Wasserbau

Empfehlungen und Möglichkeiten

Die Broschüre "Anlagen für Kanusportler an Querbauwerken" enthält in möglichst kurzer Form Empfehlungen für die angestrebte Ausrüstung und Gestaltung von Wehranlagen bzw. Staustufen. Wünschenswert ist der naturnahe Rückbau von - unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten - überflüssig anzusehenden Einbauten in Gewässer. Ziel ist die Förderung alles Lebendigen, von Pflanzen, Tieren, Menschen. In diesem Sinne unterstützt der DKV voll und ganz eine konsequente Umsetzung der Europäischen Wasser-Rahmenrichtlinie WRRL.

Das Dokument enthält Empfehlungen zu festen Anlegern, schwimmenden Anlegern, Kanugassen, Fisch-Kanu-Pässen, Sohlgleiten und Umgehungsgerinnen.

Die Publikation „Naturnahe Sohlenbauwerke und Bootswandern“ des Bayerischen Kanu-Verbands zeigt Möglichkeiten auf, wie bei der Umgestaltung von Querbauwerken im Rahmen der WRRL-Umsetzungsmaßnahmen Naturschutzaspekte und kanusportliche Befahrbarkeit synergetisch kombiniert werden können.
Ein Fisch-Kanu-Pass (auch Borstenpass genannt) ist eine Kombination von Fischaufstiegsanlage (Fischpass, Fischtreppe, Fischwanderhilfe) und Bootsgasse (Bootspassage) in einer Rinne. Er wurde von der Prüfstelle für Umwelttechnik und Wasserbau an der Universität Kassel unter der Leitung von Reinhard Hassinger entwickelt. 
Der Fisch-Kanu-Pass verbindet als Gerinne das Oberwasser einer Stauanlage oder eines Wehrs mit dem Unterwasser und stellt die gemeinsame Durchgängigkeit für Tiere und Wassersportler her. Eine Präsentation über die Möglichkeiten der Kombination von Fischaufstieg und Bootspassage von Reinhard Hassinger anlässlich des DKV-Umweltsymposiums 2019 lässt sich hier downloaden.

Werbung