26.11.2018 | DKV

ICF-Kongress setzt weiterhin auf Stand Up Paddling

Der Kongress der International Canoe Federation (ICF) hat bei seinem Treffen in Budapest (Ungarn) einstimmig beschlossen, weiterhin für das Recht Stand-Up-Paddling zu kämpfen, das Stand-Up-Paddeln zu vertreten.
ICF Kongress 2018

Dem Kongress wurde mitgeteilt, dass mehrere Länder den Wunsch geäußert hatten, 2019 eine ICF SUP-Weltmeisterschaft auszurichten. Im direkten Zusammenhang damit steht auch, dass der Kanusport sich nach wie vor in der Rolle sieht internationale Meisterschaften im SUP auszurichten.

ICF-Vizepräsident Thomas Konietzko sagte dem Kongress, es gebe eine große Enttäuschung in der SUP-Community, nachdem die ICF die Weltmeisterschaft 2018 nach einer gerichtlichen Klage der portugiesischen und der internationalen Surfvereinigung absagt werden musste.

Der zweijährliche ICF-Kongress stimmte mehreren Regeländerungen zu und befürwortete einen Vorschlag, die obligatorischen Anti-Doping-Schulungen auf alle internationalen Spitzensportler aus allen Kanu-Disziplinen auszudehnen. Derzeit müssen nur die Junior- und U23-Athleten eine Anti-Doping-Ausbildung absolvieren.
ICF-Generalsekretär Simon Toulson sagte gegenüber dem Kongress, dass ein Vertrag mit Eurosport geschlossen wurde, der die Live-Berichterstattung über jeden Kanu-Rennsport- und Kanu-Slalom-Weltcups in den nächsten zwei Jahren garantiert. "Dies ist eine großartige Bestätigung für unseren Sport. Das ist eine großartige Möglichkeit für das kontinuierliche Wachstum beider olympischen Disziplinen im Vorfeld von Tokio 2020", sagte Toulson.
Die TV-Berichterstattung umfasst auch die neue Sportart Kanu-Slalom Extreme (Boatercross), die seit 2016 in die Weltmeisterschaft aufgenommen wird.

 

 

Beim Treffen in Budapest wurde darüber hinaus festgestellt, dass der Kanuwettbewerb bei den diesjährigen Olympischen Jugendspielen ein voller Erfolg gewesen war. Die Planung einer eigenen Weltmeisterschaft im einzigartigen Slalom / Sprint-YOG-Format ist in Planung, die möglicherweise in jedem olympischen Sommerjahr stattfinden könnte.

Die ICF vereinbarte darüber hinaus auch mehrere Satzungsänderungen, die die Governance und Transparenz verbessern und das Ansehen des Kanus in der internationalen Gemeinschaft weiter stärken werden.
Der nächste ICF-Kongress findet im Jahr 2020 auf den Philippinen statt. Bei diesem Kongress stehen unter anderem die Wahlen für einen neuen ICF-Präsidenten und der Vorstandsmitglieder auf der Agenda.


Quelle: www.canoeicf.com

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