionierung, etc. grundlegende
Konzepte der modernen Webentwicklung aufgegriffen. Das Projekt
ist daher auch auf der Plattform BerliOS beheimatet, die
OpenSource-Projekten eine kostenlose Planungs- und
Kommunikationsumgebung bereitstellt.
Planung und Entwicklung nah an den Bedürfnissen -
Einbindung von WFA- Experten
Neben den vorhandenen Erfahrungen im Bereich des Wandersports
setzt das Projektteam auf die Kooperation mit den
Verantwortlichen für die einzelnen Abläufe im WFA- Wettbewerb:
Vereinswarte, Bezirkswarte, LKV- Wanderwarte, etc. Aufgrund der
großen Anzahl von z. B. Vereinswanderwarten werden auf diesen
Ebenen aktive Mitarbeiter gesucht. Auf diese Weise
will das Projektteam den wichtigen Praxisbezug der späteren
Lösung sicherstellen.
Projekteckdaten
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Projektteam: |
Kai Altenfelder (Projektleitung), Mirko Nels (Leitung Softwareentwicklung), Dr. Albert Emmerich, Tim Bierschwale, Uwe Poennighaus (Projektteam) |
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Lenkungskreis: |
Ulrich Clausing, Thomas Konietzko, Gudrun Hellmann |
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Projektumfang: |
· Beschreibung der Anforderungen an ein elektronisches Fahrtenbuch (fachlich, technisch, rechtlich) · Beschreibung der Geschäftsanwendungsfälle und angestrebte Funktionen · Entwicklung des Systemes · Testphase · Pilotlauf unter Einbindung der Kanujugend Niedersachsen · Auswertung der Ergebnisse und Empfehlung an das Präsidium des DKV |
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Ablaufplan: |
31.10.2009 Projektidee 26.01.2010 Auftrag des DKV- Präsidiums zu einer Machbarkeitsstudie 27.02.2010 Präsentation und Entscheidung über Pilotprojekt mit der Kanujugend Niedersachsen März 2010 Kickoff -Meeting des erweiterten Teams April 2010 Entscheidung des DKV-Präsidiums über Umsetzung/ Realisierung In Abhängigkeit der Entscheidungen: 30.09.2010 Inbetriebnahme Pilotsystem 2010/2011 Pilotphase in der niedersächsischen Kanujugend 30.09.2011 Ende der Pilotphase Anfang 2012 Bericht/ Empfehlung an den DKV |
| Projekthomepage: | http://efb.berlios.de/ |
Stand: Februar 2010





