Zschopau-Mulde-Fahrt

Unterwegs auf Zschopau und Mulde
Sportlich oder gemütlich auf traditionsreicher Wanderfahrt
© R. Stelzer

Mit dem Burgen- und Schlösserreichtum der Saale-Fahrt kann die Zschopau-Mulde-Fahrt vom sächsischen Waldheim nach Wurzen (14.-16. April 2017) zwar nicht mithalten – dafür führt die älteste Kanuwanderfahrt Deutschlands in die Geburtsstadt eines berühmten Sachsen: des Dichter-Seemannes, Malers und Kabarettisten Joachim Ringelnatz. Er brach 1901 vom Ufer der Mulde in die Welt auf. An den berühmtesten Sohn der Stadt erinnern sein Geburtshaus - heute „Ringelnatzhaus“-, der Ringelnatzbrunnen auf dem Marktplatz und eine Dauerausstellung mit der bedeutendsten Ringelnatz-Sammlung Deutschlands im Städtischen Museum Wurzen.

Die seit 1961 zum 57. Mal stattfindende beliebte Paddeltour verzeichnete in der 2. Hälfte der 80er Jahre über 400 Teilnehmer, heute sind es zwischen 50 und 150. Sie präsentiert sich auf den ersten reichlich zwanzig Kilometern mit einem landschaftlich reiz- und sportlich durchaus anspruchsvollem Verlauf, mit einigen ausgedehnten Schwallstrecken auf der Zschopau. Bis zum ersten Etappenort Leisnig werden acht teilweise befahrbare Wehre überwunden. Auf der zweiten Etappe bis Grimma und auf dem Schlussabschnitt bis Wurzen lässt sich die Freiberger Mulde entweder gemütlich wasserwandernd genießen oder auch sportlich zeitfahrend bezwingen – wie es jedem beliebt. Unterwegs einen Blick für die stolze Burg Mildenstein in Leisnig übrig zu haben lohnt sich dabei allemal. Die Fahrtenleitung sorgt bei allen Etappen unterwegs für eine zünftige Stärkung aus dem Kessel und am Samstagabend kommen die fleißigen Paddler am Bootshaus in Leisnig beim Grillen und einem Lagerfeuer auf ihre Kosten.

Weitere Details: www.einleisniger.de/formular.html

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