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Die Bootswahl

Kajak oder Canadier – welches Boot für die Familie

Über kaum ein Thema lässt es sich länger und trefflicher diskutieren wie über das des richtigen Bootes. Einig wird man sich darüber sicher nicht, muss man auch nicht - Paddeln ist immer auch etwas sehr Individuelles.

Liegt das Paddelrevier nicht gerade auf dem Meer oder im schwersten Wildwasser ist schon die Wahl zwischen Kajak und Canadier im Wesentlichen eine Frage der persönlichen Anforderungen und Vorlieben.

Das Kajak ist ein geschlossenes Boot, das mit dem Doppelpaddel bewegt wird. Diese Boote sind als das Boot der Eskimos bekannt.

Als Canadier bezeichnen wir ein offenes Kanu, das mit dem Stechpaddel bewegt wird.

Typisch ist der 2er oder Tandemcanadier. Diese Bootsart ist sicher aus den Winnetou -Filmen…;) geläufig. Oft wird Canadier und Kanu umgangssprachlich gleich gesetzt, was nicht ganz richtig ist. Kanu ist der Oberbegriff für Canadier und Kajak.

Und dann gibt es noch die Kanadier, die Einwohner Kanadas. Gerne gehen wir bei Gelegenheit einmal mit ihnen auf Paddeltour.

Werfen wir einen Blick auf den Tandem- oder 2er Canadier.

Hier agieren Bug- und Heckpaddler gemeinsam als Team. Das ist ein wenig, als hätte beim Autofahren jeder ein Lenkrad, Gas und Bremse. Ein gut abgestimmtes Team im Tandem-Canadier zu beobachten, auf dem See oder im Wildwasser, kann sehr beindruckend sein. Gerade in diesem Miteinander liegt auch der große Reiz des Paddelns im Tandem-Canadier.

Der Tandem-Canadier.

-       Es findet meist die ganze Familie in einem Boot Platz.

-       Die Mitnahme von Gepäck, Vespertonnen, Wechselkleidung… ist auch kein Problem.

-       Der Charakter der Boote ist mehr so, „dass der Paddler mit dem Canadier auf dem Wasser fährt“. Der Kontakt mit dem nassen Element Wasser ist weniger intensiv, der Canadierfahrer steigt meist trocken aus seinem Boot. So genügt für eine Canadiertour in vielen Fällen normale Wanderkleidung. Wechselkleidung wird dann selbstverständlich, trocken verpackt, mitgeführt.

-       Dem Paddler mit Rückenproblemen kann der Knie- oder besser ausgedrückt Drei-Punktsitz ein gute Möglichkeit zur Entlastung wie auch zum Rückentraining sein.

 

Aus Sicht eines älteren Kindes oder Jugendlichen mag die Beschreibung eines so als „Familiencanadier“ eingesetzten Bootes in etwa so aussehen: „Das ist langweilig, auf der mittleren Sitzbank kann ich eh nicht viel machen, wenn ich nur rumsitze ist mir schnell kalt. Ich hätte lieber ein Kajak, da wäre ich frei.

Dieses Klischee lässt sich leicht aufbrechen, durch einen zweiten Canadier für die Familie. Kombinationen wie Tochter-Vater, Kinderboot,…. funktionieren oft erstaunlich gut und die Jugend ist hier als vollwertiger Paddler im Bug oder Heck aktiv. Vorteil dabei, der stärkere Partner kann beim „Strecke machen“ mit seinen Reserven leicht mal Motivationslöcher bei den jüngeren überbrücken.

 

Ein Blick auf das Kajak

Hier hat der Paddler sein eigenes Boot und ist selbstständig unterwegs.

-       Der Charakter des Kajaks ist so, „dass der Paddler damit im Wasser fährt“. Der Paddler ist schnell nass. Dies verlangt schnell entsprechende Paddelkleidung, Neopren und Paddeljacke.

-       Es wird für jeden Paddler ein Kajak benötigt (Ausnahme 2er Kajak).

-       Die Mitnahmemöglichkeiten für Gepäck etc. sind eingeschränkt im Vergleich zum Canadier.

Aus der Sicht eines älteren Kindes oder Jugendlichen macht das Kajak oft mehr Spaß, „Im Kajak bin ich unabhängig von Eltern und vor allem den Geschwistern – die paddeln im Canadier nie richtig, bremsen nur und spritzen mich nass…. Lange Strecken ohne Schwall und Welle sind aber auch im Kajak langweilig“

Damit das Paddeln im Kajak für Kinder gelingt, sind kindgerechte Boote ganz entscheidend. Das abgelegte Wildwasserboot von „irgendwo“ verdirbt mit Sicherheit schnell den Spaß.

Das Boot muss zur Anatomie passen. Die Zeiten in denen der Paddelnachwuchs kaum über den Süllrand sehen konnte, keinen Halt im viel zu großen Sitz fand, geschweige denn sein Boot selbst zum Wasser tragen konnte, sollten vorbei sein.

Eine gute Orientierung kann hierzu unter anderem ein Artikel des Kanumagazins bieten,

https://www.kanumagazin.de/test-ausruestung/kaufberatung/kaufberatung-kinderpaddeln

 

Die Liste der Vor- und Nachteile zu den jeweiligen Bootstypen ließe sich sicher lange fortsetzen. Die Gewichtung der Argumente wird aber immer individuell ausfallen.

Unser Tipp vor dem Kauf eines Bootes – Probepaddeln, Probepaddeln, Probepaddeln !

Viele Vereine und auch der Fachhandel bieten hierzu zahlreiche Möglichkeiten.

Länge läuft,

diese zwei Worte sind sicher Grundsatz im Bootsdesign. So kann ein Seekajak von deutlich über 5m Länge vor allem Eines, gut und flott Geradeaus fahren. Im Gegensatz dazu ist ein Wildwasserkajak von unter 2,60 m schon aufgrund seiner kurzen Kiellinie recht drehfreudig im Wasser. Weitere Designmerkmale tragen natürlich nochmals dazu bei, das Fahrverhalten eines Bootes zu beeinflussen. Aber der Grundsatz gilt – Länge läuft. Im Übrigen genauso auch für den Canadier.

Weiter wird unterschieden in feste Bootsrümpfe und Faltboote, beim Canadier wie beim Kajak. Bei einem festen Bootsrumpf kann die Form sehr genau und fein definiert werden. Beim Faltboot sind hier Abstriche zu machen. Wer nun nicht permanent mit dem eigenen Auto reisen, Bahn oder Flugzeug nutzen möchte, hat mit einem Boot im größeren Rucksackformat natürlich klare Vorteile. Aber auch bei der Bootslagerung zu Hause bieten sich Vorteile, die vielleicht entscheidend sind. Weiter sind hier noch die Schlauch-Canadier zu nennen. Mit dem Badeboot für den Baggersee haben diese nicht viel gemein, sondern ermöglichen vielmehr einen relativ leichten Einstieg ins Wildwasserpaddeln mit dem Canadier. Im Einsatz auf stehendem Gewässer sind sie dann aber doch vergleichsweise langsam und vor allem auch windanfällig.

 

Die modernen Materialien des Kanu-Bauers

PE – Polyethylen, ist ein moderner und wirtschaftlicher Werkstoff. Es gibt ihn in zahlreichen verschiedenen Zusammensetzungen, daher ist PE nicht gleich PE.

Zu den Vorteilen zählt die gute Verformbarkeit, die Widerstandsfähigkeit gegen Schläge und die geringe Bruchgefahr bei einer Biegung. Zudem ist PE sehr alterungs- und witterungsbeständig. Nachteilig sind die geringe Steifigkeit des Materials, das recht hohe Gewicht und der Umstand, dass eine Reparatur problematisch ist. PE kann man nicht kleben sondern nur verschweißen.

PE ist aktuell weit verbreitet im Kajakbau, insbesondere im Bereich der Wildwasserboote. Bei diesen recht kompakten Kajaks kommen die Nachteile – geringe Steifigkeit und hohes Werkstoffgewicht nicht so sehr zum Tragen.

Auch im Touren- und Seekajaksport finden sich Boote aus PE. Ebenso werden Canadier aus PE gefertigt, hier kommen die Nachteile – geringe Steifigkeit und hohes Werkstoffgewicht dann aber deutlich zum Tragen. Bei einem Bootsgewicht von über 40 kg für einen Canadier ist das Handling an Land dann doch recht beschwerlich. Und auch auf dem Wasser bieten die Vergleichsweise „plumpen“ Canadierrümpfe nur bedingten Fahrspaß.

Dem gegenüber stehen Laminatmaterialien, aufgebaut aus verschiedenen Kunststoffen.

So sind Boote aus „GFK“ schon lange bekannt. Weitere moderne Kunststoffe wie z.B. Kevlar oder Carbon und spezielle Fertigungsverfahren im Vakuum ermöglichen Bootsrümpfe mit feinen Linien, hoher Steifigkeit und geringem Gewicht. Nachteilig ist auch hier wie so oft, leicht = teuer.

Für den Bau von Canadiern war über viele Jahre Rojalex, ein Sandwichmaterial mit Schaumkern und mehreren Außenlagen aus ABS und PVC das Material schlechthin. Es ermöglichte einen guten Kompromiss zwischen Robustheit, Gewicht und Preis. Leider wird das Ausgansmaterial, die Sandwichplatte nicht mehr gefertigt. So gibt es seit 2014 keine neuen Rojalexcanadier mehr am Markt. Gute Gebrauchte dürften aber noch für längere Zeit zu finden sein.

 

Die Ausrüstung - was der Paddler neben dem Boot noch braucht -

Doppelpaddel

In Analogie zum Auto stellt das Paddel für den Paddler Antriebsstrang, Bremse und Lenkung dar, alles enorm wichtige Elemente. Dem entsprechend sorgfältig ist das Paddel auszuwählen.

Wichtig bei der Wahl des Paddels: Die Länge muss stimmen, ebenso der Schaftdurchmesser. Kleinere Hände - kleinerer Schaftdurchmesser.

Eine alte Regel zur Länge eines Kajakpaddel besagt: Das Paddel sollte so lang sein, dass der Paddler im Stehen mit ausgestrecktem Arm mit den Fingern auf das Paddel fassen kann. Aus heutiger Sicht ist ein so bemessenes Paddel zu lang. Die Länge ist um gut 10-15% nach unten zu korrigieren.

Im Kajak gilt, kleinere Paddelblätter, kürzere Schäfte und generell ein leichtes Paddel benötigen weniger Kraft, schonen Muskulatur und Sehnen. Gerade Kindern und Jugendlichen können wir mit einem passenden Paddel das Paddelleben merklich erleichtern.

Die Blätter eines Kajakpaddels sind meist zueinander verdreht.

Der Winkel in dem die beiden Blätter optimal zueinander verdreht sind hängt stark von der Paddelführung, der Bootsbreite, der Anatomie des Paddlers und vom Einsatzzweck ab. Pauschale Aussagen sind daher schwierig.

Tourenpaddel für den Einsteiger sollten nicht allzu stark gedreht sein (15°-30°) Größere Verschränkungen sind für eine steile Paddelführung gedacht, die man sich in der Regel erst einmal erarbeiten muss. Beim geteilten Tourenpaddel lässt sich die Drehung oft individuell einstellen. Das Wildwasserpaddel ist in der Regel nicht geteilt und hat meistens eine fixe Verschränkung der Paddelblätter von 45°.

Weiter wird beim Doppelpaddel noch in Links und Rechts gedrehte Paddel unterschieden. Ob ein Paddler nun ein rechts- oder ein linksgedrehtes Paddel nutzt ist reine Gewohnheit oder Vorliebe. Biomechanisch ergeben sich keine Vor- oder Nachteile daraus und ob jemand Rechts oder Linkshänder ist hat dabei auch keine Bedeutung.

Als Material für den Paddelschaft kommt bei modernen Doppelpaddeln oft Fiberglas zum Einsatz, Paddelblätter zum Wildwassereinsatz sind meist aus Polyamid, Tourenblätter werden gerne aus Fiberglaslaminaten gefertigt, diese sind leichter und es sind schnittigere Blätter möglich. Diese sind dann aber weniger robust. Ein gutes Wildwasserpaddel sollte heute nur wenig über 1100 g wiegen, ein Tourenpaddel etwa 900 g. Hochwertige Paddel aus Carbon-Laminaten reduzieren das Paddelgewicht weiter. Daneben hat aber auch das klassische Holzpaddel im Tourenbereich heute und sicher auch in Zukunft seine Berechtigung.

Das Thema Doppelpaddel ist komplex, eine individuelle Beratung im Fachhandel oder in der Kanuschule, ein Probepaddeln und Vergleichen führt zum individuell passenden Paddel.

 

 

Stechpaddel

Ein passendes Paddel ist für den Paddler im Canadier genauso wichtig. Optimale Effizienz beim Vorwärtsschlag mit dem Stechpaddel erreichen wir bei einem vollständig eingetauchten Paddelblatt und senkrecht stehendem Paddelschaft. Die Länge des Schafts muss sich also nach dem Boot, der bevorzugten Sitzposition und dem Oberköper des Paddlers richten. Dies klingt kompliziert, ein brauchbares Ergebnis erhält man aber in den meisten Fällen in dem sich der Paddler auf einen Stuhl setzt, und das Paddel mit dem Griff nach unten auf die Stuhlfläche stellt. Der Übergang von Paddelschaft zu Paddelblatt sollte sich dann zwischen Nasenspitze und Haaransatz befinden. 

Das adäquate Material für ein Stechpaddel ist sicherlich Holz. Im Wildwassersport kommen auch hochwertige Paddel aus Verbundmaterialien zum Einsatz.

Schwimmweste

Was für Erwachsene selbstverständlich sein sollte, ist für Kinder ein absolutes MUSS:
Nie aufs Wasser ohne passende Schwimmweste !

Hier sei auch auf die Vorbildfunktion von Erwachsenen hingewiesen: Erziehen bedeutet vorleben!

Bei den üblicherweise im Kanusport getragenen Schwimmwesten handelt es sich um Schwimmhilfen, nicht um Rettungswesten. Es geht beim Tragen solcher Westen primär auch nicht nur darum den unfreiwilligen Schwimmer vor dem Ertrinken zu retten. Sie unterstützen vielmehr den Gekenterten sich über Wasser zu halten und dabei aktiv zu agieren. So Beispielsweise dabei ein Boot auf offenem Wasser zu entleeren und wieder zu besteigen.

Agieren und Handeln ist natürlich auch gefragt bei einer Kenterung mit Kindern an Bord !

Beim Schwimmen im Wildwasser ermöglicht der Auftrieb der Weste ebenso das Agieren und Handeln.

Im Falle einer eigenen Handlungsunfähigkeit, Einschränkung oder Erschöpfung kann Sie natürlich auch vor dem Ertrinken bewahren.

Eine gut passende Schwimmweste für den Paddler ist bequem, behindert beim Paddeln nicht, ist ein guter Kälteschutz, im Wildwasser auch ein gutes Prallpolster und bietet zudem Platz für Kleinigkeiten wie Müsliriegel, Kamera, Handy oder die obligaten zwei Euro für die Eisdiele. Ein kleines, wichtiges Ausstattungsdetail ist eine Signalpfeife an der Weste. Damit lässt sich im Notfall viel deutlicher Signal geben als dies durch rufen möglich ist. Fehlt die Pfeife lässt sie sich leicht nachrüsten.

Eine Schwimmweste muss dem Paddler so sitzen, das Sie diesem nicht über den Kopf gezogen werden kann. Bei Kindern ist ein solcher Sitz trotz passender Weste oft nicht gegeben. Dann ist unbedingt eine Weste mit Schrittgurt zu wählen. 

Auch Nichtschwimmer können aufs Wasser – jedoch die Schwimmweste muss, wenn keine ausreichende Schwimmfähigkeit vorhanden ist, eine ohnmachtssichere Rettungsweste mit Schrittgurt sein. Die übliche Schwimmhilfe ist erst für Kinder und Jugendliche, die sehr gut schwimmen können zu empfehlen.

 

 

Helm

Was das Tragen eines Helmes in einem Canadier anbelangt, darf man dies natürlich abhängig vom Gewässer handhaben. Im offenen Boot und tiefen Wasser kann sicherlich auf einen Helm verzichtet werden, da es beim Kentern mit dem Kopf nicht zu Grundkontakt kommt. Anders sieht dies im Kajak und im bewegten Wasser aus, hier muss der Kopf für den Fall einer Kenterung unbedingt durch einen passenden Helm geschützt werden.

Spritzdecke
Die Standardspritzdecken sind am Bund meistens viel zu weit für die Kleinen und Kleinsten. Aber es gibt einige Anbieter, die geeignete Modelle auch in Kindergrößen anbieten, bzw. Spritzdecken die sich in der Bundweite verstellen lassen. Es ist auch darauf zu achten, dass die Spritzdecke sich von den Kindern gut öffnen lässt. Wie für erwachsene Paddelanfänger gilt auch für Kinder insbesondere: Nie auf den Bach mit geschlossener Spritzdecke, wenn nicht vorher in Übungssituationen (Hallenbad, Baggersee …) das Öffnen über und unter Wasser ausreichend geübt wurde.

Paddelkleidung

Was an einem schönen Sommertag auf dem warmen Badesee völlig problemlos ist, stellt in anderen Situationen sehr schnell ein Problem dar, die Wahl der richtigen Paddelkleidung

Aus dem englischen kommt der weit verbreitete Satz: „Dress for Water - not for Air“.

Dem kommt vor allem im Frühjahr, oder auf Gebirgsbächen, eine große Bedeutung zu wenn die Luft schon frühlingshaft warm ist – das Wasser aber noch sehr kalt.

Wichtig ist im Fall einer Kenterung ein Kälteschutz im Wasser für Beine und Oberkörper. Der Klassiker hierzu ist der Long-John aus Neopren. Dieser ist zwar nicht Wasserdicht, das eingedrungene Wasser erwärmt sich aber schnell zwischen Haut und Neopren. Hierfür ist aber ein enger Sitz ganz entscheidend.

Speziell für Kinder gibt es Kinder Long-Johns die in der Größe anpassbar sind. 

Über dem Neo wird dann meist eine Paddeljacke getragen. Diese sind aus atmungsaktivem, aber wasserdichtem Material, mit wasserdichten Abschlüssen an Hals und Arm.

Mehr Tragekomfort bietet ein Trockenanzug aus atmungsaktivem, aber wasserdichtem Material, mit wasserdichten Abschlüssen an Hals, Arm und Fuß.

Mit Neopren, Paddeljacke und Trockenanzug sind wir aber schon bei einer sehr professionellen Ausrüstung für den ambitionierten Paddler.

Ebenso wie beim Bootsmaterial und der sonstigen Ausrüstung wird man bei der ersten Paddeltour sicher Abstriche machen müssen – diese können auch gemacht werden.

Die schlechteste Paddelkleidung ist sicher die klassische Jeans und das T-Shirt aus Baumwolle. Baumwolle nimmt viel Wasser auf und kühlt nass den Körper schnell aus. Materialien aus Polyester, Sport- und Funktionskleidung (z.B. Radlerbekleidung) trocknen dem hingegen sehr schnell und entziehen dem Körper weniger Wärme. Eine dünne Wind- oder Regenjacke kann ebenfalls schon sehr viel Schutz gegen das Auskühlen geben. Eine kleine Investition ist die Anschaffung von Neoprensocken. Zusammen mit einer Sportsandale oder einem Sportschuh wird daraus schnell ein adäquater Schutz für die Füße. Bleibt noch die Wahl der passenden Kopfbedeckung – eine Mütze bei kaltem Wetter, ein Hut/Kappe bei Sonnenschein verbunden mit einer Sonnenbrille und der Paddler ist beinahe komplett.

Fehlt noch die Schwimmweste und hier gilt, kein Kompromiss !

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