17. April 2018 | Kanu (Allg.)

Rheinhessische Kanu-Funktionäre Hans Pracht und Karl-Peter Hartmann ausgezeichnet

Hohe Auszeichnung für die rheinhessischen Kanu-Funktionäre Hans Pracht (Mainz-Mombach) und Karl-Peter Hartmann (Worms): In Würdigung ihrer herausragenden Verdienste für den Kanusport im Allgemeinen und für den Kanuverband Rheinhessen (KVR) im Besonderen wurden die beiden 75-Jährigen auf dem Verbandstag in Mainz zu Ehrenvorständen des KVR ernannt, der aktuell 1.800 Mitglieder zählt, darunter 400 aktive Sportler.

Pracht hatte am 23. März auf den Tag genau 45 Jahre als Geschäftsführer und Finanzchef des KVR gewirkt und wurde jetzt offiziell verabschiedet. Damit war er dienstältestes geschäftsführendes Präsidiumsmitglied aller 18 Landesverbände innerhalb des Deutschen Kanu-Verbandes. Im Rahmen des Verbandstags legte Pracht sein Amt aus privaten Gründen nieder, „damit vor allem auch jüngere Leute die Verantwortung übernehmen“. Bereits seit Juli 2017 hatte er dieses Amt ruhen lassen. Fachwissen, Durchsetzungsvermögen und Sportleidenschaft des langjährigen Finanzexperten von KVR und der AG der Landeskanuverbände RLP – Pracht galt insbesondere als Experte für die Abrufung der Sportlandesmittel und für eine zeitgemäß schnelle Abwicklung des Geldflusses – wurden schon vielfach gewürdigt. Erst im Dezember war der echte „Meenzer Bub“, der seit 1983 Vorsitzender beim Kanu-Club Mombach 1981 agiert, von LSB-Präsidentin Karin Augustin sowie Randolf Stich, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Innenministerium, mit dem Sport-Obelisken ausgezeichnet worden. In seiner Zeit als aktiver Kanu-Rennsportler hatte der Dynamikus im Einer-, Zweier- und Viererkajak mehr als 100 Siege errungen. Spaß habe ihm das Ehrenamt vor allem wegen der Gestaltungsmöglichkeiten sowie der Bereitstellung von finanziellen Mitteln gemacht, „die notwendig sind für ein florierendes Sportgeschehen“. Seine herausragenden Projekte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Kanufreunde Mombach waren ganz sicher die Errichtung des Vereinsbootshauses in den Jahren 1973 bis 1975 und des Regattazielturmes 1979.

Karl-Peter Hartmann war 25 Jahre lang Vorstandsmitglied des KVR –  von 1993 bis 2000 als Vize-Präsident und von 2001 bis 2017 als Schriftführer. Im Jahr 1964 hatte er die ersten Kontakte zum Kanu-Sport sowie zum Faltbootclub Worms, dem er seit Mai 1965 angehört. 1971 wurde der gebürtige Wormser zum Jugendleiter seines Vereins gewählt. Seit 1984 agiert er als Vorsitzender des Faltbootclub Worms, der 180 Mitglieder zählt. Während seiner Amtszeit erfolgte der Umbau des alten Vereinsheims sowie der Neubau der Bootshalle am Wormser Industriehafen. Auf Hartmanns Initiative wurde am 14. Juni 2016 der Förderverein des Faltbootclub Worms gegründet. Von der Satzung bis zur Eintragung ins Vereinsregister hat er den Förderverein maßgebend mitgestaltet. Der Förderverein unterstützt die „Frauen-Selbsthilfegruppe nach Krebs“ und ist ein wichtiger Beitrag im Alltag der betroffenen Frauen, die zur Pink Paddler-Bewegung gehören, die sich in ganz Deutschland und darüber hinaus schon einen Namen gemacht hat.

Quelle: LSB Rheinland Pfalz

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