17. Mai 2018 | Kanu-Drachenboot

18. Drachenbootcup Königs Wusterhausen mit DKV Nationalteams

Bei welcher Sportart können schon Profi-, Breiten-, National- und Fun-Sportler in einem Wettkampf gegeneinander antreten? Beim Drachenbootpaddeln. Ein Sport, der von Ehrgeiz, Offenheit, Fairness und Spaß geprägt ist. Beim 18. Drachenbootcup Königs Wusterhausen, welcher am 12.05.2018 im Strandbad Neue Mühle, ausgerichtet vom Wassersportverein Königs Wusterhausen e.V., stattgefunden hat, bot den Zuschauern und der Drachenbootgemeinde diese Besonderheit.
18. Drachenbootcup Königs Wusterhausen mit DKV Nationalteams
Foto: Steffen Reddig

36 Teams starten auf dem Krimnicksee, zwei Teams kamen aus Polen: „Amber Szczecin“ und „Drako Wałcz“, sieben Teams aus Königs Wusterhausen, welche um den Bürgermeisterpokal der Stadt KW kämpften. Der Deutsche Kanu-Verband meldete die beiden Nationalteams im 10er Racer Damen Premier und Herren 40+, welche außerhalb der Wertung die Veranstaltung als Trainingsregatta nutzten. Allein diese Tatsachen machten den Veranstalter schon stolz, aber das größte Kompliment sind die immer wiederkommenden Teams der Liga aus ganz Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Dieser Rückhalt gibt dem Verein die Kraft, jedes Jahr dieses Mammutprojekt zu stemmen.
Noch motivierter im nächsten Jahr wird die Heimmannschaft des Vereins, die Red Hot Chili Päddler, sein, welche das erste Mal als schnellste KWer Team den Bürgermeisterpokal gewonnen hat und als Überraschung auch noch im Kaden Küchen Highspeed-Cup landete, der Klasse, in der die Profiteams ihre Platzierungen ausfuhren. In dem besagten Cup schrammten, mit nicht einmal einer halben Sekunde Unterschied, die Spreecoyoten aus Fürstenwalde an Platz eins vorbei und konnte somit den Hattrick nicht vollziehen, nachdem sie 2016 und 2017 diese Rennen für sich entscheiden konnten. Somit wurde „Sprulde United“ Sieger des Highspeed-Cups, einer Renngemeinschaft aus Berlin und Dessau. Dritter wurden die Drachenbootfreunde Strausberg, gefolgt von den Designer Drachen.
Im Redo XXL Fit & Fun-Cup gewannen die „Saaligatoren“ aus Sachsen-Anhalt, welche sich über ein Essen für das ganze Team freuen können, Platz zwei belegte die „Lustige Paddel Gesellschaft“ aus Dresden, Platz drei die „Beetzseedrachen“ aus Brandenburg / Havel.
Die „Paddler ohne Namen“ aus Lübben belegten Platz eins im MBS Enjoy-Cup, bei dem nur noch wenige reine Anfängerteams mitfahren, welches für die Drachenbootszene symptomatisch ist. „Spitfires“ aus Berlin konnte sich gegen die „Ackerdrachen“, welche in diesem Jahr das „goldene Paddel“ gewannen, durchsetzen und fuhr Platz zwei ein.
Nachdem die Entscheidungen in der Kurzstrecke über 250 Meter gefallen waren, wurde erstmalig beim KWer Cup ein Verfolgungsrennen ausgetragen, bei dem 21 Teams diese Premiere nutzten. Auch hier gewann „Sprulde United“, gefolgt von den „SpreeCoyoten“ und dem „Team Bonava“.
Das Team mit dem kreativsten Kostüm gewannen zum dritten Mal in Folge „die Pflegionäre“.
Eine wirklich tolle Regatta mit fairen Sportlern und besten Bedingungen und Sonnenschein. Abseits der Strecke versüßten der REWE Kidsbereich mit Hüpfburg, Bastelstraße, Kinderschminken und Clown Topa den jungen Gästen den Tag. Expassion und die (Alb-)Traumtänzer heizten auf der Bühne Zuschauer und Sportler ein, sowie die Friends of Motion mit ihrem Zumba. Ruhiger wurde es dann kurz mit SaDakustik, bevor die stimmungsvolle Siegerehrung und die anschließende Drachenbootcup-Party im illuminierten Strandbad ihren abendlichen Höhepunkt fanden.
Wir wünschen allen Teams eine erfolgreiche Saison und den Sportlern des DKV bei der Drachenboot-WM im September in Atlanta viel Glück.
Der Wassersportverein Königs Wusterhausen bedankt sich bei allen Helfern, Unterstützern, seinen Mitgliedern und den Teams für diesen tollen Tag. Vor allem bei Herrn Kaden von Kaden Küchen, der MBS, bei Herrn Heiden und Herrn Harre von Rewe Heiden OHG, bei Redo XXL, bei Frau Uhlworm vom Bündnis für Familie, der ASB Wasserwacht, der Stadt Königs Wusterhausen und den Anwohnern der Küchenmeisterallee, sowie bei Joachim Eckert, unserem Moderator.

Text: Steffen Reddig

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