Paddeln unter "Noldes Himmel"

Auf Kleinflüssen an der Grenze Deutschland - Dänemark
Auserlesene Paddeltour durch ein deutsch-dänisches Maler-Leben
© F. Rörden-Prang

Klein aber fein – so lässt sich jene 25 Kilometer-Tour auf Kleinflüssen und durch renaturierte Landstriche in der deutsch-dänischen Grenzregion nahe Tondern bezeichnen, die Kajak fahren auf ganz spezielle Weise mit Kunst und Kultur verbindet. Paddeln unter „Noldes Himmel“ heißt das Motto (19.-21. Juni). Dahinter verbirgt sich eine beschauliche Fahrt auf den Flüsschen Grönaa und Vida durch den Gotteskoog auf den Spuren von Emil Nolde, eines führenden Malers des Expressionismus. Vom Dorf Nolde, dem Geburtsort des berühmten Malers und Grafikers, führt die Tour zum Noldemuseum Seebüll, seinem Sterbeort – unterwegs bilden kleine Schwälle, Seerosenfelder und über allem „Noldes Himmel“ die Szenerie.

Ausgangspunkt und Standquartier für die auch bei dänischen Kanuten sehr beliebte dreitägige Fahrt der Flensburger Paddelfreunde ist die Badestelle Hülltofttief in der Nähe des Nolde-Museums. Noch am Anreisetag besteht Gelegenheit, das Deichmuseum in Neukirchen zu besuchen und zum Beispiel mehr über die Geschichte des Kampfes mit dem „blanken Hans“ zu erfahren. Abends lädt ein Lagerfeuer ein zum Grillen und Klönen bzw. die Eindrücke vom bezaubernden Küsten-Hinterland Revue passieren zu lassen. Im Vergleich zu anderen Fahrten ist diese Tour übrigens auch deshalb so einzigartig, weil die Teilnehmer nach einem geführten Besuch von Noldes Garten und Museum am Sonntag sich unter fachkundiger Anleitung selbst als Künstler versuchen und ihre gewonnenen Eindrücke in eigenen kleinen Aquarellen als schöne Erinnerung festhalten können.

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