20.06.2021 | Boater-Cross

Silber und Bronze beim Weltcup

Zwei der drei deutschen Starter holen Edelmetall im Slalom X-trem beim Weltcup in Markkleeberg.
Stefan Hengst

Taktisch klug gefahren: Caroline Trompeter jubelt, als sie als Zweite die Ziellinie im Slalom X-trem-Finale beim Weltcup in Markkleeberg am Sonntag überfährt. Es war ein harter Wettkampf für die Haunauerin. Im Halbfinale hatte sie vom Start an noch das Nachsehen, musste ihren drei Kontrahentinnen hinterherfahren, bis sie am letzten Aufwärtstor die Gunst der Stunde nutzte. Während sich drei Finalistinnen an einem Tor drängelten, wählte sie das zweite zur Verfügung stehende. Der Lohn: Silber. „Gott sei Dank konnte ich so zwei überholen und stand im Finale“, sagte die 26-Jährige.

Stefan Hengst sah hingegen gar nicht glücklich aus, da er als Letzter im Finale über die Ziellinie paddelte. Aber, so ist das in diesem extrem dynamischen Sport, das bedeutete noch nicht das Ende. Denn ein Finalist hatte zwei Tore nicht korrekt passiert und rutschte damit an das Ende des Quartetts. Bronze also für den 27-Jährigen. „Im Rennen realisiert man das dann nicht und kann sich auf der Ziellinie nicht ganz so freuen. Aber im Endeffekt bin ich schon happy.“

Der dritte deutsche Starter Fabian Schweikert (Waldkirch) verpasste das Finale unglücklich. Eigentlich schon fast sicher im Endlauf wählte er das falsche letzte Aufwärtstor und wurde von einem Kontrahenten kurz vor dem Ziel somit noch überholt.

Text, Fotos: Uta Büttner

Caroline Trompeter
Caroline Trompeter
Caroline Trompeter und Stefan Hengst
Fabian Schweikert
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