16. Mai 2018 | Kanu-Slalom

200 Sportler paddelten bei den Saalachtaler Kanutagen

Dieses Jahr wurden im Skiort Lofer die "Saalachtaler Kanutage“ ausgetragen. Nicht nur die Slalom-Kanuten fuhren auf der Naturstrecke unter schönstem Bergpanorama den Auftakt ihres Deutschlandcups. Auch die Abfahrtsfahrer fuhren dort verschiedene Wettkämpfe, sodass der kleine Ort nahezu ausschließlich von Kanuten bevölkert war. Der Wettkampf in Lofer ist einer der wenigen, die noch auf Naturwasser statt auf künstlich angelegten Kanälen stattfinden und sorgt deswegen immer für eine besondere Atmosphäre.
200 Sportler paddelten bei den Saalachtaler Kanutagen

Etwa 200 Sportlerinnen und Sportler kämpften auf der Saalach um die besten Plätze in den ersten beiden Wettkämpfen des Deutschlandcups (DC) der Leistungsklasse und der Junioren (U18). Die Cups bestehen aus insgesamt vier Rennen, die über die gesamte Saison verteilt sind. Für die Sportler geht es auch darum im Deutschlandcup zu verbleiben und so in der nächsten Saison auf den WM- und EM-Qualifikationswettkämpfen starten zu dürfen. Dieses Jahr gibt es eine Änderung im Wettkampfmodus: die besten zehn Sportler aus dem ersten Lauf kommen ins A-Finale, die anderen Sportler starten im B-Finale. Die Platzierung für den Deutschlandcup entsteht dann aus den Ergebnissen der Final-Läufe. Gewinnt also ein Sportler das A-Finale, hat dieser Sportler den ersten Platz inne, der Gewinner aus dem B-Finale wird in der Gesamtwertung 11., da er hinter den Teilnehmern des A-Finales liegt.

Von diesem neuen Modus nicht beeindrucken ließen sich Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) und Emily Apel (KSA Augsburg). Funk, die auch die Qualifikation für das A-Team mit Bravour meisterte, fuhr an beiden Tagen im Kajak der Damen auf den ersten Platz und ließ ihre Konkurrenz jedes Mal mit mehreren Sekunden Vorsprung hinter sich und wäre auch bei den Kajak-Herren im Finale gewesen.
Emily Apel, eine der jüngeren Starterinnen, konnte bei den Juniorinnen ebenfalls an beiden Tagen einen Doppelsieg holen. Damit liegt sie in der Wertung des Deutschland-Cups der unter 18-jährigen im Augenblick auf dem ersten Rang, gefolgt von Nele Bayn aus Leipzig und Zoe Jakob (KVS Schwerte).

Fabian Schweikert (KCE Waldkirch) führt im Augenblick die Rangliste der Kajak-Herren an, bei den Junioren reichten Maxi Dilli (VFL Bad Kreuznach) zweimal der zweite Platz, um im Augenblick vor Ulf Jung (WSF Zweibrücken) und Tim Bremer (KST Rhein-Ruhr) zu liegen.
Nele Bayn (Leipzig) und Zoe Jakob (Schwerte) gelang ein besonderes Kunststück – beide Sportlerinnen starten sowohl im C1 als auch im Kajak, und beide Juniorinnen meistern diese Doppelbelastung mit Bravour. Bayn liegt im C1 zurzeit auf dem ersten Platz des Deutschlandcups, gefolgt von Zoe Jakob. Im Kajak liegen bei beiden auf den Plätzen zwei und drei.

Das Finale des Deutschlandcups der Junioren und Leistungsklasse wird im tschechischen Budweis ab dem 11. August ausgetragen.

Zwischenstand Deutschland-Cup und Deutschland-Cup U-18:

DC K1 Herren:
1.    Fabian Schweikert (KCE Waldkirch)
2.    Thomas Strauß (AKV Augsburg)
3.    Sebastian Schubert (KR Hamm)

DC C1 Herren:
1.    Leon Hanika (LKC Leipzig)  
2.    Gregor Kreul (KVS Schwerte)
3.    Florian Beste (KC Hilden)

DC K1 Damen:
1.    Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach)
2.    Anna Faber (WSC Bayer Dormagen)
3.    Selina Jones (KSA Augsburg)


DC C1 Damen:
1.    Andrea Herzog (LKC Leipzig)
2.    Anne Bernert (KSA Augsburg)
3.    Elena Apel (KSA Augsburg)

DC Herren C2:
1.    David Schröder, Nico Bettge (LKC Leipzig)

DC C2 Mixed:
1.    Cindy Pöschel, David Schröder (LKC Leipzig)

DC U18 Herren K1:
1.    Maxi Dilli (VFL Bad Kreuznach)
2.    Ulf Jung (WSF Zweibrücken)
3.    Tim Bremer (KST Rhein-Ruhr)

DC U18 Herren C1:
1.    Leo Braune (BSV Halle)
2.    Julian Lindolf (KSA Augsburg)
3.    Jonathan Queißer (KVS Schwerte)

DC U18 Damen K1:
1.    Emily Apel (KSA Augsburg)
2.    Nele Bayn (LKC Leipzig)
3.    Zoe Jakob (KVS Schwerte)

DC U18 Damen C1:
1.    Nele Bayn (LKC Leipzig)
2.    Zoe Jakob (KVS Schwerte)
3.    Claire Harlak (BSV Halle)

DC U18 C2 Mixed:
1.    Maike Burow, Nils Lücking (KST Rhein-Ruhr)


Von Marianne Bodewein

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