Kanu-Segeln

Auf den ersten Blick sollte man meinen, Kanu-Segelboote hätten mit herkömmlichen Kanus nichts zu tun. Doch dieser Eindruck ist falsch. Die Segelboote der Klassen "Taifun" und "IC" (international Canoe) blicken auf eine lange Entwicklungsgeschichte zurück.

In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts machten sich erfinderische Seeleute daran, die bis dahin mit Paddeln fortbewegten Kleinboote mit Mast und Segel auszustatten, um die Windkraft als Vortriebsmittel zu nutzen. Vorbilder waren die großen Segelschiffe. Waren es anfänglich nur Abenteurer, die auf Flüssen, Fjorden und Schären diese kraftsparende Fortbewegungsart besonders in Großbritannien, Nordamerika und Skandinavien wählten, wurden in England schon vor gut hundert Jahren (1882) die ersten Regatten auf weiterentwickelten Booten ausgetragen. Diese Segel-Kanus waren die Vorläufer fast aller heutzutage bekannten Segeljollen. "Taifun" und "IC" haben jedoch etwas beibehalten, was die übrigen Jollen (mit Spiegelheck) nicht haben: die Spitzheck-Form (in der Wasserlinie).

 

Beide Boote sind 5,20 m lang, verfügen über ein Großsegel sowie ein Vorsegel (Fock) und werden in der "Leistungsklasse" bei Regatten Einhand gesegelt, das heißt nur ein/e Segler/in als Steuermann/frau. Der Taifun wird in der Jugend-Klasse mit Vorschoter gesegelt. Die Boote gelten als Wasserfahrzeuge, für deren Führung die Steuerleute die Befähigung durch einen Führerschein nachweisen müssen.

Weitere Infos auf der Webseite des Ressorts Kanusegeln

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