12. Dezember 2013 | Kanu-Rennsport

Mit der ARD und dem rbb starke Medienpartner ins EM-Boot geholt

Zu einem ersten Abstimmungsgespräch trafen sich in der vergangenen Woche, die Organisatoren der Europameisterschaften im Kanu-Rennsport 2014 mit Vertretern der ARD und des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).
Mit der ARD und dem rbb starke Medienpartner ins EM-Boot geholt
Rundgang am Beetzsee

Im Beratungsraum des Funktionsgebäudes der Regattastrecke „Beetzsee“ begrüßten Thomas Konietzko (Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes) und Wolfram Götz (DKV-Generalsekretär) gemeinsam mit Chef-Organisator Michael Kenzler und weiteren Mitgliedern des Vorbereitungsteams Michael Mannteufel, Herstellung Weltbild in Zusammenarbeit mit ARD und Mirko Erbach, Produktionsleiter Sport beim rbb.

Der Großteil der Gesprächspartner hatten sich bereits bei der Kanu-EM 2009 kennengelernt, als ARD und rbb gemeinsam mit dem ZDF erstmals bei einer großen Meisterschaft auf der Regattastrecke „Beetzsee“ Live-Bilder produzierten und für nationale und internationalen TV-Anstalten zur Verfügung stellten. Neben den insgesamt gut 10.000 Besuchern auf der Tribüne sahen damals auch bis zu 1,2 Millionen Zuschauer die Finalrennen über 500 m bzw. rund 0,7 Millionen über 1.000 m an den Bildschirmen, was für eine sonst eher selten übertragene Sportart Spitzenwerte bedeutete. Bilder von der EM auf dem Beetzsee waren 2009 am Abschlusstag auch in der ARD-Tagesschau (6,1 Mio. Zuschauer), den ARD-Tagesthemen und im ZDF-Sportstudio zu sehen. EM-Berichte waren in 59 Länder Europas und Asiens sowie im pazifischen Raum zu sehen. Die nationalen Fernsehprogramme von Ungarn und der Slowakei übernahmen das vom rbb als Host Broadcaster produzierte Weltsignal ebenso, wie der Spartensender Eurosport. Alle Beteiligten sprachen im Nachhinein von einem großen medialen Erfolg der EM 2009 und einer guten Werbung für den Kanurennsport, die Regattastrecke „Beetzsee“ und die Gastgeberstadt Brandenburg an der Havel.

DKV-Präsident Thomas Konietzko zeigte sich daher zu Beginn der Auftaktberatung sehr zufrieden über die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit und versprach, auch diesmal wieder alles dafür zu tun, dass die Kommentatoren und Redakteure sowie die Kameraleute und Techniker gute Bedingungen für ihre Arbeit vorfinden werden, damit sie erneut eindrucksvolle und emotionale Bilder vom spannenden Kampf um die begehrten EM-Titel in die Welt senden können.

Regattastreckenchef Uwe Philipp erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass seit der letzten EM umfangreiche Mittel der Stadt und des Landes Brandenburg in den weiteren Ausbau und die technische Modernisierung der traditionsreichen Naturregattastrecke geflossen sind. Dazu zählen auch Investitionen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Journalisten von Printmedien, Radio- und TV-Stationen. So wurden zum Beispiel die Voraussetzungen für stationäre Kamerapositionen am Start und bei den Zwischenzeitnahmen geschaffen, das Daten- und Kommunikationsnetz auf leistungsfähige Glasfaserkabel umgestellt, zusätzlicher Platz für Medienvertreter im neuen Zielrichterturm und auf der Tribüne geschaffen.

Während des Treffens wurden bereits erste Abstimmungen zum vorläufigen Zeitplan, zu den möglichen Kamerapositionen, zur Bereitstellung von TV-Katamaranen für die Live- Bilder, zur Sicherung der Strom- und Notstromversorgung, zur Einrichtung des Zentrums für die TV-Produktion und zur Aufstellfläche für die zwei großen Übertragungswagen und die viele andere Technik sowie zur Unterbringung und Versorgung des ca. 100 Personen umfassenden Fernseh-Crew.

Bevor sich die Gesprächsteilnehmer gemeinsam zu einem Rundgang über das Gelände der Regattastrecke begaben und dabei insbesondere den neuen Zielrichterturm und den erweiterten Pressebereich auf der Tribüne in Augenschein nahmen, bedankte sich der DKV-Präsident bei den Fernsehmachern noch einmal ausdrücklich für die gute und kollegiale Zusammenarbeit. „Die Freunde des Kanurennsports in Deutschland und im Wassersportland Brandenburg können stolz und froh sein, mit der ARD und dem rbb kompetente Medienpartner an ihrer Seite zu wissen, die ein wichtiger Garant für den Erfolg der EM 2014 sind.“

Bei dem für Ende März des kommenden Jahres geplanten nächsten Treffen wird es dann bereits um die Abstimmung von technischen Details und konkrete Festlegung zum zeitlichen Ablauf der EM gehen, die vom 10 bis 13 Juli 2014 stattfinden wird.

Matthias Nitsche

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