13. Mai 2021

Ein türkiser Traum – auf der Soca

Soca mit Outdoordirekt (Fotos: Christian Zicke)

Wir alle kennen und lieben den Paddel-Virus. Ihm verdanken wir die Leidenschaft, mit der wir unseren Sport ausüben. Doch es gibt auch Schattenseiten. Dank ihm verbringen wir viel Zeit auf der Straße und manchmal, natürlich nur ganz selten, streiten wir uns wegen ihm mit unserem nicht paddelnden Lebensabschnittsgefährten. Da letzteres gar nicht so selten vorkommt, wie gerade propagiert, gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit: Auch die bessere Hälfte muss vom Virus infiziert werden..
 

Von Christian Zicke, Werne Werne (Outdoordirekt)

 

Würde mich jetzt jemand fragen, wo die Möglichkeit einer Infektion mit dem Paddel-VIrus am wahrscheinlichsten ist, so kann ich kurz und knapp antworten: Soca! Eigentlich könnte ich den Text an dieser Stelle beenden und einfach nur die Bilder sprechen lassen. Da ich aber grundsätzlich mitteilungsbedürftig bin, will ich dennoch einige Argumente für die Soca anbringen.
 

   

Das Urlaubs-Feeling im Soca-Tal

Fährt man das erste Mal von Italien über den Predil-Pass nach Slowenien, wirft einen die Landschaft schier um. Die schroffen Berge der Julischen Alpen steigen steil in den Himmel, die Pass-Straße windet sich ins Tal. Diesen Weg schafft man kaum ohne auszusteigen und die Kamera zu zücken. Obwohl ich bereits seit mehr als zwanzig Jahren, im Schnitt viermal jährlich dieses Strecke fahre, haut es mich immer noch um. Manchmal so sehr, dass ich an der alten Grenze direkt mal anhalten und im ersten slowenischen Wirtshaus einkehren muss. Nach einem gut frittierten Käse, gefühlt das Nationalgericht der Slowenen, geht es mir dann meist besser und ich kann meine Fahrt fortsetzen. Weiter unten im Tal folgt die Straße der Koritnica, dem wichtigsten Nebenfluss der Soca. Als glasklares Bergflüsschen plätschert sie sanft der Festung Kluze entgegen. Will man den potentiellen Novizen nicht direkt verschrecken, sollte man hier allerdings keinen Halt einplanen. Denn die Koritnica verschwindet unter der Straßenbrücke im tödlichen Schlot der finsteren ersten Koritnica-Klamm.
Wenige Minuten später ist man in Bovec. Die quirlige Ortschaft ist Dreh- und Angelpunkt für Paddler und Outdoorsportler. Mit einem liebevoll servierten Eis beim „Albaner“, der kleinen Eisdiele direkt am Ortsplatz, gewinnt das Soca-Tal nun bereits zum zweiten Mal das Herz eines jeden Novizen. Ein wichtiger Schritt in Richtung Infektion ist mit dem cremig-süßen Vergnügen getan.

 

 

Camping

Wo bitte sehr gibt es sonst so schöne Campingplätze wie an der Soca? Das Rauschen des Flusses im Ohr, die Hängematte direkt am Bach aufgespannt, den Blick auf den blau-weißen Himmel gerichtet, ein gekühltes Pivo aus der Koritnica in der Hand. So erholt man sich von den Strapazen der Anfahrt. Wenn es dann am Abend per Pedes (keine Angst, es ist nur eine Viertelstunde) durch den Wald zur Hedvica geht, der besten Gostilna in der Umgebung, ist zumindest der Magen im Sturm erobert. Mit leckerer Forelle kann der erste Urlaubstag enden.
Jetzt folgt der wichtigste Schritt. Der Neuling muss vorsichtig an den Sport herangeführt werden. Dies geht nirgendwo besser als an der Soca. Versprochen! Die Grundlage schafft der Fluss selbst. Glasklar schlängelt er sich durch das grüne Tal. Die Ufer sind gesäumt von schneeweißen Kiesbänken und runden Felsen.
Das beste aber ist das Wildwasser. An der Soca gibt es wirklich für jeden etwas. Einsteiger ohne jegliche Paddelerfahrung sammeln auf den leichten Abschnitten unterhalb von Kobarid die ersten Erfahrungen, Profis kommen auf den Schlucht-Abschnitten zwischen Zaga und Kobarid auf ihre Kosten. Zwischen Wildwasser I und V ist an der Soca alles geboten.

   


Der Anfang ist das Wichtigste!

Mit den ersten Schritten entscheidet sich oftmals, ob der Paddelvirus ausbricht oder ob er sich zum Gegenteil, zur Paddel-Phobie entwickelt. Denn viele Menschen, vor allem die, die schon lange paddeln, können den Thrill und die Adrenalin-Ausschüttung eines Neulings gar nicht einschätzen und nehmen deren Bedenken und Ängste nicht ernst. Doch lasst es euch gesagt sein: Wildwasserfahren beginnt auf dem See. Und auch den hat die Soca zu bieten. Auf dem Predil-See oder auf einem der vielen seeartigen Abschnitten der Soca kann man das sichere Kentern und die ersten Basics stressfrei erlernen. Manchmal dauert schon das kentern und das anschließende kontrollierte Aussteigen unter Wasser einen halben Tag. Doch was ist schon ein halber Tag wenn man noch die komplette Wildwasser-Karriere vor sich hat? Vor wunderschöner Berg-Kulisse wird so lange geplantscht und gekentert, bis die erste Angst überwunden ist. Dann erst geht es aufs Fließgewässer. Die leichten Abschnitte unterhalb von Kobarid bietet sich für erste Kehrwasser-Einheiten an. Doch nicht nur für Anfänger ist es hier toll. Das offene Flusstal bietet einen weitreichender Blick auf die umliegenden Berge. Hier kann man sich nach längerer Pause einpaddeln, seinen Liebsten/seine Liebste mit Eddyline-Moves beeindrucken oder seine Rolle festigen. Die Streckenabschnitte zwischen Kobarid und Tolmin bieten Wildwasser im I. und II. Grad und dürfen mit Anfängern auch gerne doppelt und dreifach befahren werden!
 

   

Den Schwierigkeitsgrad steigern? Aber mit Genuss!

Hat man sich die untere Soca heruntergespielt, sollte man am nächsten Tag die oberste Soca in Angriff nehmen. Nach knapp zwanzig Minuten Fahrt gelangt man vom Campingplatz an die höchste legale Einstiegstelle unterhalb der zweiten Klamm. Schon der Blick in den Fluss ist der Hammer. Smaragdgrün kommt die Soca aus der engen Klamm geflossen, gerade im Frühjahr oder Sommer bietet sich der eiskalte Pool zum Baden an. Dort beginnt auch die Paddeltour. Entweder per Felsenstart aus luftiger Höhe oder entspannt über die Kiesbank. Nach dem obligatorischen „von unten in die Klamm paddeln“ geht es flussab. Bis zum „Bunkerschwall“ wartet leichtes Wildwasser auf uns Paddler - maximal Wildwasser II. Dafür bieten sich einige schöne Kehrwasser zum Üben an. Wer oben fleißig trainiert, der darf die Fahrt am Bunkerschwall beenden und hat sein Tagespensum trotzdem absolviert. Wer es wissen will, der kann die kommenden Dreier-Stellen natürlich auch befahren - oder umtragen. Letzteres geht bequem über die rechtsufrige Straße und ist nach wenigen Minuten erledigt. Wer die Umtrage wählt, sollte sich allerdings bewusst sein, dass die Folgestrecke bis zur dritten Klamm mehrere Stellen im zweiten sowie eine weitere Stelle im dritten Schwierigkeitsgrad vorhält. An der Betonbrücke kurz vor der Dritten Klamm sollte an der rechten Seite ausgebootet werden. Die dritte Klamm selbst ist nur von sicheren Paddlern zu befahren, eine bombensichere Rolle ist obligatorisch, denn die Klammwände sind stark unterspült, hier ereignen sich immer wieder schwere Unfälle. Unsicheren Kandidaten müssen spätestens an der linksufrigen Kiesbank raus und die Klamm etwas umständlich umtragen.

   

Hausstrecke

Eigentlich macht es Sinn, an der Betonbrücke vor der dritten Klamm auszusteigen und den Tag zu beenden. Denn zu allem Überfluss kommt man auf dem kurzen Weg zurück zum Camp wieder an der Hedvica vorbei. Selten ist keine Zeit für eine kurze Einkehr. Ein lecker Palatschinken oder, viel besser, ein leckerer Bovec-Krapfen oder eine hervorragende Gibanica mit einem guten Kaffee eignen sich für den kleinen Paddler-Hunger vor dem Abendessen.
Wer am Vortag an der dritten Klamm ausgebootet hat, der darf sich nun auf einen der schönsten Teile der Soca freuen. Unterhalb der dritten Klamm wartet die Hausstrecke. Sie heißt so, weil man direkt am Campingplatz die Fahrt beenden kann. Oder „zu Hause“ vorbei paddeln und weiter bis nach Cezsoca fahren kann. Diese Strecke ist die Parade-Trainings-Strecke für alle Wildwasser-II-Paddler. Der ganze Spaß beginnt mit der Einfahrt zum „Frauenschlucker“. Der Schwall mit dem gruselig-witzigen Namen hat bislang Gott sei Dank alle Damen wieder frei gegeben. Es handelt sich um eine Felswand die vom rechten Ufer aus in den Fluss hinein ragt. Sie wird von der Strömung angespült und hat man ausladende Hüften, so wird man als Schwimmer/in ins Unterwasser und an der Wand entlang gesaugt. Gerade im Sommer, bei niedrigen Wasserständen, verliert der Frauenschlucker aber seinen Schrecken. Dann eignen sich die Kehrwasser oberhalb ideal zum Üben. Das Wasser ist dann so schön klar, dass man gar nicht weiter paddeln möchte. An den Ufern trifft man oft Wanderer, die zum Abkühlen im Kehrwasser baden. Es mutet ein wenig an wie in der Karibik - nur ist das Wasser mit seinen neun Grad ein bisschen kühler.
Wer es schafft, sich vom Frauenschlucker und seiner lieblichen Umgebung zu trennen, der findet auf der Strecke bis zum Campingplatz an der Koritnica-Mündung schöne Übungsstellen und Genuss-Wildwasser im ersten und zweiten Grad. Führt die Koritnica viel Wasser, so ist der Zusammenfluss das Kriterium. Hier bilden sich für Einsteiger fiese Strömungen. So manch einer ist schon am Ausstieg vorbei gekrault. Doch das ist nicht schlimm. Hat er sein Boot im Schlepptau, so kann der Schwimmer wieder einsteigen und noch die restliche Strecke bis zur Brücke von Cezsoca befahren. Seine Freunde werden es ihm danken, denn auch dieses Stück ist ein Meisterwerk von Mutter Natur. Kurz vor Ende wird es noch einmal spannend. Der Cezsoca-Schwall ist, je nach Wasserstand, fies-steinig oder flowig-wuchtig aber maximal Wildwasser II+. Nach diesem Schwall ist Ende im Gelände, hinter der kommenden Brücke ist links der Ausstieg der Etappe erreicht.

 

 


Hausfrauenstrecke

Ich weiß nicht, ob dieser Name noch politisch korrekt ist. Ich nenne diesen Abschnitt zwischen Cezsoca und Zaga lieber „Panoramastrecke“. Denn für die Hausfrau von heute sind diese sechs Kilometer wirklich zu langweilig. Kaum Kehrwasser, keine herausragenden Stellen, lediglich fiese Baumleichen und hinterhältige Kiesbänke gibt es hier. Doch eins muss man der Strecke lassen. Man kann hier entspannt herunter treiben und die grandiose Aussicht genießen. Nirgends ist der Blick auf die hohen Berge rund um Bovec so beeindruckend. Wenn von rechts der Boka mündet, ist die Brücke von Zaga erreicht. Doch auch schwächere Paddler können noch bis zum Ausstieg „Srpenica I“ weiter paddeln, es folgen noch ein paar Trainings-Kehrwasser auf der rechten Seite sowie einige Kiesbank-Schwälle.

   


Vorspiel und Friedhof

Wer das Wildwasser im Oberlauf im Griff und noch lange nicht genug hat, der fahre weiter bis zum Ausstieg „Srpenica II“. Allerdings wandelt sich auf diesem Abschnitt der Charakter der Soca. Große Blöcke liegen im Fluss, die Kehrwasser werden schneller und kleiner. Fortgeschrittene Paddler finden hier mit dem „Karussell“, dem „Pastorentöter“ und weiteren Stellen ohne Namen tolle Trainings-Möglichkeiten. Spätestens wenn man am kleinen natürlichen See am Eingang zur Friedhofstrecke ankommt, muss man sich entscheiden. Trage ich mein Boot zwanzig anstrengende Minuten aus der Schlucht oder bin ich bereit für den Friedhof?  Die Friedhof-Strecke ist wohl die bekannteste Strecke der Soca und bei niedrigen und mittleren Wasserständen die Vorzeige-Wildwasser-III-Etappe. Einige der anspruchsvollen Stellen sorgen bei Einsteigern für Adrenalin. Der Fortgeschrittene kann hier hemmungslos herunter spielen. Sie ist nur knapp drei Kilometer lang, manch einer kann sich dort aber den ganzen Tag aufhalten.
Vor der nächsten Hängebrücke ist dann allerdings für die meisten Paddler Schluss, es folgt die anspruchsvolle WM-Strecke.

 


WM-Strecke und große Schlucht

Mit der WM-Strecke legt die Soca noch einmal einen Zahn zu. Je nach Wasserstand erreicht dieser Abschnitt den vierten Grad. Die Durchfahrten sind eng und die Schwierigkeiten folgen teils schnell aufeinander. Bei wenig Wasser wird es schlitzig und verblockt, bei viel Wasser drückt es flott durch den Irrgarten aus Fels. Einige Unterspülungen und Treibholz machen das Schwimmen hier gefährlich. Eine gute Rolle und sicheres Beherrschen von Wildwasser III bis IV sich Voraussetzung für diese Etappe.
Nur wer die Slalomstrecke fehlerfrei befährt, jedes noch so kleine Kehrwasser erwischt und zu hundert Prozent rollt, der sollte nach der WM-Strecke überhaupt über eine Weiterfahrt nachdenken. Zu viele tragische Unfälle haben sich in der sich anschließenden großen Schlucht ereignet. Wer es unbedingt wissen will, für den ist ein Wasserstand von ca. zwanzig Kubik für die persönliche Erstbefahrung ideal. Dieser verspricht saubere Linien und nicht zu viel Wasserdruck. Trotzdem lauern bissige Walzen, fiese Rückläufe und vor allem gefährliche Unterspülungen und Siphone. Auf diesen zwei Kilometern haben schon einige gute Paddler ihr Leben verloren. Vorsicht ist hier an jeder Stelle geboten.
Sicherer ist es, nach der WM-Strecke auszubooten und die Kajaks mit dem Auto um die große Schlucht herumkutschieren, um am Einstieg der Abseil-Strecke wieder einzusetzen.

 


Abseil-Strecke

Die Königs-Etappe für alle „normalen“ Paddler. Klar, die Strecke heißt nicht ohne Grund „Abseil-Strecke“, doch abseilen muss man sein Kajak nicht mehr, das war einmal. Heute gibt es einen steilen aber bequemen Pfad runter zum Fluss. Geübte brauchen knapp zehn Minuten für den Abstieg, ungeübte auch mal vierzig Minuten. Im internationalen Vergleicht ist das ein Klacks. Vor allem wenn man bedenkt, was man dafür bekommt: eines der schönsten Stücke Wildwasser der Welt.
Spätestens wenn man an der kleinen Aussichtsplattform auf Hälfte der Tragestrecke einen Blick in die grüne Lagune und auf die erste Stelle wirft, weiß man Bescheid. Oder man hat die Hosen voll. Denn die erste Stelle ist nicht nur die anspruchsvollste, sondern auch die gefährlichste. Hier geht das halbe Wasser der Soca in einen Siphon. Wer sich nicht zu tausend Prozent sicher ist, dass er die Linie trifft, der sollte unterhalb dieser Stelle einsetzen. Danach folgt immer noch anspruchsvolles aber sehr faires Wildwasser, je nach Wasserstand im III. bis IV. Grad. Die schwersten Stellen kommen im ersten Drittel. Danach kann man durchatmen. Denn der Rest ist Genuss pur.
Kurz vor Ende hat man die Qual der Wahl. Bis zum offiziellen Ende der Strecke hinter der berühmten Napoleon-Brücke paddeln oder am Camp Lazar rechtsufrig aussteigen. Am Lazar gibt es das Restaurant mit der besten Stimmung im ganzen Tal. Über dem prasselnden Lagerfeuer gart das Lamm für den Abend, im chilligen Biergarten läuft entspannte Musik. Doch wir sind wegen des Pfannkuchens hier. Es gibt ihn gefüllt mit Spinat, Hack, Gemüse oder mit Schoki. Aber die herzhaften sind wirklich der Kracher. Dazu ein kühles Radler und das Paddlerglück ist komplett.

 

Zusammenfassung

An der Soca gibt es tolle Campingplätze, gutes Eis, hervorragende Mehlspeisen und Weltklasse-Wildwasser. Wo wenn nicht hier kann man jemanden für den Wildwassersport begeistern?
Einsteiger oder Umsteiger aus dem Wandersport kommen hier voll auf ihre Kosten, denn die Soca bietet auf den meisten Strecken leichtes Wildwasser.
Doch auch für Fortgeschrittene hält sie Herausforderungen parat, genauso für Profis, die sich im Riverrunner auf Friedhof-, WM-, oder Abseil-Strecke austoben können.
Die schönste Zeit für Fortgeschrittene ist das Frühjahr. Gutes Wetter und tolle Pegel hat man in der Regel im Mai und Juni. Einsteiger fahren am besten im September oder Anfang Oktober an die Soca, dann ist das Wetter in der Regel noch schön, das Wasser ist aber nicht mehr so hoch. Im Sommer ist es oft heiß im Tal, der Wasserstand ist oft niedrig, was für Einsteiger ideale Bedingungen sind - wenn man sich das Tal mit vielen Anderen teilen möchte. Kommt man mit dem Trubel klar, sind auch die Sommermonate eine klare Empfehlung.

 

 

 

 


 


Über Outdoordirekt

Seit 2003 gibt es die Kanuschule Outdoordirekt. Anfangs noch aktiv als Kanu- und Outdoorschule, haben sich Nadja und Christian Zicke seit 2011 dem Kanusport verschrieben. Seitem ist das professionelle Kursprogramm immer weiter ausgebaut worden. Das kleine Team ausgewählter Kanulehrer, das Christian und Nadja bei den Kursen und Reisen unterstützt, besteht aus professionellen Sportlern und Expeditionisten.

Nadja und Christian können zusammen nicht nur auf unzählige Stunden Erfahrung im Wildwasser- und Seekajak zurückgreifen, sie sind seit 1998 auch regelmäßig mit Kanuschülern unterwegs. Von Anfang an zählten für beide der Spaß und die Freude am Vermitteln des Kajaksports ebenso wie die professionellen Lehrinhalte und das didaktisch immer weiter optimierte Schulungskonzept. Durch die viele Erfahrung fällt es den beiden leicht, Kanuschüler-orientiert ihr Wissen zu vermitteln oder bereits vorhandene Fehler auf Anhieb zu erkennen und diese durch gezieltes Üben auszumerzen.

Das kleine Team ausgewählter Kanulehrer, das Christian und Nadja bei den Kursen und Reisen unterstützt, besteht aus professionellen Sportlern und Expeditionisten. Doch das allein macht keinen guten Lehrer aus. Deshalb durchlaufen unsere Kanulehrer eine intensive Ausbildung bei uns im Betrieb. Außerdem muss jeder Kanulehrer sein didaktisches Geschick in einer oder mehreren Hospitationen unter Beweis stellen, bevor er bei uns schult.

Weil das Lernen in lockerer Atmosphäre und in kleinen Gruppen das Allerwichtigste ist, wird das Verhältnis von Kanulehrer zu Schüler dem jeweiligen Kursgebiet angepasst, es ist aber nie höher als 1:6. So setzt Outdoordirekt hohe Standards in den Bereichen "Sicherheit" und "Lern-Intensität".


Weitere Infos und Kursangebote auf www.outdoordirekt.de

 


Diesen Artikel sowie weitere Touren, Beiträge und Themen findest du im KANU-SPORT 3/2019:

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