14.08.2018 | DKV

Die DKV-Mastercard mit NFC

Ein Thema, dass das Bezahlen kleinere Geldbeträge einfacher und schneller macht, ist das NFC, Near Field Communication oder zu Deutsch Nahfeldkommunikation. Es wird ab sofort bei allen neu beantragten Verbandskreditkarten sowie alle „renewals“, also Verbandskreditkarten, die wegen der auslaufenden Gültigkeit ersetzt werden, eingeführt.
Ersetzt werden die alten Karten allerdings nur, wenn sie ablaufen. Die Mitglieder können also an dem Ablaufdatum der Verbandskreditkarte sehen, wann sie mit einer neuen NFC-fähigen Verbandskreditkarte ausgestattet werden. Diese werden ca. 2 Wochen vor Gültigkeitsablauf ohne Nachfrage bei der Bank dem Verbandsmitglied zugeschickt.

Wie erkenne ich ob meine Karte ein NFC hat?
Vier leicht gekrümmte, immer größer werdende Linien oberhalb des Chips -  ein aufgedrucktes Funksymbol -weisen darauf hin. Diese aufgedruckten Funksymbole werden auch an den Kassenterminals im Geschäft, wo die Verbandskreditkarte  als Zahlungsmittel anwendbar ist, immer sichtbar sein.

Sinn des NFC Chips?
Wer kennt das nicht: An der Kasse sucht ein Kunde eifrig im Portemonnaie nach den passenden Münzen oder lässt die Verkäuferin in seinem Portemonnaie nach dem richtigen Betrag suchen. Die Menschen dahinter in der Schlange sind „leicht“ genervt. Dank NFC sollten solche Szenen in Zukunft weniger werden, die Nerven aller entlastet. Für Läden bringt das kontaktlose Bezahlen den Vorteil, dass das Bezahlen schneller wird und somit Wartezeit an der Kasse reduziert, Bargeld einschränkt.

Wie funktioniert das?
Die Technik ist auf die Kommunikation über kurze Distanzen ausgelegt. Eine Kommunikation zwischen dem Terminal und Verbandskreditkarte mittels NFC ist über Distanzen von 10 bis 20 Zentimetern möglich. Die Verbandskreditkarte  muss nur kurz an ein Kassenterminal gehalten werden und schon ist der Betrag dem Kartenkonto belastet. Ohne Eingabe einer Geheimzahl (PIN) oder einer Unterschrift auf dem Kassenbeleg ist bei Einkäufen bis 25 Euro möglich. Beträge über 25 Euro erfordern jedoch weiterhin die Bestätigung durch eine PIN Eingabe, allerdings muss die Karte nicht mehr im Terminal eingesteckt werden. Die Karte muss nicht mit einem bestimmten Betrag aufgeladen werden, sondern die Summe wird direkt dem Kreditkartenkonto belastet.

Verwendbarkeit?
Johan Fagerberg, Marktforscher von Berg Insight meint „Bis zum Jahr 2022 werden 78 Prozent aller weltweit verfügbaren Kassen vor allem bei Lebensmittelhändler, Drogerieketten und Baumärkte und Tankstellen NFC-fähig sein“.

Sicherheit?
Mit dem kontaktlosen Bezahlen kommt jedoch ein gefühltes Sicherheitsrisiko einher. Vorher war bei Eingabe der Pin oder Unterschrift auf dem Beleg noch ein Gefühl der Sicherheit vorhanden. Jetzt ist dieser abhängig vom Funktionieren der Technologie. Und ohne Pin und Unterschrift gibt es leider auch keinen Schutz mehr, kein Nachweis, dass man diesen Betrag nicht getätigt hat. Im Falle eines Diebstahls können kleine Summen (bis zu 25 Euro) direkt ohne PIN bezahlt werden, bis eine Sperrung der Verbandskreditkarte erfolgt. Der Kartenherausgeber haftet grundsätzlich für die Zahlungen. Das heißt, dass Kunden ihre Kontoauszüge regelmäßig kontrollieren und ggf. nicht autorisierte Abbuchungen melden müssen. Ebenfalls besteht für den Kunden jederzeit die Möglichkeit der Kartensperrung.

Wird es künftig Verbandskreditkarten ohne NFC geben?
Nein, alle neu herausgegebene Verbandskreditkarten werden mit der neue NFC Technologie ausgestattet.
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