1. Oktober 2017 | Kanu-Wildwasserrsprt

Frankreich nutzt den Heimvorteil bei der Wildwassersprint-WM

Am Samstagabend fand der letzte Wettkampftag für die Wildwassersprinter bei den Weltmeisterschaften in Pau statt. Der Wettkampf fand bereits unter Einsetzen der Dämmerung statt und endete in der Dunkelheit des Abends. Also keine einfachen Bedingungen für die Sportler.
Frankreich nutzt den Heimvorteil bei der Wildwassersprint-WM
Sabine Füßer paddelt auf Platz 5
Das Finale wurde durch das Rennen der Damen im Einer-Kajak eröffnet. Aus deutscher Sicht ging hier zunächst Alke Overbeck (Braunschweig) an den Start. Sie erwischte keine ganz so optimalen Lauf und wurde 11. Sabine Füßer (Augsburg) fuhr ein konstantes Rennen und erwischte eine gute Linie. Nicht ganz unzufrieden kam sie auf den fünften Platz. Dominiert wurde das Rennen durch die Siegerin Claire Bren und ihrer Kollegin Manon Hostens aus Frankreich. Dritte wurde die Britin Hannah Brown.
 
Gute Chancen rechneten sich bei den Herren im K1 Björn Beerschwenger (Köln) und Yannic Lemmen (Düsseldorf) für ihr Finale aus. Zunächst ging Yannic Lemmen ins Rennen und erwischte einen guten Lauf und übernahm zunächst auch ersteinmal die Führung. Später ging auch Björn Beerschwenger auf die Strecke. Geprägt wurde das Rennen allerdings von den sehr starken Franzosen und Slowenen, die das Rennen unter sich ausmachten. Neuer Weltmeister wurde der Slowene Anze Urankar vor seinem Kollegen Nejc Znidarcic und dem Franzosen Gaetan Guyonnet. Yannic Lemmen und Björn Beerschwenger belegten Platz 5. und 11.
 
Beste deutsche Fahrerin bei den Damen C1 wurde Maren Lutz (Köln) als 7. direkt vor ihrer Kollegin Sabrina Barm (Augsburg). Auch hier dominierten mit der französischen Siegerin, Claire Haab, und den beiden Tschechinnen Martina Satkova und Marie Nemcova andere das Rennen.
 
Das Rennen bei den Herren C1 fand leider ohne deutscher Beteiligung statt. Den Sieg machten die Topfavoriten Ondrej Rolenc aus Tschechien und Matej Benus aus der Slowakei unter sich aus. Ondrej Rolenc konnte seinen Titel hierbei verteidigen. 3. wurde der Slowene Blaz Cof.
 
Obwohl auch im Feld der C2 leider deutsche Beteiligung fehlte, war dieses Rennen wohl das Highlight des Abends. Hier unterstrich Gastgeber Frankreich nochmals seine Vormachtstellung und belegte die ersten drei Plätze, was zu sehr lautem Jubel bei den französischen Fans führte.
Sieger wurde die Besatzung Quentin Dazeur mit dem Altmeister Stephane Santamaria. Silber holten Tony Debray und Louis Lapointe vor Damien Mareau und Pierre Troubady.
 
Den Abschluss dieser Weltmeisterschaften machten die Damen C2. Sieger wurden unerwartet die Tschechinnen Paloudova/ Nemcova vor den Französinnen Durand/ Coat und dem Slowakischen Boot Kortisova/ Kopunova. Das einzige deutsche Boot mit Lea-Sophie Barth (Sömmerda) und Sabrina Barm (Augsburg) wurde 5.
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