Schutz vor sexualisierter Gewalt

Das Präsidium des Deutschen Kanu-Verbandes hat auf seiner Sitzung am 27. Mai 2011 in Duisburg

Frau Dagmar Heidemann
E-Mail: famheidemann@yahoo.de

als Vertrauensperson von „Sexualisierter Gewalt“ für Betroffene berufen. Die Benannte sowie auch die Beauftragte für Chancengleichheit Dr. Heike Diekmann sollen Anlaufstelle für DKV-Mitglieder sein, die von Verbands- und Vereinsmitgliedern sexuell belästigt werden oder wurden. Ihre Aufgabe wird es sein, Kontakte zu externen Beratungsstellen zu vermitteln bzw. Maßnahmen zu initiieren, die den Vorwürfen nachgehen.

In den DKV-Rahmenrichtlinien Ausbildung ist seit 2011 die Regelung des Lizenzentzuges verankert und das Thema mit verschiedenen Umfängen (2 - 8 Unterrichtseinheiten) Teil fast aller Fortbildungsveranstaltungen.

Durch den Deutschen Kanutag wurde im April 2013 die Prävention Sexualisierter Gewalt auch in der DKV-Satzung § 5 Absatz 3 und in verschiedenen Ordnungen verankert.

Es wurde der DKV-Ehrenkodex verabschiedet, dessen Unterzeichnung seit April 2013 für alle Teilnehmenden an Aus- und Fortbildungsveranstaltungen des DKV (sowohl im Bundes- als auch in den Landesverbänden) verpflichtend ist. Diese Teilnahmevoraussetzung wurde ebenfalls im April in den DKV-Rahmenrichtlinien Ausbildung ergänzt.

Die Ausweitung der Präventionsarbeit liegt im Verantwortungsbereich der Kanujugend, die weitere Arbeitsschritte und eine verbandsspezifische Umsetzung in ihren Gremien bespricht und bearbeitet.

Ihr Ansprechpartner in der DKV-Geschäftsstelle ist der Jugendreferent Philipp Geyer, Tel. 0203/99759-80, philipp.geyer@kanu.de