Potsdamer Schlösserfahrt

Unterwegs in der Havelregion
Im Paddelboot zu den Schlössern der Preußenkönige
© Marco Nörenberg

Die reizvolle Landschaft der Havelseen und den Schlösserreichtum der Kulturlandschaft rund um Potsdam kombiniert die Potsdamer Schlösserfahrt miteinander. Auch bei der 16. Auflage der attraktiven Tour am 4./5. Juni 2016 waren wieder rund 120 Paddler mit von der Partie und konnten unvergessliche Eindrücke von den zahlreichen direkt am Wasser liegenden historischen Prachtbauten der brandenburgischen Landeshauptstadt mit nach Hause nehmen.

Vom Ausgangspunkt am Bootshaus der Wasserfreunde Pirschheide am Stadtrand von Potsdam führte das zweitägige Programm am ersten Tag über insgesamt ca. 30 Kilometer die Havel aufwärts vorbei an der als Moschee gestalteten Pumpstation für die Fontänen in Sanssouci und durch die neue Potsdamer Mitte mit dem wiederaufgebauten Stadtschloss – heute Sitz des Landtages Brandenburg. Weiter ging es entlang des Babelsberger Parks mit dem Schloss Babelsberg, dann durch die berühmte Glienicker Brücke hindurch und über den Jungfernsee vorbei am Neuen Garten mit dem Schloss Cecilienhof. Etwa in Höhe Bertinistraße/Bertiniweg auf der linken Seite legten die Teilnehmer eine Paddel-Pause ein und unternahmen einen ca. 20-minütigen geführten Spaziergang zum Schloss Belvedere auf dem Pfingstberg. Anschließend führte die Tour weiter in Richtung Weißer See und dann hinter der Robinsoninsel nach rechts in den Lehnitzsee und Krampnitzsee, wo ein deftiger Eintopf zur Stärkung wartete, bevor es auf direktem Weg zurück zum Bootshaus der Wasserfreunde Pirschheide ging.

Der zweite Tag führte die Paddler die Havel abwärts zunächst Richtung Caputh. Noch vor Erreichen des Ortes bog die Tour jedoch nach rechts ab unter einer Brücke hindurch in den Petzinsee. Nach Durchqueren des Petzinsees gelangten die Teilnehmer durch den Wentorfgraben hindurch in den Schwielowsee, wo sich am gegenüberliegenden Ende des Sees der Ort Ferch befindet, das Ziel der Sonntag-Tour. Zuvor jedoch wurde das am rechten Ufer liegende Schloss Petzow passiert, das mit dem von K.F. Schinkel und P. J. Lenné gestalteten Ensemble von Park, Schloss und Kirche durchaus einen Besuch lohnt. In Ferch erwartete die Teilnehmer eine kleine Besichtigungstour unter fachkundiger Führung durch den Ort, bevor es am Ostufer des Schwielowsees entlang und durch das Caputher Gemünde wieder zurück zum Bootshaus Pirschheide ging, dem Ziel nach ca. 18 Paddel-Kilometern.

Kanutouren, die derart komprimiert ein faszinierendes Naturerlebnis gespickt mit traditionsreichen Kulturstätten bieten wie die Potsdamer Schlösserfahrt, dürften Seltenheitswert haben.

Infos hier

© Wassersportfreunde Pirschheide e.V. Potsdam

Der zweite Tag führt die Paddler die Havel abwärts zunächst Richtung Caputh, noch vor Erreichen des Ortes biegt die Tour jedoch nach rechts ab unter einer Brücke hindurch in den Petzinsee. Nach Durchqueren des Petzinsees gelangen die Teilnehmer durch den Wentorfgraben hindurch in den Schwielowsee. Dort befindet sich am gegenüberliegenden Ende des Sees der Ort Ferch, das Ziel der Sonntag-Tour. Zuvor wird das am rechten Ufer liegende Schloss Petzow passiert, das mit dem von K.F. Schinkel und P. J. Lenné gestalteten Ensemble von Park, Schloss und Kirche durchaus einen Besuch lohnt. In Ferch erwartet die Teilnehmer eine kleine Besichtigungstour unter fachkundiger Führung durch den Ort, bevor es wieder auf den Rückweg geht. Er führt nun am Ostufer des Schwielowsees entlang und durch das Caputher Gemünde zurück zum Bootshaus Pirschheide, wo die ca. 18 Kilometer lange Tour endet.

Kanutouren, die derart komprimiert ein faszinierendes Naturerlebnis gespickt mit traditionsreichen Kulturstätten bieten wie die Potsdamer Schlösserfahrt, dürften Seltenheitswert haben.

Infos hier

PARTNER