03.10.2019 | Erlebnisfahrten

Internationale Spreewaldfahrt: Mit Durchblick durch das Labyrinth der Fließe

Am kommenden Samstag begeben sich wieder 140 Kanutinnen und Kanuten auf Orientierungsfahrt durch das UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald. Bei der 48. Internationalen Spreewaldfahrt (4.-6. Oktober) gilt es, mit Hilfe einer Spreewaldkarte in möglichst kurzer Zeit eine bestimmte Anzahl von Kontrollpunkten im Labyrinth der über 300 Kanäle und Fließe zu passieren - eine durchaus anspruchsvolle Angelegenheit.
Startvorbereitungen zur Internationalen Spreewaldfahrt (www.kanu-cottbus.de)

Die zumeist an Biegungen, Brücken oder Orten interessanten Freizeitvergnügens wie beim Irrgarten oder am Barfußpark in Burg durch rot-weiße Hütchen markierten Kontrollpunkte zu finden, verlangt von den Paddlern aufmerksames Wählen der jeweiligen Fahrtroute. So mancher Teilnehmer hat sich dabei auch schon mal verfahren bzw. nicht beim ersten Anlauf den richtigen Weg zu dem einen oder anderen Punkt gefunden. Besonderer Beliebtheit erfreut sich auf dem von Jahr zu Jahr variierenden Kurs der „Gurken-Kontrollpunkt“. Hier erhält jeder Sportler eine Tüte Spreewaldgurken überreicht.

Bei einem Kanutenball in der Gaststätte "Deutsches Haus" in Burg werden dann am Samstagabend die Sieger geehrt. Für die beste Vereinsmannschaft gibt es dabei neben einem Wanderpokal zusätzlich noch ein Fass Spreewaldgurken.
Trotz des Wettkampfcharakters der
seit 1977 vom ESV Lok RAW Cottbus organisierten Fahrt steht das Kennenlernen des Spreewaldes im Vordergrund. So bildet am Sonntag auch eine rund 20 Kilometer lange geführte Wasserwanderung durch den Oberspreewald mit Start und Ziel in Burg den Abschluss der Internationalen Spreewaldfahrt.

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