20.08.2019 | Kanu (Allg.)

"Come together- be united": Ruhr Games 2019 und internationales Jugendcamp

Fast 600 Jugendliche aus vielen verschiedenen europäischen Ländern verbrachten sechs aufregende Tage miteinander.
Paddelspaß in Duisburg

Hierbei ging es aber nicht etwa um einen Jugendtag oder eine Aktion von „Fridays- for-Future“. Die Rede ist vom internationalen Jugendcamp, welches im Rahmen der Ruhr Games 2019 in Duisburg Wedau stattfand.

Ein Blick zurück auf zwei besondere Events:

Im Juni wurde den jungen Erwachsenen unter dem Motto „Come together - be united“ ein buntes Programm geboten. An zwei sogenannten “sport-try-out-days“ probierten sich die Teilnehmer auch in Kanus und SUP´s aus. In den Booten regionaler Vereine hatten sie viel Spaß und das bei bestem Wetter. Engagierte Kursleiter begleiteten die Interessierten nicht nur bei den ersten Schlägen im Boot, auch Kanu-Polo Bälle wurden bei den Schnupperstunden geworfen. Auch die Sup-Instrukteure überlegten sich herausfordernde und lustige Aufgaben. Herzlichen Dank an den WSV Niederrhein Duisburg, den KSV Duisburg-Wedau und den WSV Moers für die tolle Unterstützung.

Am Freitag waren dann die Profis auf dem Wasser an der Reihe, bei den Ruhr Games traten acht Kanu-Polo Mannschaften gegeneinander an. Darunter waren sieben Teams aus NRW und eins aus Berlin. Auf dem Barbarasee konnte sich der Rothe Mühle Essen gegen das Berliner Team auf den ersten Platz kämpfen. Der regionale MKC Duisburg schlug sich auf Platz Drei. Beauftragter der Ruhr Games für den Bereich Kanu war Tim Riecke, er spielt beim drittplatzierten MKC Duisburg. 2018 wurde er zum Sportler des Jahres der Stadt Duisburg gewählt, durch seinen Einsatz für die Ruhr Games setzte er sich erneut überzeugend für seine Sportart ein.


Bild: Roland Beyer

Besonders an den Ruhr Games ist immer wieder die Diversität. Sportarten verschiedenster Art finden parallel statt, so kann man als Zuschauer nach einem Skateboard- Wettbewerb mal eben beim Wasserball vorbei schauen, bevor man die Punkte beim internationalen Handballturnier zählt. Auch die Teilnehmer des Jugendcamps konnten mit Diversität punkten, wo sonst kann man schon mit Rumänen und Italienern zusammen in einem Boot sitzen? Das Camp endete zeitgleich mit den Ruhr Games am Sonntag, dann traten die Teilnehmer ihre mehr oder weniger lange Heimreise an. In 2021 wird es eine Wiederholung des Events geben, dann soll Bochum der Austragungsort sein. Bestimmt lässt sich auch wieder eine Kooperation mit dem Kanusport vereinbaren, wir wären mit Freude wieder dabei.

Text: Lea Löffler

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