Internationale Elbefahrt

Natur, Historie und Kultur in faszinierender Kombination

Wie kaum eine zweite Mehretappen-Paddeltour in Deutschland kombiniert die Internationale Elbefahrt Geschichte, kulturelles Erbe sowie vielfältige Landschaft und Natur von insgesamt sechs Bundesländern miteinander. Mit über 600 Kilometern ist sie zugleich die längste Wanderfahrt in Deutschland. Im Einzelnen bewegt sich die Etappenlänge zwischen 25 und 58 Kilometer. In punkto Erlebnispotenzial lässt die Elbefahrt wahrlich kaum Wünsche offen. Landschaftlich fasziniert die Tour, die auch in einzelnen Etappen gepaddelt werden kann, gleich zu Beginn mit der spektakulären Felsenwelt der Sächsischen Schweiz und danach mit den terrassenförmigen Weinbergen an den Elbhängen um Dresden und Meißen. Weiter streift sie das zum UNESCO-Welterbe zählende Gartenreich von Dessau-Wörlitz und führt schließlich hinter Wittenberge durch das Biosphärenreservat „Niedersächsische Elbtalaue“. Sie macht Station in attraktiven Städten wie dem sächsischen „Elbflorenz“ Dresden, passiert die Porzellanstadt Meißen, das geschichtsträchtige Torgau, die Lutherstadt Wittenberg und die sachsen-anhaltinische Landeshauptstadt Magdeburg, deren imposanter Dom wie auch der im Etappenort Havelberg von der Zeit König Otto I. kündet. Weiterhin führt die Tour vorbei an der alten Festungsstadt Dömitz sowie den beschaulichen Schifferstädtchen Hitzacker, Boitzenburg und Lauenburg – ein einzigartiges lebendiges Geschichtsbuch.

Zu den vielfältigen Facetten der beliebten Gepäckfahrt auf dem frei fließenden Elbe-Strom gehört seit 2016 auch ihr Beginn bei den tschechischen Nachbarn. Nach Decin 2016 startete die 23. Internationale Elbefahrt 2017 in Usti nad Labem, um nach über 650 Kilometern in Hamburg-Allermöhe zu enden. 85 Kanuten aus allen Teilen Deutschlands sowie aus den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und aus Neuseeland hatten die Tour in Angriff genommen.

Einen besonderen Höhepunkt der Fahrt 2017 markierte der erste Ruhetag in der Lutherstadt Wittenberg, dem Zentrum der Feierlichkeiten zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation in Europa. So machten die Teilnehmer regen Gebrauch von den zahlreichen Angeboten für Führungen und Besichtigungen und zum Ausklang des Ruhetages vereinte ein Freiluftgottesdienst die Paddler auf den Elbwiesen am Bootshaus der WSG Wittenberg 1962.

So wie in Wittenberg ist die herzliche Gastfreundschaft an den einzelnen Etappenorten bis hin zum Zielort Hamburg ein weiteres Charakteristikum der Elbefahrt. Für die Ankömmlinge hatten sich die Verantwortlichen des Hamburger Kanu-Verbandes etwas Besonderes einfallen lassen: Als Nachschlag zur Elbefahrt boten sie eine Paddeltour durch die Hansestadt an, was auf großen Zuspruch bei den Elbepaddlern stieß.

Weitere Infos und Fotos unter www.internationale-elbefahrt.de/

Eindrücke eines Elbepaddlers: https://www.kanumagazin.de/szene/news/23-internationale-elbefahrt/

WEITERE INFORMATIONEN

Die Organisation der Fahrt ist eine Gemeinschaftsarbeit der Landes-Kanu-Verbände entlang der Elbe. Neben dem rein kanutouristischen Teil wird es, organisiert durch die gastgebenden Vereine in den Etappenorten, ein vielfältiges kulturelles Rahmenprogramm geben.

Die Fahrt steht nicht nur DKV-Mitgliedern, sondern allen am Kanutourismus Interessierten offen.

- Die Elbe – Befahrbarkeit für Kanuten

- Ansprechpartner / Meldung:
Harald Zeiler
Wilhelm-Schrader-Straße 9a
06120 Halle (Saale)
Tel: 0345-7805403, 0172-3651623
Mail: zeiler-kunststoffe@gmx.de

PARTNER