DKV-Ehrenkodex

1. Präambel

Der Ehrenkodex gilt für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter innerhalb des Deutschen Kanu- Verbandes e. V sowie dessen Untergliederungen, die an Aus- und Weiterbildungs- maßnahmen nach den Rahmenrichtlinien Ausbildung des Deutschen Kanu-Verbandes teilnehmen. Er basiert auf dem Prinzip der Verantwortung für das Wohl von Sportlerinnen und Sportlern sowie aller Mitglieder sowohl im Bundesverband, in den Landes-Kanu-Verbänden und in allen angeschlossenen Kanu-Vereinen. Er ist ein selbst auferlegter Kanon von Pflichten und hat normen- und wertbegründete Orientierungen für das Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese Orientierungen sind vor allem am Wohl von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und am Grundsatz eines humanen und fairen Sports ausgerichtet. Der Ehrenkodex und die mit ihm gegebenen Pflichten sowie die Verantwortung betreffen nicht nur den direkten Umgang mit den Sportlerinnen und Sportlern, sondern auch den gegenseitigen Umgang zwischen ihnen und anderen in das jeweilige Sportgeschehen eingebundenen Personen wie Eltern, Funktionäre, Zuschauerinnen und Zuschauer sowie Vertreter der Medien, Wirtschaft und Politik.

 

Der Deutsche Kanu-Verband schützt und stützt alle seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Einhaltung des Ehrenkodex und bei der praxisnahen Umsetzung der definierten ethisch-moralischen Vorgaben. Die Verantwortlichen im Deutschen Kanu-Verband verpflichten sich ihrerseits, diesen Ehrenkodex imm er neu zu prüfen und im Bedarfsfall weiterzuentwickeln.

2. Ehrenkodex

  • Ich respektiere die Würde der mir anvertrauten Sportlerinnen und Sportler. Ich behandele alle gleich und fair unabhängig von Alter, Geschlecht, sozialer und ethnischer Herkunft, Weltanschauung, Religion, poli tischer Überzeugung oder wirtschaftlicher Stellung und verspreche, Diskriminierung jeglicher Art entschieden entgegenzuwirken.
     
  • Ich werde das Recht der mir anvertrauten Sportlerinnen und Sportlern auf physische und psychische Unversehrtheit achten und keine Form der Gewaltausübung zulassen. Dabei nehme ich die Grenzempfindungen jeder einzelnen Person ernst und schütze sie insbesondere vor sexualisierter Gewalt.
     
  • Ich werde die Persönlichkeit einer jeden Sportler in und eines jeden Sportlers achten und deren persönliche und sportliche Entwicklung unterstützen. Ich werde sie zu fairem und respektvollen Verhalten gegenüber anderen Menschen sowie zu verantwortungsvollem Umgang mit der Natur anleiten.
     
  • Ich möchte Vorbild für die mir anvertrauten Sportlerinnen und Sportler sein und setze mich für die Einhaltung von zwischenmenschlichen und sportlichen Regeln ein. Ich beziehe aktiv Position gegen Doping, Drogen- und Medikamentenmissbrauch sowie jegliche Art von Leistungsmanipulation.
     
  • Ich werde meine sportlichen und außersportlichen Angebote an die jeweilige Zielgruppe anpassen und wähle hierzu adäquate Methoden und Rahmenbedingungen insbesondere in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei achte ich auf ausreichend Selbst- und Mitbestimmungsmöglichkeiten und berücksichtige bei Minderjährigen immer auch die Interessen der Erziehungsberechtigten.
     
  • Ich bemühe mich insbesondere im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen um ein pädagogisch verantwortliches Handeln und nutze meine Vertrauens- bzw. Autoritätsstellung nicht aus.
     
  • Ich verpflichte mich einzugreifen, wenn in meinem Umfeld gegen diesen Ehrenkodex verstoßen wird und informiere die jeweils Verantwor tlichen auf der Leitungsebene. Der Schutz der mir anvertrauten Sportlerinnen und Sportler – insbesondere von Kindern und Jugendlichen - steht dabei an erster Stelle.

Nützliche Links

  • Schutz vor sexualisierter Gewalt
  • Chancengleichheit
  • Dopingprävention
  • Anti-Korruption