12.11.2019 | Kanu-Freizeit

DKV-Sportprogramm 2020 wird schlanker

und andere Ergebnisse der Freizeitsporttagungen 2019
Notiz

Das DKV-Sportprogramm 2020 wird schlanker -

beschloss die Ressorttagung Breitensport, die beim Darmstädter TSG in Erfelden Ende Oktober tagte. Angepasst wurden ausserdem die DKV-Wandersportordung und das Sportabzeichen des DOSB. Das Einheitsabzeichen „Die große Kanu-Herausforderung“ endet 2020, das mit einem Schlussevent im Rahmen der Einheitsfeiern in Potsdam am 3.10.2020 gefeiert werden soll. Die beliebte Internationale Elbefahrt wird sich zukünftig im zweijährigen Rhythmus mit der Internationalen Oderfahrt abwechseln. Neue Initiativen wie ein Europa-Abzeichen, die Marathon-Serie Freizeitsport und „Boot und Rad“ entstehen und wurden vorgestellt.

In der Ressorttagung Sicherheit u. Material wurde der DKV-Sicherheitskurs den aktuellen Gegebenheiten angepaßt, wie auch die Handzeichen im Kanusport (Wildwasser / Küste / Touring) harmonisiert werden. Größeren Raum nahm die Diskussion zum Tragen von Schwimmwesten ein, deren Tragen weiterhin dringend empfohlen wird. Der Umgang des Themas in den Verbandsmedien wurde ebenfalls diskutiert und Empfehlungen ausgesprochen. 

In der Konferenz Freizeitsport hatten die Herren Krebs und Schumacher des Bundesverbandes Kanu Gelegenheit ihren Verband, die Strukturen und das Qualitätsmanagement vorzustellen. Die Diskussion zeigte, dass es noch Gesprächsbedarf gibt und ein weiterer Dialog angebracht ist. Mit der Harmonisierung diverser Datenbanken beschäftigt sich das Team „Digitale Daten“. Dort werden mit viel Engagement, Sachverstand und auf ehrenamtlicher Basis sowohl das Elektronische Fahrtenbuch, die Gewässerdatenbank, die Datenbank Befahrungsregeln erfolgreich weiterentwickelt. Diese bilden auch die Datenbasis für die CANUA-APP, die mit der Freischaltung für Android nunmehr mehr als 40.000 Installationen aufweist.

Mit dem DKV-Umweltfonds sollen zukünftig auch die Landesverbände unterstützt werden. Zunehmend müssen Klagen gegen Gewässersperrungen geführt werden, aber auch Fachgutachten zur Bewertung der Auswirkungen des Kanusport auf die Umwelt müssen finanziert werden.

Die logische Weiterentwicklung im Umweltbereich ist die „Nachhaltigkeit im Kanu-Sport“. Der Freizeitsportausschuss legt dem Verbandsausschuss ein 10-Punkte Programm zur Diskussion vor. Und mit einem klaren Bekenntnis zum nachhaltigen Handeln und Tun in der Ausübung des Kanu-Sports, in der Sportorganisation und seiner Verwaltung kommt der Natursportverband seiner gesellschaftlichen Verantwortung nach.

Eine Zusammenfassung befindet sich hier.

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