13.06.2021 | Boater-Cross

WC Prag Slalom X-trem: Zwei Deutsche erreichen Halbfinale

Stefan Hengst verpasst das WC-Finale um Haaresbreite.
Dieser Fehler am letzten Tor kostet Stefan Hengst das Finale.

Beim Weltcup in Prag sind Caroline Trompeter und Stefan jeweils in das Halbfinale gefahren. Besonders bitter für den Hammer: Eigentlich war er schon sicher im Finale. Doch ausgerechnet am letzten Tor begeht er einen Fehler, bekommt eine Strafe. Damit nützte es ihm auch nichts, dass er als Zweiter seines Halbfinals die Ziellinie passierte. „Das letzte Tor liegt mir hier nicht so“, sagte der 27-Jährige. Weltcup-Sieger wurde der Tscheche Vit Prindis.

Die Hanauerin hatte ein sehr starkes Halbfinale erwischt. „Beim vierten Aufwärtstor haben wir vier noch auf einem Haufen befunden und uns gegenseitig noch einmal ordentlich weggefahren. Es war ein Kampf bis zum letzten Tor. Schade, dass es dann am Ende nicht gereicht hat. Im Viertelfinale setzte sich die 26-Jährige als Erste noch gegen die spätere Weltcup-Siegerin Corinne Kuhnle aus Österreich durch.

Caroline Trompeter und Stefan Hengst im Interview:

Anna Faber (Dormagen) hat das erste Mal an einem X-trem-Wettkampf teilgenommen. Sie schaffte es bis in das Vietelfinale und zeigte sich dafür mit ihrem Abschneiden zufrieden. "Es hat mir Spaß gemacht. Zwar steht bei mir noch Slalom im Vordergrund", aber so sagte sie, könne sie sich vorstellen, an weiteren X-trem-Wettbewerben teilzunehmen.

2024 in Paris wird Slalom X-trem, oder häufig auch Boatercross genannt, olympisch sein. „Das merkt man. Es werden immer mehr und auch starke Teilnehmer“, sagte Trompeter. Hengst ergänzte, „die Strecken werden auch deutlich schwerer. Ich finde, das Ganze entwickelt sich gut.“

Text, Fotos, Video: Uta Büttner

Caroline Trompeter (links)
Stefan Hengst (links)
Anna Faber mit der Nummer 17
Caroline Trompeter im Gerangel am Aufwärtstor
Stefan Hengst (vorn)
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