07. Dezember 2022

Vereine aktiv - Int. Spreewaldfahrt 2022

Paddeln inmitten des üppigen Spreewald-Grüns auf der Internationale Spreewaldfahrt 2022 (Foto: Hans-Peter Wagner)

Bewegender Abschied von der  Jagd nach den rot-weißen Hütchen. Die Touristen auf traditioneller Kahnfahrt durch das Spreewald-Städtchen Burg mögen sich am ersten Oktobersamstag gewundert haben: Zahlreiche Paddelboote waren in allen möglichen Richtungen unterwegs, und das nicht etwa gemächlich, sondern recht zügig.

Von Hans-Peter Wagner Köln

 

Rund 160 Kanuten aus 28 Vereinen, darunter auch aus Ungarn, hatten sich mal wieder zur Internationalen Spreewaldfahrt im „Reich der Fließe“ eingefunden.
Die Historie verzeichnete dieses Jahr die 50. Auflage der 1966 ins Leben gerufenen Gemeinschaftsfahrt. Nach einem Neubeginn 1977 fand sie zum 45. Mal als Orientierungsfahrt mit Wettkampfcharakter statt und erfreut sich seitdem außerordentlich großer Popularität. Als „Erfinder“ gilt ihr heutiger Organisationsleiter Rolf Sturtz. Damals sagte sich der 24 Jahre alte leidenschaftliche Orientierungsläufer, was zu Land in der Heide gehe, müsste doch auch auf dem Wasser möglich sein. Und so war die Idee für einen Wettbewerb geboren, bei dem neben dem möglichst raschen Absolvieren einer Paddelstrecke auch eine bestimmte Anzahl Kontrollpunkte gefunden werden musste. Das Konzept samt Rahmenprogramm wie z. B. dem legendären Kanutenball fand sofort großen Anklang. Die Organisatoren erhielten zu DDR-Zeiten bis zu 600 Anmeldungen und sahen sich daher gezwungen, die Teilnehmerzahl zu begrenzen. Große Vereine mussten damals nach einem Rotationssystem auch schon mal aussetzen.


Gefragt ist taktisches Geschick

Am Start zur Orientierungswettfahrt

Die mitunter nicht ganz einfache Suche nach den mit rot-weißen Hütchen markierten Kontrollpunkten hat in all den Jahren schon so manche/n Teilnehmer/in an den Rand der Verzweiflung gebracht. So z. B., als einmal ein Kontrollpunkt im Irrgarten beim Spreewaldhof Lukas ausgehängt war. Den Irrgarten zu finden, war das geringste Problem, zum auf der Aussichtsplattform angebrachten Kontrollpunkt zu gelangen dagegen schon eher. Nicht wenige verirrten sich dabei derart, dass alle Chancen auf eine gute Platzierung dahinschwanden. Der Anziehungskraft der Spreewaldfahrt tat dies jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil, gerade solche Herausforderungen sowie auch der von Jahr zu Jahr veränderte Streckenverlauf machten bis heute den Reiz dieser freizeitsportlichen Wettfahrt aus, wie langjährige Spreewaldfahrer/innen hervorheben.
Bereits zum 31. Mal nahm Torsten Kagel vom SV Motor Süd Neubrandenburg an der Spreewaldfahrt teil und zählt damit neben dem 42-maligen Teilnehmer und diesjährigem Sieger im K1 der AK3 Kai Rogozinski vom WSV Rathenow und dessen Vereinskameraden Gunter Schulz (31 Teilnahmen) nicht nur zu den langjährigsten Fans der Fahrt, sondern ist mit 19 Siegen auch ihr erfolgreichster Teilnehmer. Torsten schätzt an dem Freizeitsport-Wettkampf, dass nicht nur Schnelligkeit entscheidet, sondern auch das Vermögen, alle Kontrollpunkte zu finden. „Mir kommt das sehr gelegen, ich hatte schon immer ein Faible für die Kombination von taktischen Anforderungen beim Orientieren in der Natur und dem leistungssportlichen Anreiz, Power zu geben. Außerdem ist die Atmosphäre bei diesem Wettbewerb einfach toll“, meint der 54-Jährige. Auch Volker Flasche vom WSV Stahl Brandenburg reizte bei seiner 29. Teilnahme einmal mehr, dass es nicht nur um die schnellste Zeit geht, sondern dass beim Orientierungszeitfahren auch die richtigen Kontrollpunkte gefunden werden müssen. Er, der schon Ende der 70er Jahre mit von der Partie war, in seiner Paddler-Laufbahn insgesamt bereits zweimal um den Globus gepaddelt ist und auch viele andere Fahrten kennt, sieht die Spreewaldfahrt mit ihrem Konzept „ganz weit vorn“. Geradeaus paddeln könne jeder, hier aber komme es bei der Wahl der schnellsten Route auch auf taktisches Geschick an, so der Brandenburger.


Unterwegs Orientierung verloren

"Der diesjährige Kurs war zweifelslos einer der anspruchvollsten in all
den Jahren."

Volker Flasche, WSV Stahl Brandenburg

Zur Jubiläumsfahrt hatten sich die Organisatoren um Rolf Sturtz offenbar eine besonders knifflige Streckenführung für den Wettkampf einfallen lassen, so dass selbst erfahrene Spreewald-Paddler wie z. B. Volker Flasche einige Schwierigkeiten hatten: „Der diesjährige Kurs war zweifellos einer der anspruchsvollsten in all den Jahren. Auch wir haben uns einmal verfahren. Das Wichtigste jedoch ist, dass es wieder Spaß gemacht hat.“ Arg erwischte es diesmal auch Sieglinde und Werner Bartel vom NSV Gelb-Weiss Görlitz. Das paddelerfahrene Ehepaar – mit jenseits der 70 gehörten beide zu den Ältesten im Teilnehmerfeld – blickt auf rund ein Dutzend Spreewaldfahrten zurück: „Uns hat die Natur und der Spaß am Punktesammeln immer wieder motiviert, genauso wie das gemütliche Beisammensein mit den anderen Paddlern. Diesmal jedoch war die Strecke derart verzwickt, dass wir total die Orientierung verloren haben. Irgendwann haben wir dann bei einem Gehöft geklingelt und gefragt, ob sie uns zum Quartier zurückfahren könnten“, berichteten beide.
Seit mehr als 20 Jahren paddeln Hans-Joachim Link und Thomas Schmidt (MKV 53 Berlin) als Duo schon zusammen. „Wir sind alte Kamikaze-Kumpels, haben gemeinsam schon richtig knackiges, schnelles Wildwasser bewältigt“, sagt Hans-Joachim Link. Das wäre an sich kaum erwähnenswert, wenn Thomas Schmidt, in Freizeitpaddler-Kreisen unter dem Spitznamen „Charly“ bekannt, nicht blind wäre. „Für uns ist entscheidend, dass wir ein eingespieltes Team sind, wir müssen uns hundertprozentig aufeinander verlassen können. Wenn Hajo mir signalisiert, dass eine niedrige Brücke kommt oder Äste vor uns im Weg sind, muss ich sofort auf seine Kommandos reagieren“, beschreibt Charly ihr Handicap. Ihre diesjährige Spreewald-Orientierungsfahrt hatten sich die beiden allerdings anders vorgestellt. Nach dem dritten Kontrollpunkt wussten sie nicht weiter, paddelten daher zum Start zurück und unternahmen einen weiteren Versuch in anderer Richtung, aber auch der war letztlich nicht von Erfolg gekrönt, so dass am Ende acht nicht passierte Kontrollpunkte zu Buche standen. Die beiden nahmen es gelassen, für sie sei es trotzdem ein „tolles Erlebnis“ gewesen, meinten sie unisono.

Endlose Wasserarme laden zum Paddeln ein.

Für mich als Berichterstatter der Jubiläumsfahrt war der Spreewald absolutes Neuland. Mit Hilfe der Veranstalter hatte ich mich daher um einen Zweierpartner bemüht und war froh, dass sich mit Peter Hering von der SG Einheit Spremberg ein Spreewald-Kenner bereiterklärte, den Wettkampf gemeinsam mit mir im K2 zu bestreiten. Um dennoch nicht gänzlich als „Greenhorn“ an den Start zu gehen, mietete ich mir am Vortag bei einem der zahlreichen Bootsverleiher einen Einerkajak und wagte mich ausgestattet mit einer Karte des Verleihers und einer zweiten mit den Kontrollpunkten für das Spreewaldabzeichen ins Gewirr der unzähligen Fließe und Kanäle. Das Spreewaldabzeichen – auch eine Erfindung von Rolf Sturtz – bietet eine hervorragende Gelegenheit, das Paddelparadies ohne den Zeitdruck eines Wettkampfes in aller Ruhe kennenzulernen. Je nachdem, ob man dabei Gold, Silber oder Bronze anstrebt, muss eine Anzahl von Kontrollpunkten angefahren werden, die Route wählt man selbst aus. Ich hatte mich für Bronze entschieden, was mit fünf Kontrollpunkten durchaus an einem Tag machbar ist und für mich ausreichte, um vor dem Wettkampf einen Eindruck vom Terrain zu bekommen und mein Orientierungsvermögen etwas zu schulen. Anfangs habe ich mehr auf die Karten geschaut als ich gepaddelt bin, doch mit der Zeit fühlte ich mich zunehmend sicherer und konnte an dem einen oder anderen Abzweig auch schon mal den Blick auf die Karte weglassen. Derart gewappnet, schaute ich nun voller Neugier dem Wettkampf am nächsten Tag entgegen.

 

Ein Hadern mit der Routenwahl: "Hätte ich gewusst, dass man hier mit dem Boot ‘runterfahren kann, wären wir wohl besser andersrum gepaddelt"
Spreewaldkenner Peter Hering (SG Einheit Spremberg)

Kreuz und quer durchs Labyrinth

Nach einer letzten kurzen Einweisung der Teilnehmer eröffnet Wettkampfleiter Rolf Sturtz am frühen Morgen mit einem kräftigen „Sport frei“ die Orientierungsfahrt. An der Einsatzstelle bei der Jugendherberge herrscht bereits geschäftige Betriebsamkeit – Boote, Paddel und Ausrüstung werden noch einmal gecheckt, Trinkflaschen griffbereit verstaut. Dann geht es auf der Hauptspree rund eineinhalb Kilometer zum Start an der Pietzner Schleuse. Gestartet wird nach ausgeloster Startzeit jeweils im 3-Minuten-Abstand. Und erst jetzt, an der Startlinie nur wenige Sekunden vor dem Startsignal, erhalten alle ihre Karte mit den zu findenden Kontrollpunkten. Man hat nun zwei Möglichkeiten, man kann sich gleich mit der Karte beschäftigen und eine Route ausgucken oder man paddelt erstmal los und schaut z. B. beim Stopp am ersten Kontrollpunkt, wie es auf möglichst optimaler Route weitergehen könnte. Die meisten Boote scheinen sich wie wir auch für die zweite Möglichkeit zu entscheiden, einige paddeln sogar los, als ob der Leibhaftige hinter ihnen her wäre.
Den ersten Kontrollpunkt finden wir problemlos und Peter, der unser Boot steuert, hat auch eine Idee für unseren weiteren Kurs. Ich genieße es, mich diesmal nicht um die Route kümmern zu müssen, stattdessen kann ich mich voll und ganz aufs Paddeln konzentrieren. Um ehrlich zu sein, habe ich auch schon bald nach dem Start den Überblick über unsere Position im Labyrinth der endlosen Wasserarme verloren. Witzig finde ich, dass am Start alle in der gleichen Richtung losfahren, später dann aber Boote uns entgegen oder aus anderen Richtungen auf uns zu kommen, je nachdem welche Route die einzelnen Besatzungen gewählt haben.
Für uns läuft es nach meinem Gefühl eigentlich ganz gut. Peter steuert zielstrebig die Kontrollpunkte an und weiß stets, in welche Richtung wir zum nächsten paddeln müssen. Nur einmal, am Kontrollpunkt 8 bei der Kongoaschleuse am Stillen Fließ, wo sich ein Fisch-Kanu-Pass befindet, hadert er etwas mit seiner Routenwahl: „Hätte ich gewusst, dass man hier mit dem Boot ‘runterfahren kann, wären wir wohl besser andersrum gepaddelt“, meint er. Mir macht seine Bemerkung bewusst, dass nicht nur Paddeltempo und eine möglichst kurze Strecke, sondern auch Strömungsrichtung nebst Breite und Tiefe der jeweiligen Fließe Kriterien für eine optimale Routenwahl darstellen. Wir erreichen jedenfalls nach rund dreiundeindreiviertel Stunden das Ziel, ob wir alle Kontrollpunkte richtig passiert haben, wissen wir zu dem Zeitpunkt nicht, ebenso wenig, welchen Platz wir im Klassement belegen. Das bleibt bis zur Siegerehrung am Abend des nächsten Tages das Geheimnis der Organisatoren. Peter zeigt sich jedoch optimistisch, dass wir alle Punkte gefunden haben, wenngleich wir nicht die Schnellsten waren. Beim anschließenden Grillabend werden die Erfahrungen vom Wettkampf natürlich fleißig diskutiert und immer wieder ist dabei zu hören, dass der Kurs es diesmal ganz schön in sich hatte.


Unumstößliches Ende mit Wehmut

Resümee von Mr. Spreewald "Letztlich waren
alle Fahrten schön."

Organisator Rolf Sturtz ( ESV Lok RAW Cottbus)

Für Sonntag sieht das Programm zunächst eine geführte, gemütliche 12 bzw. 17 Kilometer lange Rundfahrt durch den südlichen Teil der Burger Kanäle und Fließe vor – Gelegenheit, noch einmal die zauberhafte, stille und zum Teil einsam anmutende Landschaft in aller Ruhe zu genießen. Nach der Rückkehr warten schon Kaffee und Kuchen, anschließend steigt in der Aula der Grundschule Burg die Spannung vor der anstehenden Siegerehrung. Wie jedes Jahr werden die drei Erstplatzierten jeder Kategorie begleitet vom Jubel der jeweiligen Teams mit Urkunden geehrt. Ein Ergebnis verdient dabei besondere Erwähnung: Stefanie Meißner vom KC Erkner brachte das Kunststück fertig, bei ihrer 16. Teilnahme zum 16. Mal zu gewinnen. Auch die Vereinswertung gewannen einmal mehr die Paddler und Paddlerinnen aus Erkner. Den dafür erhaltenen Pokal, eine Spreewaldpuppe, dürfen sie nun neben dem beliebten Fass Spreewälder Gurken für immer mit nach Hause nehmen, denn die Jubiläumsfahrt war mangels Nachfolger in Sachen Organisation zugleich die letzte Spreewaldfahrt. Dies hatte die Ausschreibung bereits im Vorfeld verkündet. Und dennoch – so schien mir – wollte niemand während der bisherigen Veranstaltung so recht daran glauben, dass es wirklich die letzte Fahrt sein sollte. Doch das Ende der Fahrt ließ sich nun mal nicht vom Tisch wischen und so blieb die Siegerehrung nicht der einzige Höhepunkt an diesem Abend.

Isa Winter-Brand überreicht Rolf Sturtz für seine
Verdienste den Ehrenbrief des DKV.
(Foto: www.facebook.com/ESVLokRAWCottbus)

Im Beisein von DKV-Vizepräsidentin Freizeitsport Isa Winter-Brand, die selbst auch an der Orientierungsfahrt teilnahm, Brandenburgs LKV-Präsidentin Dajana Pefestorff und des Vizepräsidenten Kanu-Wandersport Andreas Zimmer sowie Jürgen Peter, Abteilungsleiter Kanu beim Ausrichterverein ESV Lok RWA Cottbus, startet Rolf Sturtz nach dem Abendessen eine bildhafte, mit zahlreichen Episoden gespickte Präsentation, die an viele Meilensteine und Beteiligte aus 50 Jahren Spreewaldfahrt erinnert. So manche der Anwesenden finden sich darin wieder. Als Dank der zahlreichen Spreewald-Paddler überreicht Kai Rogozinski Rolf Sturtz unter großem Beifall der Anwesenden das Modell eines Floßes samt eines von vielen Kanuten finanzierten Gutscheines über eine Floßfahrt inklusive Verpflegung in der Uckermärkischen Seenlandschaft für ihn und die anderen langjährigen Organisatoren der Spreewaldfahrt. Mit Sachgeschenken bedanken sich zusätzlich die Paddler aus Calbe und Neubrandenburg und seitens des LKV Brandenburg bringen Dajana Pefestorff und Andreas Zimmer mit kleinen Präsenten den Dank für Rolf Sturtz und sein gesamtes Team zum Ausdruck. Abschließend würdigt von DKV-Seite Isa Winter-Brand in einer kurzen Laudatio das vielfältige Engagement von „Mr. Spreewald“ für den Kanufreizeitsport und insbesondere seine jahrzehntelange Organisationstätigkeit für die Spreewaldfahrt. Einen „sportlichen Wettkampf mit dem Naturerlebnis Spreewald zu kombinieren“ sei „meisterlich“ gewesen, mit dieser Form einer Wasserwanderveranstaltung habe Rolf Sturtz mit seinem Organisationsteam einen „Magnet für Alt und Jung“ geschaffen, unterstreicht die Vizepräsidentin Freizeitsport. Dann überreicht sie Rolf Sturtz unter Riesenbeifall der sich von ihren Plätzen erhebenden Anwesenden einen Ehrenbrief des DKV.
Es sind sehr emotionale Momente nicht nur für Rolf Sturtz, auch unter den langjährigen Spreewald-Paddlern im Saal haben einige feuchte Augen. „Die Wehmut ist schon ganz schön groß, aber ich kann Rolf verstehen, dass er nach so vielen Jahren die Organisation abgeben möchte“, sagt Volker Flasche. Ähnlich äußert sich auch Torsten Kagel: „Auch bei mir kommt natürlich Wehmut auf, ich bedaure das Ende der Spreewaldfahrt sehr. Meine Hochachtung gilt Rolf, der die Organisation über so viele Jahre durchgezogen hat.“

   


Andere Herausforderungen locken

Mit Danksagungen habe er zwar gerechnet, „dass mir dann aber so viel Ehre zuteil wird und ich hier mit standing ovations verabschiedet werde, das hätte ich so nicht erwartet“, sagt Rolf Sturtz gerührt und fügt im gleichen Atemzug hinzu, dass er die Organisation der Spreewaldfahrt ja nicht allein gewuppt habe, sondern sie beim ESV Lok RAW Cottbus stets ein gut zusammenarbeitendes Team gewesen seien. Natürlich hätten sie auch Phasen gehabt, in denen es den einen oder anderen Ärger gab und nicht alles zur Zufriedenheit von ihm und seinen Mitstreitern lief. Doch viele freundschaftliche Gespräche mit den Fahrtteilnehmern fernab von platten 0815-Dankesbekundungen hätten ihn immer wieder neu motiviert. „Letztlich waren alle Fahrten schön“, resümiert er. Besser kann das Fazit einer äußerst beliebten, auf eine 50jährige Tradition zurückblickende Kanuveranstaltung wohl kaum ausfallen.  
Auch wenn die Internationale Spreewaldfahrt nun Geschichte ist, so werden sich manche der langjährigen Teilnehmer/innen und Rolf Sturtz auch weiterhin in der Spreewaldregion begegnen, wie z. B. dieses Jahr am 15./16. Oktober beim 3. Spree-Marathon von Spremberg nach Burg, wo Rolf ebenfalls bei der Organisation mitwirkte. Und wer auf eine weniger leistungssportlich geprägte Herausforderung in der zauberhaften Wasserwelt aus ist, der kann ja mal das Spreewaldabzeichen ins Auge fassen.

 

 

DKV-Hinweis zum Tragen von Schwimmwesten


WICHTIG: Der Deutsche Kanu-Verband weist aufgrund des Bildmaterials eindringlich alle Paddler :innen auf die Notwendigkeit von Schwimmwesten hin

Alle Informationen hierzu unter den Sicherheits-Tipps auf www.kanu.de
 

 

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