Internationale Elbefahrt

23. Elbefahrt macht im Zentrum der Luther-Feierlichkeiten 2017 Station

Zu den vielfältigen Facetten der beliebten Mehretappenfahrt auf dem frei fließenden Elbe-Strom gehört seit 2016 nun auch ein historischer Moment: Erstmals in der Geschichte der Tour begann die Fahrt bei den tschechischen Nachbarn in Decin. Mit Besonderheiten wartet auch die 23. Internationale Elbefahrt 2017 auf: Sie startet am 8. Juli bereits in Usti nad Labem und führt über 658 Kilometer bis nach Geesthacht 30 Kilometer südöstlich von Hamburg, wo sie am 29. Juli endet. Zu einem besonderen Höhepunkt wird der Aufenthalt in der Lutherstadt Wittenberg, dem Zentrum der Feierlichkeiten zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation in Europa. Die Sportler der WSG Wittenberg haben dafür ein einzigartiges Kulturprogramm in Aussicht gestellt.

Wie kaum eine zweite Mehretappen-Paddeltour in Deutschland kombiniert die Internationale Elbefahrt Geschichte, kulturelles Erbe sowie vielfältige Landschaft und Natur von insgesamt sechs Bundesländern miteinander. Mit über 600 Kilometern ist sie zugleich die längste Wanderfahrt in Deutschland. Im Einzelnen bewegt sich die Etappenlänge zwischen 25 und 58 Kilometer. In punkto Erlebnispotenzial lässt die Elbefahrt wahrlich kaum Wünsche offen. Landschaftlich fasziniert die Tour, die auch in einzelnen Etappen gepaddelt werden kann, gleich zu Beginn mit der spektakulären Felsenwelt der Sächsischen Schweiz und danach mit den terrassenförmigen Weinbergen an den Elbhängen um Dresden und Meißen. Weiter streift sie das zum UNESCO-Welterbe zählende Gartenreich von Dessau-Wörlitz und führt schließlich hinter Wittenberge durch das Biosphärenreservat „Niedersächsische Elbtalaue“. Sie macht Station in attraktiven Städten wie dem sächsischen „Elbflorenz“ Dresden, der Porzellanstadt Meißen, dem geschichtsträchtigen Torgau, dem von seinem imposanten Dom geprägten Magdeburg, das wie auch der nachfolgende Etappenort Havelberg mit seinem Dom von der Zeit König Otto I. kündet. Weiterhin passiert die Tour durch die alte Festungsstadt Dömitz sowie die beschaulichen Schifferstädtchen Hitzacker, Boitzenburg und Lauenburg – ein einzigartiges lebendiges Geschichtsbuch.

Charakteristisch für die Elbefahrt ist auch die herzliche Gastfreundschaft an den Etappenorten bis hin zum Zielort. Was die Hamburger zum Beispiel zum Abschluss der  Fahrt 2016 „zauberten“, gereicht der beliebten Traditionsfahrt in hohem Maße zur Ehre. So ließen die Elbefahrer sich bei der Abschlussveranstaltung das vom Hamburger Kanu-Verband gesponserte Abendessen munden und genossen im Anschluss daran die Livemusik mit der "Lagerfeuer-Band" aus Harburg. Insgesamt 50 Teilnehmer hatten für die 22. Internationale Elbefahrt 2016 gemeldet, darunter auch ein Teilnehmer aus den Niederlanden und einer aus Österreich. 37 von ihnen nahmen die Gesamtstrecke über 645 Kilometer von Decin bis Hamburg in Angriff. Mit dem Start in der tschechischen Stadt ist „erstmals ein weiterer wunderbarer Abschnitt der Elbe im Elbsandsteingebirge erlebbar geworden. Wir wurden von den tschechischen Freunden sehr herzlich begrüßt und fanden eine Top-Wiese für unser Zeltlager vor“, kommentierte Harald Zeiler die Premiere.

Weitere Infos unter www.internationale-elbefahrt.de/

Fotos

Fotos von der ICF-Elbefahrt gibt es hier.

WEITERE INFORMATIONEN

Die Organisation der Fahrt ist eine Gemeinschaftsarbeit der Landes-Kanu-Verbände entlang der Elbe. Neben dem rein kanutouristischen Teil wird es, organisiert durch die gastgebenden Vereine in den Etappenorten, ein vielfältiges kulturelles Rahmenprogramm geben.

Die Fahrt steht nicht nur DKV-Mitgliedern, sondern allen am Kanutourismus Interessierten offen.

- Die Elbe – Befahrbarkeit für Kanuten

- Ansprechpartner / Meldung:
Harald Zeiler
Wilhelm-Schrader-Straße 9a
06120 Halle (Saale)
Tel: 0345-7805403, 0172-3651623
Mail: zeiler-kunststoffe@gmx.de

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