Kanu vs Rudern

Ein Teil des diesjährigen Kanu-Rennsport WM-Teams hat sich auf ein Abenteuer eingelassen. Getrieben vom immer wieder selben Problem: die Laien verwechseln uns Paddler mit den Ruderern! Immer wieder hört man in den Medien Sätze wie „Wir geben rüber zu den Ruderern“ oder bei Laien am Ufer: „schaut mal die Kenterrolle von dem Ruderer“ und gemeint sind immer WIR… Kanuten auch Paddler genannt!

Um den Laien nun mal zu beweisen, dass wir herzlich wenig über die komplizierte Sportart Rudern wissen, haben sich ein paar mutige Kanuten den immer schwerer werdenden Ruderer-Fragen gestellt. Am Ende lernt man auch immer etwas über die Kanuten!

Viel Spaß bei der achtteiligen Fragerunde, die hier Clip für Clip in den nächsten Wochen online gehen werden.

Los geht´s mit der ersten Frage, wie die Boote der Ruderer heißen. Ob die Antwort jeder aus dem Team kennt? Kleine Adaption auf den Kanusport: Unsere Paddelboote sind Kajak und Canadier!
Die erste Frage war noch einfach. Die zweite ist auch noch nicht so schwer... oder doch? Die Kanuten geben wieder ihr bestes Halbwissen über die befreundeten Wassersportler preis. Skull- oder Riemen-Boot das ist hier die Frage?

Das mit der Fahrtrichtung das ist so ein Ding? Und dieser „Böbbel“ ist der nun am Ende oder am Anfang des Bootes. Es ist schon nicht ganz einfach als Kanute den Überblick bei den Ruderbooten zu bekommen.
Steuerbord und Backbord. Begriff mit denen ein Kanute nicht unbedingt in seinem Leben in Berührung kommt. Hmmmm, da gibt es doch Eselsbrücken - ja, die gibt es. Aber es gibt auch andere Theorien…

Es wird immer kniffliger! Heute also die Frage nach dem Platz der Steuerfrau / des Steuermanns. Ein Glück, dass die Kanuten keinen extra Menschen im Boot für diese Aufgabe sitzen haben. Aber wo hat man denn nun schon alles einen untätigen Ruderer in so einem Boot gesehen?
Ja, die Fragen werden noch schwieriger und die Indizien, dass in unseren Kanuten nicht so viele Ruderer-Anteile stecken, mehren sich. Heute geht es um Olympische Bootsklassen. Da nutzt es auch nichts, dass die Ruderer bei Olympia immer in der ersten Woche die Regattastrecke für uns einfahren. Das Wissen über ihre Disziplinen haben sie wohl leider noch nicht hinterlassen.

Die Fragen werden noch schwieriger und die Indizien, dass in unseren Kanuten nicht so viele Ruderer-Anteile stecken, mehren sich. Heute geht es um Olympische Bootsklassen. Da nutzt es auch nichts, dass die Ruderer bei Olympia immer in der ersten Woche die Regattastrecke für uns einfahren. Das Wissen über ihre Disziplinen haben sie wohl leider noch nicht hinterlassen.
Das ist nun die Krönung und der Höhepunkt der absoluten Verwirrung: Abkürzungen der Bootsklassen. Ja wir Kanuten haben da auch einiges zu bieten. K1, K2, K4, C1, C2, C4 und C8 dann sind wir aber auch schon durch. Bei den Ruderern gibt es da einige mehr. Die Treffer-Quote unserer Kanuten lag nicht sehr hoch aber der Ideenreichtum der Antworten kannte kaum Grenzen.

Damit es auch bei den Canadierfahrer*innen nie wieder zu Verwechslungen mit Ruderern kommt, haben Ophelia Preller, Johanna Handrick, Tim Hecker und Moritz Adam nun ein paar Erklärungen zu ihrem Bootstyp.
Nach so viel Ruderer-Materie werden heute Sarah Brüßler, Carolin Arft und Max Rendschmidt noch kurz die Feinheiten unseres Kajaks vorstellen, damit da auch nie wieder Verwechslungen mit den Ruderern auftreten können.