Präambel

Der Klimawandel ist da und er hat auch schon längst den Kanusport erreicht. Niedrigwasser, Hochwasser, unvorhergesehene Wetterereignisse und extreme Temperaturen erleben wir bereits seit längerer Zeit. Höhere Energie- und Mobilitätskosten, aber auch Auswirkungen auf die Gesundheit, auf die Infrastruktur treffen die Menschen und somit auch die Kanu-Familie. Es besteht Handlungsbedarf. 

Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) sieht sich sowohl in sportlicher als auch in gesellschaftlicher Verantwortung in der Lage, seinen Teil zum Schutz des Klimas beizutragen. Denn Sport wirkt in die Gesellschaft hinein. Wenn die Werte und das Verständnis für Klimaschutz, die im Sport erworben werden, auch im alltäglichen Leben Einzug halten, besteht eine nachhaltige Chance gemeinsam den Vorhersagen der weiteren Klimaveränderungen entgegenzuwirken. 
Wir sitzen alle im gleichen Boot

Aus diesem Grund ist es von höchster Bedeutung, dass alle Menschen an einem Strang ziehen. Die Kanu-Familie will und wird ihren Beitrag leisten, um der Entwicklung entgegen zu wirken. Jeder Beitrag, den wir Menschen leisten können ist wertvoll, deshalb fängt Klimaschutz bei den kleinen Einsparungen im Alltagsleben, die wir alle leisten können, an und geht bis zu den großen Aufgaben im politischen Bereich. 
Diese Einsparungen und Veränderungen können weh tun. Sie werden uns aus unseren Komfortzonen herausbringen, den Alltag deutlich verändern und nicht geliebt werden. Der erste Schritt zum Klimaschutz findet deswegen im Kopf statt. 

Mit dem Projekt KanuMorgen geht der Deutsche Kanu-Verband diesen ersten Schritt. Das Verständnis für dieses wohl größte Thema unserer Zeit soll durch den KanuMorgen gestärkt werden und auf politischer Ebene intensiver in die Köpfe gelangen. 

Das auf dieser Seite vorgestellte Projekt basiert auf zwei Säulen. Der Deutsche Kanu-Verband wird eine klare Positionierung gegenüber der Politik vorstellen und seine Nachhaltigkeitsstrategie zur Milderung des Klimawandels in Form von zahlreichen Handlungsempfehlungen für die im Sport agierenden Menschen, Vereine und Verbände vorstellen.

Wir können nicht mehr warten!
 

Aus dem Positionspapier des DKV

(bitte auf die einzelnen Reiter klicken)
1. Konkrete Folgen für den Kanusport
Die Folgen des Ahrhochwassers (Bild: Thorsten Funk)

Der Kanusport hat bereits jetzt mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen. Ganz berträchliche Veränderungen sind bereits in Bezug auf die Gewässer deutlich zu beobachten. Daraus resultiert unmittelbar die Notwendigkeit zu Anpassungen für Menschen an Bootshäuser und an die weitere Infrastruktur.  

Die schrecklichen Bilder aus den Medien von vergangenen Hochwassern sind noch sehr präsent. Es ist damit zu rechnen, dass künftig Hochwassergefahren und Sturzfluten auf deutschen Binnengewässern zunehmen. Ebenso muss vermehrt mit Niedrigwasser in den Sommermonaten gerechnet werden, die die gesamte Schifffahrt und den Kanusport erschweren oder unmöglich machen. Mit dem progostizierten Wassermangel ergibt sich auch eine Verschlechterung der biologischen und chemischen Wasserqualität der Binnengewässer.  

An und auf Küstengewässern sind ebenso weitreichende Folgen bereits heute erkennbar. Der beobachtete Meerespiegelanstieg ist ursächlich durch die Zunahme der Temperatur im Meer hervorgerufen und wird sich zukünftig beschleunigen. Die Folge ist eine tiefgreifende naturräumliche Veränderung der Küstenregionen. Für den Kanusport relevant werden auch Veränderungen von Strömungen, der Gezeiten und des Seegangs.  

Im Hinblick auf diese gegenwärtigen Veränderungen und die Prognosen ergeben sich weitreichende Folgen für Kanu-Vereine und Kanu-Verbände mit eigenen Bootshäusern, Geländen und weiterer Infrastruktur. Die größte Gefahr für Kanu-Vereine, die ein gewässernahes Vereinsgelände besitzen, ergibt sich aus den finanziellen Folgen durch mögliches Hochwasser.  

Zahlreiche Organisatoren von Kanu-Veranstaltungen haben bereits die Auswirkungen des Klimawandels erfahren. Hoch- und Niedrigwasser haben die Durchführbarkeit von Events im Kanusport entweder deutlich erschwert oder unmöglich gemacht. Sowohl im Freizeit- als auch im Wettkampfsport sind die Auswirkungen zu spüren. Auch Extremwetterbedingungen wie Gewitter, Starkregen oder das Austrocknen von Gewässern erschweren oder verhindern das Paddeln.  

Die Sportlerinnen und Sportler im Deutschen Kanu-Verband müssen sich wie alle Menschen um- bzw auf die Folgen des Klimawandels einstellen. Es bestehen inzwischen diverse klimabedingte Gesundheitsrisiken: Die Hitzeproblematik, die höhere UV-Belastung, die höhere Infektionsgefahr durch Keime und Giftstoffe in Gewässern oder die Ausbreitung neuer Infektionskrankheiten (bsp. Dengue-Fieber) sind hier zu nennen.  

2. Klimaschutz

2.1. Über Klimaschutz 

“Unter Klimaschutz wird die Vermeidung und Verringerung von Treibhausgasemissionen verstanden. Dies geschieht zum Beispiel durch die Nutzung von erneuerbaren Energien, die Schaffung einer energieeffizienten Infrastruktur oder den Erhalt sowie den Ausbau natür-licher Kohlenstoffsenken wie Wälder und Moore, die vorübergehend Kohlenstoff aufnehmen und langfristig speichern können. Dies wirkt der erwarteten Temperaturerhöhung entgegen und kann zu einer Abschwächung der weiteren Folgen des Klimawandels führen.

Auch in Vereinen und Verbänden des organisierten Sports ist das Thema Klimaschutz längst kein Fremdwort mehr: Viele Sportvereine betreiben ihre Anlage energieeffizient und mit Ökostrom, nutzen vielleicht sogar eine eigene Photovoltaikanlage, setzen bei Veranstaltungen und Wettkämpfen Mehrweggeschirr ein, um unnötige Abfälle zu vermeiden oder achten bei Mannschaftsoutfits auf nachhaltig produzierte Textilien. Der Klimawandel kann durch erfolgreichen Klimaschutz eingedämmt, jedoch nicht verhindert werden. Auch bei einer extremen Verringerung der Emissionen von Treibhausgasen reagiert das Klima sehr träge. Aktuell spüren wir die Auswirkungen der Treibhausgasemissionen, die in der Vergangenheit in die Atmosphäre gelangt sind. Die Reaktion der Meere, der Gletscher und der Permafrostböden reagiert deutlich verzögert. Die Erderwärmung mit all ihren Folgen wird noch lange fortschreiten und wir müssen uns zusätzlich an die zu erwartenden Folgen des Klimawandels anpassen.” 
(Klimaanpassung und Sport - Dr. Alexandra von Winning 2021)  

 

2.2 Der Beitrag des Kanusports zum Klimaschutz 

Der Deutsche Kanu-Verband unterstützt ausdrücklich Maßnahmen zum Klimaschutz. Im Folgenden werden mehrere Maßnahmen auf Verbands- und Vereinsebene dargestellt, deren Umsetzung auf Verbandsebene gefordert und den Vereinen und Verbänden empfohlen wird. Der Kanusport wird damit seinen Anteil zum Klimaschutz beitragen.  

Konkretisiert werden die Maßnahmen im Punkt 4 “Forderungen an die Politik” und im Punkt 5 “Forderung an den Bundesverband und die Landesverbände”. Zum Abschluss des Positionspapieres folgt die Darstellung der Handlungsempfehlungen für Kanu-Vereine und Kanu-Verbände. Diese Empehlungen finden sich in einem gesonderten Dokument wieder.  

 

2.3 Maßnahmen der Sportverbände 

Der Kanusport ist in seiner Struktur mit Landesverbänden, Bezirken und Vereinen Teil der großen Sportfamilie Deutschlands. Alle können ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. So hat der Dachverband im deutschen Sport, der DOSB, bereits mehrfach über nachhaltigen und klimafreundlichen Sport informiert und ein umfangreiches Portfolio zu dieser Thematik erarbeitet. Der Fokus für nachhaltige Entwicklungen in Sportvereinen und deren Infrastrukturen liegt in verschiedenen Ansätzen, die im Folgenden vorgestellt werden. Für Sportverbände steht die Entwicklung in der Verwaltung und Organisation im Vordergrund. Es gibt auf dieser Ebene zahlreiche Möglichkeiten, sich klimaneutraler aufzustellen. Die kritische Prüfung der Regularien und Ordnungen in Bezug auf den Klimaschutz und deren Anpassung sind ein Aspekt neben Maßnahmen im Rahmen fortschreitender Digitalisierung. Darüber hinaus müssen Sportverbände als Impulsgeber vorangehen und Motivationsmaßnahmen für Vereine kreieren. Ein weiterer Baustein betrifft das Gebäude- und Geländemanagement von Sporteinrichtungen. Es werden in den Publikationen viele verschiedene Maßnahmen zur Energiereduktion empfohlen. Ebenso empfehlen DOSB und DKV den Ausbau regenerativer Energien im Verbands- und Vereinsumfeld. Da der Sport aufgrund der zahlreichen Fahrten in gewöhnlichen Verbrenner-Autos einen enormen CO2-Fußabdruck hinterlässt, muss der Bereich der Mobilität neu gedacht werden. Fahrgemeinschaften, ÖPNV, Car-Sharing oder Fahrradnutzung sind die deutlich besseren Alternativen. Im Bereich des Veranstaltungswesens können zahlreiche Ableitungen aus dem Tool des DOSB “Green Champions” gezogen werden. Für Ausrichter von Deutschen Meisterschaften und freizeitsportlichen Angeboten sollte dieses Tool zum Standard werden. Für Vereins-Veranstaltungen ist dieser Baukasten zusammen mit den Handlungsempfehlungen des DKV eine optimale Vorbereitung zur Planung der Ausrichtung.  

 
2.4 Maßnahmen auf Vereinsebene 

Mögliche Maßnahmen auf Vereinsebene sind vielfach ähnlich zu den Punkten, die Sportverbände betreffen. Daher sind die vorgestellten Maßnahmen aus Punkt 2.3. auch auf den Bereich der Vereine zu übertragen. Kanu-Vereine sollten aber einen besonderen Fokus auf das Gebäudemanagement von Sportanlagen und Bootshäusern und die Optimierung der Infrastruktur legen.  

Durch die prognostizierten Extremwetterbedingungen und die daraus resultierenden Auswirkungen auf Bootshäuser, wassernahe Vereinsgebäude und das gesamte Gelände müssen regelmäßig Hochwasserschutzmaßnahmen überprüft und nachgebessert werden. Auch im Hochwasserschutz gibt es neue Entwicklungen, die es zu prüfen gilt. Zudem gilt es, den Versicherungsschutz zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.  
Gleichermaßen müssen Möglichkeiten gefunden werden, um Böden zu entsiegeln und auch Versickerungsflächen einzurichten. 

Durch die vorgestellten Maßnahmen (siehe Handlungsempfehlungen für Vereine/Verbände) ist großes Potential vorhanden, um sich als klimafairer Verein zu positionieren. Der zweite Schwerpunkt auf Vereins- und Verbandsebene liegt im Bereich der Veranstaltungen. Hierzu wird auf die Publikation des DOSB “Green Champions” und die Handlungsempfehlungen des DKV verwiesen.  

3. Klimaanpassung

Klimaanpassung bedeutet, dass wir Menschen Maßnahmen ergreifen, um gut mit den Folgen des Klimawandels umzugehen. Diese Maßnahmen sind ausgerichtet auf regionale und lokale Gegebenheiten. Denn Klimaanpassung wirkt direkt dort, wo die Folgen des Klimawandels spürbar sind. Sporttreibende sind schon heute von der Veränderung des Klimas betroffen. Die zunehmende Hitze & Trockenheit, Extremwetterereignisse, mildere & feuchte Winter und die Veränderung der Artenvielfalt stellen Sportler und Sportlerinnen heute und in Zukunft vor Herausforderungen. Daher lohnt es sich, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und den eigenen Verein auf den Prüfstein zu stellen: Wie fit ist unser Verein für den Umgang mit den Folgen des Klimawandels? 
(Klimaanpassung und Sport - Dr. Alexandra von Winning 2021) 

 

3.1 Anpassungen im Bereich der Sportstätten / Gewässer 

Die größte Herausforderung im Bereich der Küstengewässer wird die rasch fortschreitende Veränderung der naturräumlichen Verhältnisse sein. Die Länge der Trockenfall- und Überflutungszeiten sowie die Veränderungen der Wattflächen in der Nordsee und der Küstenstreifen der Ostsee werden neben geeigneten Anpassungen an die Befahrbarkeit eine hohe Sensibilisierung für das veränderte Rast- und Ruheverhalten verschiedener Tierarten erfordern. 

Starkniederschläge und Perioden anhaltender Trockenheit haben direkten Einfluss auf die Pegelstände der Fließgewässer. Die Veränderung der Wasserstände kann dazu führen, dass verschiedene Gewässer nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt befahrbar sein werden. Die Gefahr durch plötzliche Pegeländerungen durch Sturzfluten muss berücksichtigt werden. Die Ausbildung im Kanusport und das Nutzungsverhalten der Kanu-Gewässer muss fortlaufend an die geänderten Bedingungen angepasst werden. 

Der generelle Temperaturanstieg verschlechtert die allgemeine Gewässerqualität und den Zustand der Ökosysteme. Es ist zu erwarten, dass sich die Zusammensetzung der Pflanzen- und Tierwelt im und an den Gewässern verändert. Dies wird eine Anpassung der Schutzgebiete zur Folge haben. Zusätzlich schränkt eine Verschlechterung der Wasserqualität durch vermehrte Verkeimung und Algenwachstum die Nutzbarkeit der Gewässer ein. Ebenso wird die Veränderung der Fließgeschwindigkeit in Gewässern die Nutzbarkeit für den Kanusport einschränken oder verhindern. Der Kanusport muss sich aktiv in die Anpassung der gesetzlichen Rahmenrichtlinien einbringen.  

Die Nutzbarkeit der Infrastruktur wie Steganlagen sowie die Überwindung von Querbauten werden sich bei geringeren und höheren Pegelständen verändern. Die Verantwortlichen des Kanusports müssen sich daher rechtzeitig in die Erhaltung und eventuelle Umgestaltung der Bauten aktiv einbringen. 

Die weitere Nutzung für den Kanusport erfordert eine deutlich höhere Sensibilität für die Veränderungen der Gewässer, zusätzlich sollten sich die Verantwortlichen in den Vereinen und Verbänden aktiv in die Intensivierung des Gewässerschutzes einbringen. 

Schnelle Wetterwechsel erfordern schnelles Handeln (Bild: Oliver Strubel)

3.2 Anpassungen bei Veranstaltungen  

Zu Kanu-Veranstaltungen gehören sowohl Fahrten im Bereich des Freizeitsport als auch sämtliche Wettkämpfe. Im weitesten Sinne sind auch gemeinsame Trainingseinheiten im Verein und Gremientagungen dazuzurechnen. Im Mittelpunkt bezüglich der Anpassungen stehen Veranstaltungen mit sportlicher Betätigung. Denn bei dieser Art steht die Durchführbarkeit der Veranstaltung und die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler im Vordergrund. Sowohl bei der Planung als auch bei der Durchführung müssen Ausrichter und Veranstalter mehrere Faktoren im Blick haben. So spielt beispielsweise das Wetter eine wichtige Rolle. Demnach muss hinterfragt werden, ob die Temperaturen eine Veranstaltung erlauben, ohne die Gesundheit zu gefährden.  

Im Bezug auf die Sportstätten spielen des Weiteren die Faktoren Wasserstand, Wasserqualität und Befahrungsmöglichkeit des Gewässers eine bedeutende Rolle bei der Durchführbarkeit der Veranstaltung. Deswegen ist es zu empfehlen, bestehende Meß-, Kontroll- und Frühwarnsysteme in die Informationssysteme der Veranstalter einzubauen. In diesem Zusammenhang sind eine ganze Reihe an Informationssystemen zu nennen, die entscheidungsrelevant zur Durchführung der Veranstaltung sein können: Pegeldienste, Hochwasser-Informationen, Wetter-Apps und Info-Systeme zur UV-Strahlungsbelastung, Ozonwerte, Aero-Allergenkonzentration und Gewässerbelastung. 

Demnach gilt es seitens der Veranstalter, sich die Frage zu stellen, wann man eine Veranstaltung durchführen kann oder absagen muss. Dabei ist beispielsweise bei schnell wechselnden Wetterereignissen wie Gewitter eine kurze und schnelle Abstimmungs- und Entscheidungsfindung im Organisations-Team notwendig. Deswegen sind kurze, möglichst digitale Kommunikationstools sinnvoll bei der gemeinsamen Abstimmung. 

Wenn es ein Einverständnis zur Durchführung der Veranstaltung gibt, sollten Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge getroffen werden. Dazu gehören beispielsweise die Bereitstellung von Trinkwasser, vermehrte Trink- und Erholungspausen, Schutzkleidung, Verschattung, Kopfbedeckungen, Sonnencreme, Insektenspray, aber auch die ärztliche Versorgung vor Ort. Zudem müssen die Zuschauer vor gesundheitlichen Schäden geschützt werden.  

Ebenso können Kommunikations-Aktivitäten des Veranstalters als Anpassungsmaßnahmen sinnvoll sein. Sowohl Teilnehmende als auch Fans sollten für das Thema sensibilisiert und motoviert werden. Unter anderem kann dies mittels Durchsagen, Info-Material oder digital erfolgen.  

4. Forderungen an die Politik

4.1. Beteiligung der Sportverbände 

Klimatische Veränderungen (Temperaturanstieg etc) bedeuten einen höheren Belastungsdruck auf die Natur. Die Natursportarten müssen mit vermehrten Einschränkungen und Regulierungen durch die staatlichen Behörden rechnen. Eine Anpassung der Gesetze und Verordnungen ist die Folge. Die Beteiligung der Sportverbände an den Verfahren muss sichergestellt werden. Die Kanusport-Verbände müssen die Gesetzesvorhaben beobachten und auf Auswirkungen auf den Kanusport prüfen. 


4.2 Umsetzung des Masterplans Freizeitschifffahrt 

Die Infrastruktur wie Schleusen, Wehranlagen, Ein- und Ausstiege oder Umtragestellen werden durch sich ändernde Wasserstände beeinflusst. Die Nutzbarkeit ist nicht immer gegeben. 
Die Betreiber der Anlagen müssen die Nutzbarkeit der Infrastruktur sicherstellen. Dies gilt insbesondere auch auf Kleingewässern. Die Umsetzung des Masterplans Freizeitschifffahrt wird aus diesem Grund erneut betont. Die Finanzmittel müssen dafür bereit gestellt werden. 


4.3 Regelmäßiges Monitoring zur Anpassung von Regelungen 

Die Einschränkungen des Gemeingebrauchs sollen nach den Schutzzielen ausgerichtet werden. Dadurch können nicht mehr relevante Einschränkungen flexibler zurückgenommen werden. Wir fordern ein regelmäßiges Monitoring in diesem Bereich, um die Regelungen anpassen zu können. 


4.4 Nein zum Ausbau der Wasserkraft 

Der Deutsche Kanu-Verband spricht sich gegen den Neubau von Wasserkraftanlagen aus. Der DKV schließt sich zudem mit Unterstützern und Initiativen gegen weitere Maßnahmen zum Ausbau der Wasserkraft an. Die Ertüchtigung bestehender Wasserkraftwerke, sofern sie keine relevanten Auswirkungen auf die Wasserführung und Ökologie haben, werden begrüßt. 

 
4.5 Ausbau der Beratungsmöglichkeiten in den Sportbünden 

Viele Sportvereine sind gewillt, sich auf den Klimaschutz einzustellen, und haben gute Ideen zur Umsetzung. Dennoch fehlen Beratungsmöglichkeiten bei manchen Landessportbünden. Eine flächendeckende Struktur zur Beratung bei Landes-, Kreis und Stadtsportbünden sollte gefördert werden.  

 
4.6 Ausbau der der informellen Infrastruktur 

Paddlerinnen und Paddler im Deutschen Kanu-Verband sind Natursportler. Naturbewusstes Paddeln wird bereits seit Jahrzehnten im DKV betrieben. Dennoch bedarf es der Kenntnis neuer oder novellierter Regelungen. Deshalb fordern wir den Ausbau und die Bereitstellung der informellen Infrastruktur über Regelungen zum Betreten und Befahren der Naturräume auf Bundes-, Länder- und Kreisebene. 

 
4.7 Aufbau eines Meldesystems zur Gewässergüte 

Durch Klimaveränderungen folgt eine Veränderung der Wasserqualität in Gewässern. Wir fordern den Ausbau eines deutschen Informationssystemes über gesundheitliche Gefahren aufgrund klimabedingter Veränderungen. Ein Meldesystem zur Gewässergüte ist notwendig.  

 
4.8 Aufklärungskampagne zu klimabedingten Gesundheitsgefahren 

Der Klimawandel birgt neue Gesundheitsgefahren. Eine Aufklärungskampagne zur Sensibilisierung der Gesellschaft zu neuen klimabedingten Gesundheitsgefahren muss durch die Politik initiiert werden. 

 
4.9 Fördermittel für geschädigte Vereine 

Zur Abmilderung finanzieller Schäden durch Extremwetter, Sturzfluten und Hochwasser müssen Fördermittel für Vereine auf politischer Ebene zur Verfügung gestellt werden.  

 
4.10 Fördermittel für energetische Sanierungen im Sport 

Für energetische Sanierungen an vereinseigenener Infrastruktur sollen speziell für den Sport Fördermittel zur Verfügung gestellt werden.   

5. Forderung an den Bundesverband und die Landesverbände

5.1. Verwaltung und Organisation 

Der Bundesverband und die Landesverbände müssen bei dem Thema Klimaschutz als Impulsgeber vorangehen. Nur Sportverbände haben die Möglichkeit, einerseits Ideen zu entwickeln und andererseits auch als Multiplikator gegenüber einer größeren Allgemeinheit (den Vereinen) aufzutreten. Der DKV und die Landesverbände müssen daher ständig als Impulsgeber, Motivator und Kommunikator auftreten. Dazu gehört auch, dass im Bundesverband und in den Landesverbänden Ansprechpartner zum Klimaschutz zu benennen sind. 

Ziel muss eine klimaneutrale Gestaltung von Gremiensitzungen und Tagungen im Deutschen Kanu-Verband und seinen angeschlossenen Landes-Kanu-Verbänden sein.   

Alle dem DKV angeschlossenen Einrichtungen wie z.B. die DKV-Wirtschafts- und Verlags-GmbH werden aufgefordert, ihre Bereiche kritisch zu hinterfragen, Konzepte zur Klimaanpassung und zum Klimaschutz zu entwickeln und umzusetzen. 

Für den Deutschen Kanu-Verband muss eine ständige Komission zur Begleitung und die Weiterentwicklung des Projektes KanuMorgen eingesetzt werden, um die langfristige Umsetzung von erforderlichen Maßnahmen sicherzustellen. 
 

5.2. Kompetenzen 

Die Schaffung von Kompetenzen für klimabewusstes und nachhaltiges Handeln im Kanusport muss ein Ziel im Bundes- und in den Landesverbänden sein. Deshalb sollten kompakte Angebote zur Kompetenzbildung geschaffen werden, die nachhaltig Wissen und Fähigkeiten bei den Mitgliedern aufbauen, um die Herausforderungen der Klimaauswirkungen erfolgreich zu meistern und damit die Zukunft des Kanusports zu sichern.  

Die Angebote sollen zum einen als integrativer Bestandteil in bestehende Qualifizierungsmaßnahmen aufgenommen werden und finden sich somit in den Rahmenrichtlinien der DKV-Ausbildung wieder.  
Darüber hinaus können zusätzliche Formate in der Fortbildung aktuelle und punktuelle Themen aufgreifen.        

 

5.3. Digitalisierung 

Die Digitalisierung im Verwaltungsbereich der Verbände muss weiterentwickelt werden. Eine wesentliche Maßnahme zum Klimaschutz muss die Verminderung des CO2 -Ausstoßes sein. Zu diesem Zweck müssen Bundesverband und Landesverbände sich dem “Digitalen und Mobilen Büro” annähern.  

Dazu gehört, den Papierverbrauch drastisch zu senken und zur Ablage von Dokumenten Cloudlösungen zu bevorzugen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Verwaltungsbereich arbeiten und regelmäßige Fahrten in Verbandsbüros haben, muss eine zeitgemäße Möglichkeit geschaffen werden, mindestens innerhalb einer 50%-Lösung  mobil bzw. in Präsenz zu arbeiten. Ebenso ist kollaborative Software zum gemeinsamen Arbeiten, zur Videotelefonie und zur gemeinsamn Dokumentenablage zu verwenden.  

In diesem Zusammenhang sind auch digitale bzw virtuelle Gremiensitzungen vorzuziehen. Zu diesem Zweck eignen sich für das gesamte Jahr mehrere kürzere Online-Tagungen wesentlich mehr als eine lange Tagung in Präsenz.  

 

5.4 Mobilität 

Insgesamt sind die Reisetätigkeiten klimaneutral auszurichten. Dazu gehört, auf die Benutzung von Einzelfahrten im PKW zu verzichten und alternative Möglichkeiten zu nutzen. Der ÖPNV, Bahnfahrten, Car-Sharing und Mitfahrgelegenheiten stehen in jedem Fall vor der Wahl einer PKW-Einzelfahrt.  

Es ist zudem darauf hinzuarbeiten, dass Bahnfahrten gefördert werden und die Erstattung von PKW-Fahrten nur in Ausnahmefällen bezuschusst wird. Entsprechend ist auch die Freiwilligkeit der im DKV initiierten Klimaabgabe bei PKW-Fahrten zu hinterfragen. Es muss daher offen darüber nachgedacht werden, ob eine generelle Klimaabgabe zu etablieren ist. 

Der Deutsche Kanu-Verband unterstützt die Empfehlungen des DOSB: https://klimaschutz.dosb.de/mobilitaet  

 

5.5 Motivation  

Der Deutschen Kanu-Verband sieht sich als Impulsgeber für Ideen zum Klimaschutz. Gleichzeitig hat er die Rolle eines Motivators zu diesem Thema inne. Daher verfolgt der DKV die Klimaschutz-Strategie die Landesverbände, Bezirke und Vereine neben den Handlungsempfehlungen, durch Auszeichnungssysteme und Wettbewerbe zu motivieren. Die Auseinandersetzung und das Eigenengagement soll damit belohnt und herausgestellt werden. 

Zwei Motivations-Ansätze zum Klimaschutz für Kanu-Vereine sind dazu angedacht. Zum einen soll der Deutsche Kanu-Verband künftig ein Auszeichnungssystem für Vereine schaffen, bei dem der sogenannte “Kanu-Verein Klimafair" prämiert wird und durch den Verband ein entsprechendes, digitales Gütesiegel erhält. Zum anderen soll der DKV einen Vereinswettbewerb installieren, bei dem Vereine für nachhaltige Ideen im Kanusport prämiert werden. 

 

5.6 Freizeitsport 

Für den Freizeitsport im Deutschen Kanu-Verband werden weitere spezifische Forderungen aufgestellt, die im Bereich Digitalisierung, aber auch in der Sportausübung umgesetzt werden sollten. Zunächst wird es als sinnvoll erachtet, Informationen zu gesundheitlichen Auswirkungen durch den Wandel aufzuarbeiten und digital bereitzustellen.

Im Bereich der Digitalisierung sollte eine Integration der aktuellen Pegelstände in das Infosystem Canua eingebunden werden. Ebenso sollten die Hochwasser Meldestufen in die Gewässerdatenbank aufgenommen und über Canua angezeigt werden.

Kanu-Veranstaltungen sollten gemäß des DKV-Leitfadens für nachhaltige Veranstaltungen durchgeführt werden, um Optimierungen beim Catering, beim Müll und im Ressourcenverbrauch zu erreichen. Ebenso sollte die Wandersportordnung kritisch hinterfragt werden, ob die Anforderungen für Gemeinschaftsfahrten und Gewässerkategorien noch zeitgemäß ist.  

 
5.7 Wettkampfsport 

Im Wettkampfsport sollten neue Wettbewerbsformate entwickelt werden, die sich an klimaneutralen Zielen orientieren. Ebenso sollten die etablierten Formate sich an diesen Zielen orientieren. 

Neue Formate sollten den Bereich Indoor und Online mehr erschließen, sodass lange Fahrten zu entfernten Wettkampfstätten besonders in den kalten Jahreszeiten reduziert werden können.  

Insbesondere im Bereich des Leistungssports fallen vermehrt Transporte von Bootsmaterial und Athletinnen und Athleten an. Hier gilt es sich Gedanken zu machen, wie der CO2- Footprint verringert werden kann (z.B. Carsharing, verstärkte Nutzung und Auslastung der Kleinbusse,  Verringerung der Transportwege durch die Wahl nahegelegener Wettkampf- und Trainingsstätten, Regionalisierung des Wettkampfbetriebes usw.). 

Bei internationalen Wettkämpfen sollte der Leitfaden der Internationalen Kanu-Föderation (ICF) eingesetzt werden.  

6. Handlungsempfehlungen an die Vereine und Verbände

Der Deutsche Kanu-Verband hat einen Handlungsleitfaden zum Klimaschutz und zu Klimaanpassungen für Kanu-Vereine erarbeitet und veröffentlicht.

Siehe unten die folgenden vier Reiter

Dieser Handlungsleitfaden ist als ergänzendes Dokument zu diesem Positionspapier zu sehen. Die wesentlichen Empfehlungen des Leitfadens sind in die vier Bereiche “Sportstätten”, “Kanu-Veranstaltungen”, “Gebäude- und Geländemanagement” und “Sportlerinnen und Sportler” untergliedert. Für alle vier Bereiche werden Empfehlungen zum Klimaschutz und zu Klimaanpassungen vorgestellt.  

Der Deutsche Kanu-Verband bittet alle agierenden Personen in den Kanu-Vereinen und Kanu-Verbänden in Deutschland, den Klimaschutz ernst zu nehmen und sich im Sinne der zahlreich genannten Empfehlungen zu beteiligen.  

Durch den Gesamtbeitrag des Kanusports können wir unseren Teil zur Milderung des Effektes beitragen. Durch das Umsetzen der Empfehlungen auch im alltäglichen Leben, beispielsweise durch alternative Mobilitätskonzepte oder die Nutzung klimaneutraler bzw. den Ausbau regenerativer Energien, kann der Effekt vergrößert werden. Eine noch größere Wirkung kann erzielt werden, wenn durch diese Umsetzungen im Alltag auch noch weitere Personenkreise zum Mitmachen bewegt werden. Es ist Zeit zu handeln! 

Quellen

Unsere Handlungsempfehlungen für Kanu-Vereine

Sportstätten und Gewässer
Kanu-Veranstaltungen
Gebäude- und Geländemanagement
Paddlerinnen und Paddler

Ausgangslage - Wo stehen wir? Was ist zu erwarten?

Binnengewässer, Flüsse 

Niedrigwasser mit Veränderung der Wasserqualität und der Wasserzugänge; Hochwasser, kurzfristige Starkniederschläge und Sturzfluten schränken das Kanufahren ein. 

Die naturräumlichen Veränderungen gehen einher mit der Erhöhung der Gewässertemperatur, einer verminderten Eisbedeckung und einer Veränderung der biologischen und chemischen Wasserqualität. Verkrautung und Algenwachstum nehmen zu.  
In Trockenperioden kann örtlich ein Wassermangel (mit Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel) auftreten.  
Die Nutzung der Infrastruktur wie Ein- und Aussatzstellen, Wehranlagen, Umtragestellen etc. wird durch HW/NW beeinflusst, diese sind eventuell nur noch eingeschränkt nutzbar.  

 

Küste 

Der Temperaturanstieg der Meere geht einher mit dem Anstieg des Meeresspiegels. Veränderungen der Gezeitenamplitude; eine Zunahme von Westwindlagen wird erwartet, und Sturmfluten werden hinsichtlich Stärke, Andauer und Häufigkeit zunehmen. 
Die Veränderungen des Naturraumes betreffen insbesondere Wattflächen und Salzwiesen, die mit einer Zunahme der Überflutungsdauer betroffen sein werden. Dementsprechend sind bisher bekannte Ein- Aussatzstellen nicht erreichbar. 
 

Künstliche Sportstätten (Wildwasserparks etc) besitzen einen  
hohen Energiebedarf bei Pumpenbetrieb. Bei Niedrigwasserphasen sind sie u.U. nicht nutzbar. 
 

Festgehalten wird, dass es keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen der Verschlechterung der Ökosysteme und der Nutzung durch den Kanusport gibt. Entsprechende Ergebnisse eines Monitorings dürfen nicht zu Begrenzungen in der Befahrung mit Kajaks führen! 


Handlungsempfehlungen für Kanu-Vereine

Generell 

  • Beobachtung von Ein- und Ausstiegsstellen an Gewässern bezüglich veränderter Bedingungen, Veranlassung von Anpassungen 

  • Hochwassermarken für betroffene (Klein) Gewässer ermitteln und an das DKV-Gewässer-Info-System melden 

  • Integration von aktuellen Meldungen zur Gewässerqualität in das DKV-Gewässer-Info-Systems 

  • Ergänzung des DKV-Gewässer-Info-Systems mit weiteren Regelungen z.B. Zonierung von Winterrastplätzen von Zugvögeln 

  • Erhaltung und Neupflanzung der Ufervegetation zur Beschattung der Gewässer  

  • Vermeidung jeglicher Wasserentnahme aus natürlichen Gewässern 

  • Ausbildungsstandards an geänderte Sportbedingungen anpassen 


Lokal 

  • Beobachtung von Mindestpegeln an Hausgewässern für eine naturverträgliche Befahrung; Prüfung und bei Anpassung Meldung an das DKV-Gewässer-Info-System 

  • Lokale Infrastruktur an den Gewässern 
    - beobachten und Veränderungen melden 
    - Umbauten / Anpassungen prüfen und unterstützen. 

  • Verkrautung eines Gewässers, Investition in technische und personelle Ausstattung für die Behandlung  

 

Künstliche Anlagen 

  • Betrieb und Neuanlagen von Wildwasserparks etc. ausschließlich über Nutzung regenerativer Energien

Nützliche Links

Quellensammlung/Links: 

Ausgangslage - Wo stehen wir? Was ist zu erwarten?

Im Kanusport finden viele unterschiedliche Veranstaltungen statt, die von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind – und alle diese Veranstaltungen beeinflussen das Klima. 

Dies betrifft Kanu-Wettbewerbe in allen wettkampforientierten Sportarten. Alle Wettbewerbsformate haben ihre spezifischen Anforderungen an die Gewässer und das Umfeld. 

Im Kanu-Wandersport haben sich über viele Jahre hinweg spezifische Wettbewerbe entwickelt, die vom Klimawandel betroffen sind, aber ebenfalls das Klima beeinflussen. Das Kanutouring findet sowohl als Tagesfahrt, als mehrtägige Gemeinschaftsfahrt oder auch als mehrwöchige Gepäckfahrt statt. Alle Kanutinnen und Kanuten stehen in der Verantwortung, sei es als Privatperson oder als Organisationsteam im Verein oder Verband.  

Bei Outdoor-Veranstaltungen erfordern kurzfristige Änderungen der Wetterlagen, Hochwasser, Niedrigwasser, Starkregen, Sturzfluten, Hitzewellen, vermehrte Gewitter und Stürme besondere Achtsamkeit und Flexibilität bei den Verantwortlichen. Alternativen sind zu kalkulieren und vorzuhalten.   

Das gesundheitliche Wohl der Teilnehmenden ist die oberste Prämisse. 

Gremientagungen finden auf allen Organisationsebenen statt und sollten möglichst kurzfristig klimaneutral gestaltet werden. Gleichzeitig müssen die bisherigen Organisationsformen kritisch hinterfragt und Alternativen hierzu gefunden werden. 

Klimaschonende, nachhaltige Sportveranstaltungen haben das Ziel der Klimaneutralität. Alle Bereiche nehmen dabei Einfluss: die Planung, die Mobilität, die Sportorganisation, das Catering und Abfallmanagement, das Energiemanagement, der Materialtransport, die Unterbringung. Im Programm Green Champions (Projekt des DOSB) kann jede Anforderung individuell zusammengestellt werden, mit konkreten Hinweisen zur Umsetzung.   

Bei der Organisation von Veranstaltungen soll eine größtmögliche Energieeffizienz und Energieeinsparung angestrebt werden. Das betrifft z.B. die Mobilität vor Ort sowie das Heizen, Kühlen und die Veranstaltungstechnik in der Location.


Handlungsempfehlungen für Kanu-Vereine

Planung / Vorsorge 

  • Veranstaltungskonzept zu Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit entwickeln 

  • Umweltmanagement – eine Verantwortliche bzw. Verantwortlichen benennen 

  • Kommunikation der Nachhaltigkeitsziele im Vorfeld und Nachgang 

  • Format der Tagung kritisch prüfen, Online-Formate gezielt einsetzen 

  • Nutzung von Synergien mit anderen Terminen / Events  

  • Sportprogramm auf regionale Ziele ausrichten  

  • Information der Sporttreibenden über geänderte Umweltbedingungen, Anpassung des Verhaltens und der persönlichen Ausrüstung  

  • Aufklärung über Gesundheitsrisiken und Sensibilisierung der Sporttreibenden  

  • Vermittlung von Informationen zu Hochwasser-Gefahren 

  • Nachhaltige Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen vorsehen 

  • Feedback der Teilnehmenden einholen 

  • Evaluierung der Zielstellung „Nachhaltigkeit“ sicherstellen 

Mobilität 

  • Auswahl der Veranstaltungsortes mit bestmöglicher Erreichbarkeit mit ÖPNV  

  • Reisetätigkeiten einschränken, klimaneutral gestalten 

  • Dokumentation der Reisedaten (Bilanzierung CO2-Emission) bei Tagungen und transparente Darstellung – Berechnung: www.uba.klima-aktiv.de  

  • CO2-Emissionen kompensieren, möglichst über nachhaltige Klimaschutzprojekte (z.B. Moorvernässung) – auch bei kleineren Veranstaltungen 

  • Einsatz von energieeffizienten und emissionsarmen Fahrzeugen 

  • Einsatz von Zubringerbussen von/zu Ziel- und Endpunkten 

  • Alternative Rückfahr- und Rückholdienste einplanen z.B. Bahn, Fahrrad 

  • Mitfahrgelegenheiten vor Ort aktiv managen 

  • Mitfahrbörse einrichten 

  • Boot + Bike als Touring-Angebot entwickeln 

  • Bereitstellung von Leihfahrrädern am Veranstaltungsort  

Sportorganisation / Ablauf 

  • Besondere Sorgsamkeit bei Tourenplanungen. Alternative Strecken, Pausenplätze etc. sollten vorgehalten werden.  

  • Tourenplanung - höhere Aufmerksamkeit auf die Wind- und Wetterentwicklungen, auch während der Veranstaltung z.B. Nutzung Wetter-APP 

  • Beobachtung der witterungsbedingten oder Wasserstands-Veränderungen und Anpassung der Organisation 

  • Anpassung des Zeitplanes/Streckenführung an witterungsbedingte Veränderungen 

  • Bereitstellung von Bootsmaterial zum Ausleihen vor Ort. 

  • Bootsverleihung in Ausschreibung empfehlen. 

  • Persönliche Qualifikation der Teilnehmenden einfordern bei anspruchsvollen Touring-Angeboten 

  • Moderne ortsnahe Trainingsmethoden ergänzen Lehrgänge / Trainingslager 
    z.B. Höhentraining Dresden 

  • Ideen für neue Wettbewerbsformate (u.U. Indoor) Entwickeln und Testen 

  • Reduzierung des Papierverbrauches – Online-Medien nutzen 

  • Verwendung von Recyclingpapier 

  • Verzicht auf Gastgeschenke und Give-aways 

  • Einsatz von wiederaufladbaren Akkus in elektrischen Geräten 

Catering / Versorgung 

  • Regionale, biologische Produkte verwenden 

  • Saisonale, vegane und vegetarische Verpflegung anbieten 

  • Leitungswasser als Trinkwasser anbieten, anstelle von Tafelwasser aus Flaschen 

  • Mehrweggeschirr – z.B. Eigenleistung der Teilnehmer, einsetzen 

  • Abfallmanagement mit Vermeidung von Kunststoffverpackungen 

  • Ressourcenschonender Einsatz von Energie und Lebensmitteln 

  • Übriggebliebene Speisen über Tafel oder „Beste-Reste“-Boxen“ weiterverwenden 

  • Verwendung von umweltverträglichen Reinigungsmitteln 

Unterbringung 

  • Fußläufigkeit zum Veranstaltungsort beachten 

  • Shuttledienst anbieten (emissionsfrei) 

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Ausgangslage - Wo stehen wir? Was ist zu erwarten?

Heute schon vorhandene und auch weiterhin prognostizierten Extremwetterbedingungen (Hoch- und Niedrigwasser, Stürme, Starkregen, Hitze und Trockenheit) sind zu beobachten. Daraus resultierenden Auswirkungen auf wassernahe Vereinsgebäude und das gesamte Gelände erzwingen sowohl kurzfristige als auch langfristige Anpassungen beim Gebäude- und Geländemanagement. 

Neben heißen Sommern erwarten wir auch weiter milde Winter, was einen Wassermangel wie auch eine veränderte Biodiversität bedingt. 

Hinzu kommt die Notwendigkeit, unsere begrenzten Energieressourcen zu schonen und Energiegewinnung klimaverträglich zu gestalten. 

Den Forderungen nach veränderter Mobilität zum Klimaschutz muss Rechnung getragen werden.  
Eine klimaschonende Verwaltung spart Aufwand und Zeit und trägt viel zum Energiesparen bei, bei richtiger Anpassung.


Handlungsempfehlungen für Kanu-Vereine

Gebäude 

  • Monitoring des Energieverbrauchs, kritische Prüfung des Verbrauchs, Vornahme von bzw. Sanierungen 

  • Energetische Sanierung mit Umrüstung auf erneuerbare Energien (Solarthermie, Photovoltaik, Wärmepumpen, Windenergie, Kälte-/Wärmeisolierung von Wänden und Dach)  

  • Hochwassersichere Unterbringung sensibler Haustechnik 

  • Begrünung von Dach und Fassaden 

  • Zisternen zum Auffangen von Oberflächenwasser installieren für Brauchwasser und Bewässerung des Geländes 

  • Installation eines Brauchwasserkreislaufes für Toiletten prüfen  

  • Regelmäßige Heizungswartung, optimale Einstellung beachten 

  • Einrichtung digitaler Steuerungen der Heizungsanlage, des Brandschutzes und der Beleuchtungsanlagen 

  • Beleuchtung auf LED umstellen 

  • Dichtungen an Fenster- und Türen prüfen und ggf. erneuern  

  • Anbringen von Fliegengittern an Fenster und Türen 

  • Anbringung von Sonnenschutzeinrichtungen am Haus (z.B. Jalousien, Vordächer)  

  • Prüfung des Versicherungsschutzes auf Elementarschäden (Hochwasser, Sturm, Feuer, etc.) 

  • Förderprogramme für Gebäudesanierungen in Kalkulation einbeziehen  

Gelände 

  • Ein- und Ausstiegsanlagen (variabel) anpassen 

  • Böden entsiegeln 

  • Versickerungsflächen schaffen 

  • Angepasste Schattenbäume (z.B. Ulmen, Purpurerle, Tamariske, etc.) pflanzen 

  • Restwasserpfützen/Tümpeln (Brutstätten von z.B. Mücken) beseitigen 

  • Hochwassermanagement aufbauen und Handlungsansagen festlegen 

Mobilität 

  • Darstellung der Erreichbarkeit des Geländes mit ÖPNV und Fahrrad auf Webseite 

  • Aufstellen eines Fahrradständers am Bootshaus 

  • Anschaffung eines Vereinsbusses prüfen 

  • Gezielter Einsatz des Vereinsbus für gemeinsame Fahrten 

  • E-Lade-Einrichtung am Bootshaus 

  • Mobilitätspreis im Verein (Motivationsfaktor) ausloben 

Verwaltung 

  • Bevorzugung des papierlosen Büros 

  • Papier sparen wo möglich, Recyclingpapier verwenden, doppelseitig drucken 

  • Archiv digital betreiben 

  • Standby -Modus an Geräten anpassen und abstellen 

  • Intelligentes Energiemanagement am PC verfolgen 

  • Aktuelle Software verwenden 

  • Sharing und Vernetzung von Software-Produkten 

  • Video-Besprechungen sind sehr effektiv 

Ausgangslage - Wo stehen wir? Was ist zu erwarten?

Sportlerinnen und Sportler müssen sich auf vermehrt wolkenlose, sonnige Tage und die damit einhergehende Hitzeproblematik sowie steigende UV-Belastung einstellen. Es wird wegen der größten Hitze mittags bzw. nachmittags zu Trainingseinschränkungen oder zu zeitlicher Verlegung der sportlichen Aktivität kommen, Wettkämpfe bei großer Hitze stellen eine große Herausforderung für Sportlerinnen, Sportler und Ausrichter (Vereine, Verbände) dar. 

Neben heißen Sommern häufen sich zu milde Winter, so dass sich invasive Arten (z.B. Asiatische Tigermücke, Riesenbärenklau, Ambrosiapflanze) ausbreiten und es zur Veränderung der Biodiversität (mit verstärkter Stechmücken- und Zeckenbelastung) kommt. Die Erwärmung der Gewässer begünstigt die Infektionsgefahr durch vermehrte Keime (z.B. Cyanobakterien, Blaualgen, antibiotikaresistente Bakterien) und Giftstoffe. 

Auch Extremwetterlagen häufen sich, es kommt vermehrt zu lokalem Hoch- bzw. Niedrigwasser, Sturm, Gewitter, Starkregen, Hagel. Die An- bzw. Abreisesituation sowie Übernachtungen in Zelten/Wohnwagen können sich für die Kanutinnen und Kanuten bei rasch einsetzenden Wetterkapriolen als problematisch darstellen


Handlungsempfehlungen für Kanu-Vereine

Hitzeproblematik 

  • geeignete Sportkleidung tragen, die gute Kühlung durch Schwitzen ermöglicht 

  • Sportzeiten der Temperatur anpassen (frühmorgens, abends) 

  • Trinkpausen gezielt einplanen 

  • NICHT auf Schwimmweste verzichten => innen mit Wasser befeuchtet ergibt Kühleffekt 

  • während und nach Belastung ausreichende äußere Kühlung (kaltes Wasser, Eis oder Cool Packs) vorsehen 

  • Mineralhaushalt aufbauen: Bananen, Elektrolyte, etc. 

 

UV-Belastung 

  • Empfehlung zur Hautkrebsvorsorge 

  • Sonnenbrille mit UV-Schutz tragen 

  • geeignete Kopfbedeckung tragen 

  • Sonnencreme mit hohem LSF 30 min. vor Aufenthalt in der Sonne auftragen, regelmäßig nachcremen  

  • Sportbekleidung mit LSF mind. 50 tragen 

 

Invasive Arten 

  • Wassergefäße abdecken bzw. ausleeren 

  • Mückenabwehrspray (Repellent) verwenden 

  • lange dichte Kleidung tragen 

  • Mückennetze aufhängen 

  • Allergien (gegen Mücken) prüfen 

  • Antiallergika mitführen 

  • Kontakt mit phototoxischen/hochallergenen Pflanzen vermeiden 

  • Pflanzen restlos entfernen 

  • bei Entfernung geeignete Schutzkleidung tragen 

 

Veränderung der Biodiversität 

  • Abwehrspray/-lotion auftragen 

  • lange helle Kleidung tragen 

  • nach Sport im Freien gründlich nach Zecken und Stichen absuchen 

  • Impfschutz gegen FSME empfohlen 

 

Erwärmung der Gewässer 

  • Händewaschen und Duschen nach dem Sport 

  • mit offenen Wunden oder bei Hauterkrankungen Kontakt mit Gewässer vermeiden 

 

Extremwetter 

  • Wettervorhersage beachten 

  • Pegel vorher abrufen 

  • Training absagen bzw. umgestalten 

  • alternative Unterkunft suchen 

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Unsere Statements

Jens Perlwitz (DKV-Präsident)
Isa Winter-Brand (DKV-Ehrenmitglied)
Thomas Konietzko (ICF-Präsident)

Im Herbst 2022 haben wir das Projekt „KanuMorgen“ im Deutschen Kanu-Verband gestartet. In diesem Projekt haben sich ein Dutzend Fachleute des Verbandes dem Thema Klimaschutz verschrieben. Sie werden dieses vielleicht wichtigste Thema unserer Zeit durch Forderungen an die Politik, eine Positionierung des Verbandes und Handlungsempfehlungen für alle im Kanusport agierenden Menschen präsent machen und halten.  

Schon vor vier Jahren haben wir beim Kanutag 2019 in Saarbrücken eine Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet. Somit ist dieses Projekt die logische Weiterführung dieser Ideen.  

Der Klimaschutz muss ernst genommen werden. Unsere Strategien dürfen nicht in der Schublade verschwinden, sondern müssen umgesetzt und gelebt werden. Schon allein deswegen macht es Sinn, wenn wir uns weiterhin mit dieser Thematik auseinandersetzen und Menschen finden, die sich um den Klimaschutz im DKV kümmern. 

Die schon jetzt sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels werden sich in Zukunft steigern, sodass alle Menschen gefordert sind, ihren Beitrag zu leisten.  

Die vorgestellten Handlungsempfehlungen für den Kanusport sind ein Teil des Klimaschutzes, den wir als Verband zusammen mit unseren Landesverbänden, Vereinen und jeder Paddlerin und jedem Paddler verinnerlichen müssen. Ich bitte daher, als Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes, alle Menschen da draußen sich des Themas anzunehmen, es ernst zu nehmen und einen eigenen Beitrag zu leisten.  

Natürlich muss der Finger auch weiterhin auf die Entscheiderinnen und Entscheider in den Regierungen zeigen, sodass dort die großen Stellschrauben gedreht werden können. Aber gleichzeitig müssen wir selbst uns auch bewegen und unseren Teil dazu beitragen. Tipps dazu gibt es reichlich. 

Bitte ziehen Sie mit! 

Der Klimawandel und seine Folgen werden sowohl in der Politik, als auch in der Gesellschaft vielfach diskutiert. Kanusport ist Natursport und ist somit unmittelbar mit den Veränderungen der Natur konfrontiert. So sind die Sportverbände gezwungen sich mit den Auswirkungen des globalen Temperaturanstieges auf den Kanusport zu beschäftigen.  

Neben den Anpassungen in der Sportausübung an diese Veränderungen sieht der Deutsche Kanu-Verband und seine Mitglieder ebenso die Verpflichtung den Klimaschutz aktiv zu unterstützen um  Schäden soweit als möglich zu reduzieren. Wohl wissend, dass der Einfluss derartiger Einzelmaßnahmen auf globale Veränderungen nur einen marginalen Anteil haben. 

Durch Extremwetterlagen ist unmittelbar mit Stürmen, Starkregenfälle, Sturm- und Sturzfluten aber auch mit Trockenperioden und Hitzewellen zu kalkulieren. In der Folge davon treten Hochwasser, Niedrigwasser, Veränderungen der Wasserqualitäten in biologischer und chemischer Hinsicht bis zur Belastung des Grundwassers auf.  

Wasser ist zukünftig ein hohes Gut mit dem achtsam umgegangen werden muss. Gleichzeitig gilt es alle natürlichen Ressourcen zu schonen, den Umbau der Energiewirtschaft hin zu regenerativen Energien zu unterstützen, den Ausbau zu fördern, aber auch die Biodiversität nicht ausser Acht zu lassen. 

Die Naturräume, insbesondere in der dicht besiedelten Bundesrepublik werden von ganz unterschiedlichen Gruppierungen genutzt und in Anspruch genommen. Konflikte untereinander sind nicht auszuschließen, da die Nutzungsbedingungen der Naturräume enger werden. Diese gilt es als Kanuverband zu erkennen, ihnen vorzubeugen, bzw. deeskalierend entgegen zu treten. Ein proaktives Vorgehen, permanente Kontaktpflege und Mitarbeit in unterschiedlichen Institutionen und Gremien sind eine Voraussetzung dazu. 

So sollte der Kanusport, auch unter veränderten Bedingungen noch lange Zeit eine Quelle der Freude und Ertüchtigung bleiben. 
 

Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind die großen Themen unserer Zeit. Als Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes habe ich den nachhaltigen Kanutag 2019 in Saarbrücken sehr begrüßt. Wir haben in diesem Rahmen einen 10-Punkte-Plan verabschiedet, der wie eine Art Startschuss im Verband war, um sich noch intensiver mit Klimaschutz auseinander zu setzen. Nun muss es weiter gehen. Deswegen bin ich sehr dankbar, dass der DKV sich mit großer Expertise dem Thema widmet.  

In der Internationalen Kanu-Föderation ist der Klimaschutz ebenso allgegenwärtig, zumal in einem internationalen Spitzenverband der ökologische Fußabdruck automatisch größer ist als in einem nationalen Verband.  Wie der DKV hat auch die ICF große Schritte unternommen, um in seiner Organisation die Digitalisierung voranzutreiben, um klimafreundlicher zu agieren.  

Einen Meilenstein hat die ICF im Bereich der Kanu-Veranstaltungen genommen. Im Jahr 2018 wurde ein Nachhaltigkeitsprogramm beim Weltcup in Augsburg gestartet, um „grünere“ Events im Sport zu schaffen. Dazu wurden Handlungsempfehlungen zusammen mit den Ausrichtern für die Veranstaltungen erarbeitet. In Folge dessen haben wir zahlreiche weitere Events nach diesem Vorbild durchgeführt.  

Wir haben außerdem die Kampagne „Clean Seas“ gestartet, die darauf zielt, das Bewusstsein für das Problem „Plastik im Meer“ zu schärfen. Wir wollen echte Veränderungen herbeiführen, die dazu beitragen, diese Verschmutzung zu bekämpfen. All diese Maßnahmen spiegeln sich auch in der beim letzten ICF-Kongress einstimmig verabschiedeten Zukunftsstrategie wieder, in der die nachhaltige Entwicklung unseres Sports einen breiten Raum einnimmt. Wir haben hier für alle Bereiche konkrete Maßnahmen beschlossen und wollen unter dem neuen Motto „Nachhaltige Entwicklung“ zeigen, dass Umweltschutz, Nachhaltigkeit und die weitere Entwicklung unseres Sports zusammengehen. 

Es ist an uns, dass wir diese Strategien fortführen, noch weitere Menschen für unsere Kampagnen gewinnen und sie immer wieder auf den Prüfstand stellen. Als internationaler Sportverband haben wir gegenüber unseren Mitgliedern und der Natur eine große Verantwortung und wollen deshalb unseren Teil zum Klimaschutz beitragen. 

Ihr Thomas Konietzko 

ICF-Präsident / Ehrenpräsident des Deutschen Kanu-Verbandes

Der Klimawandel ist da - Bilder sagen mehr als 1.000 Worte

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Niedrigwasser am Rhein
Hochwasserschutz beim Linden-Dahlhausener KC
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