09.04.2019 | Erlebnisfahrten

Sportlich oder gemütlich unterwegs auf Zschopau und Mulde

Wer Lust auf Deutschlands älteste Kanuwanderfahrt hat, kann noch bis morgen, 10. April, seine Meldung für die vom 19. bis 21. April stattfindende Zschopau-Mulde-Fahrt abgeben. Vom sächsischen Waldheim führt die Tour nach Wurzen.
Am Start zur 1. Etappe nach Leisnig, © Kanu-Leisnig e.V.

Dabei wartet nicht nur eine abwechslungsreiche Paddelstrecke inklusive einiger Wildwasser-Wehreinlagen auf die Teilnehmer, sondern es lohnen auch interessante Schauplätze in den Etappenstädten eine Stippvisite, so z. B. das älteste Gefängnis Deutschlands in Waldheim, wo auch der Schriftsteller Karl May mehrere Jahre einsaß und mit dem Schreiben begann, ferner das Kloster Buch, die Leisniger Altstadt mit der Burg Mildenstein, das Wasserschloss Podelwitz, Grimma mit seiner sehenswerten Altstadt, Schloss Trebsen und schließlich am Zielort in der Geburtsstadt des berühmten Dichter-Seemannes, Malers und Kabarettisten Joachim Ringelnatz das „Ringelnatzhaus“, der Ringelnatzbrunnen und die bedeutendste Ringelnatz-Sammlung Deutschlands im Städtischen Museum Wurzen.

Die seit 1961 zum 59. Mal stattfindende beliebte Paddeltour über insgesamt rund 64 Kilometer präsentiert sich auf den ersten 23 Kilometern mit einem landschaftlich reiz- und sportlich durchaus anspruchsvollem Verlauf, mit einigen ausgedehnten Schwallstrecken auf der Zschopau. Bis zum ersten Etappenort Leisnig werden acht teilweise befahrbare Wehre überwunden. Auf der zweiten Etappe bis Grimma und auf dem Schlussabschnitt bis Wurzen lässt sich die Freiberger Mulde gemütlich wasserwandernd genießen. Für das leibliche Wohl ist auf den ersten beiden Etappen am mittäglichen Rastplatz mit Suppe aus dem Kessel sowie weiteren Stärkungen gesorgt. Am Samstagabend kommen die fleißigen Paddler am Bootshaus in Leisnig zudem beim Grillen und einem Lagerfeuer auf ihre Kosten.

Ausführliche Infos hier

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