Anti-Doping

Anti-Doping und Doping-Präventionsschulungen

Da der Deutsche Kanu-Verband und seine Athleten die Einnahme von verbotenen Substanzen und die Anwendung von verbotenen Methoden im Sport missbilligen, haben der DKV, seine Athleten, seine Trainer und Betreuer den seit dem 01. Januar 2009 gültigen WADA-Code ratifiziert.
Die Ratifizierung des Codes bedeutet, dass die Athleten bereit, sind sich transparent zu zeigen und sich testen zu lassen. Dafür ist jeder einzelne Athlet bereit, datenschutzrechtliche, freiheitliche und persönliche Grundrechte in einem nicht geringen Maße einzuschränken.

Die Doping-Prävention ist integrativer Bestandteil im Leistungssport und somit auch eine unumgängliche Aufgabe im Deutschen Kanu-Verband.
Doping-Prävention bedeutet für den Deutschen Kanu-Verband zum einen, mögliche Missstände im Umgang mit Arzneimitteln und die Anwendung von verbotenen Methoden im Umfeld von Athleten und bei Athleten selber auszuräumen.
Prävention bedeutet aber auch, die Athleten und ihr Umfeld im richtigen Umgang mit der für sie notwendigen medizinischen Versorgung zu schulen und ihnen Sicherheit zu geben. Dazu gehört auch der Umgang mit dem Meldesystem ADAMS der Welt-Anti-Doping-Agentur.

In den DKV-Dopingpräventionsbestimmungen ist geregelt, dass Sportlerinnen und Sportler der verschiedenen Disziplinen des Kanu-Leistungssports Schulungen zur Dopingprävention absolvieren müssen, um am Wettkampfsystem des DKV teilnehmen zu können. Sie können als Präsenzveranstaltung oder in Blended-Learning-Formaten stattfinden.

Für Aktive, die in einem Kalenderjahr 13, 14, 15 oder 16 Jahre alt werden, ist die einmalige Teilnahme an der sogenannten Doping-Präventionsschulung 1 (kurz DPS-1) verpflichtend. Diese dient der altersgerechten Vermittlung von Werten des dopingfreien Sports, der Aufklärung und Information über Dopingprävention sowie das Dopingkontrollsystem und findet als Präsenzveranstaltung statt. Zur Durchführung sind durch die Landes-Kanu-Verbände Referenten zu autorisieren, beispielsweise Inhaber von Trainer A- und B-Lizenzen im Kanusport.


Gemeinsam gegen Doping

Wir stehen für sauberen Sport. Daher unterstützen wir alle zielführenden Aktivitäten in der Anti-Doping-Arbeit und engagieren uns in der Dopingprävention.
Als Teil des Netzwerkes GEMEINSAM GEGEN DOPING vertreten wir Werte wie Fairplay und Chancengleichheit und setzen uns für die Gesundheit unserer Athletinnen und
Athleten ein. Dazu arbeiten wir eng mit der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) zusammen. Denn nur so können wir die positiven Werte des Sports schützen.
Im Rahmen von GEMEINSAM GEGEN DOPING bieten wir Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern, Eltern sowie allen weiteren Interessierten wichtige
Hilfestellungen für sauberen Sport an.
Online-Angebote:
www.gemeinsam-gegen-doping.de bietet Zugang zu wichtigen Hilfestellungen (NADAmed, Beispielliste oder Kölner Liste®) und umfangreiche Informationen für alle
Zielgruppen:
Auf der Seite www.nada.de finden sich alle relevanten Infos zum Regelwerk (NADA-Code), ADAMS oder den Meldepflichten für Testpool-Athletinnen und –athleten.
GEMEINSAM GEGEN DOPING e-Learning
Der Online-Kurs zur Dopingprävention vermittelt umfangreiches Anti-Doping-Wissen in knapp 30 min: Hier gehts zur Anmeldung
NADA-App – für unterwegs
NADAmed, Beispielliste, Kölner Liste® sowie aktuelle Warnmeldungen und weitere Informationen auf dem Handy
NADA-App für iOS
NADA-App für Android

Zahlreiche Informationen und Anlaufstellen stehen Athleten und ihren Betreuern, wie Trainern oder Eltern, zur Verfügung.

Offizielle Neuigkeiten und Änderungen findet man schnell bei der NADA.

Unterstützung bei sauberer Leistung und konkrete Hilfestellungen erhält man auf der speziell von der NADA entwickelten Seite "Gemeinsam gegen Doping".

Dort lässt sich problemlos und mit geringem technischen sowie zeitlichen Aufwand direkt die Online-Präventionsschulung durchführen. Ein Zertifikat wird nach erfolgreicher Durchführung ausgestellt.