05.10.2021 | Kanu-Freizeit

Abschluss der großen Kanu-Herausforderung - 30 Jahre Deutsche Einheit

60 Paddlerinnen und Paddler wurden ausgezeichnet
Die Abschlussfahrt zur großen Kanu-Herausforderung (Bild: LKV Brandenburg)

Anlässlich der 30 Jahre Deutsche Einheit, hatte der Deutsche Kanu Verband eine Auszeichnung entwickelt – 30 Jahre Deutsche Einheit – Die große Kanu-Herausforderung. 

Ausgezeichnet wurden alle Paddler*innen die im Zeitraum von 1990-2020 in jedem der 16 Bundesländer jeweils 30 Kilometer paddelten oder in einem Boot per Muskelkraft zurückgelegten. Aber auch Wettkämpfer*innen, die in jedem der 16 Bundesländer an einer kanusportlichen Veranstaltung teilnahmen, wurden ausgezeichnet.

Brandenburgs Sportministerin Britta Ernst (SPD) begrüßte in der Kanuscheune auf dem Olympiastützpunkt Potsdam, wo die Kanu-Rennsportlerinnen und Kanu-Rennspotler trainieren, alle Teilnehmenden und würdigte neben den erbrachten Leistungen auch den mit dem Mauerfall grenzenlos gewordenen Breitensport.

Veranstalter für die 30-Jahre-Einheit-Fahrt war der Deutsche Kanu-Verband. Die Organisation wurde durch den LKV Brandenburg in Kooperation mit dem Gastgeberverein „Wassersportfreunde Pirschheide e.V.“ durchgeführt.

Eigentlich sollte die Fahrt und Ehrung bereits 2020 anlässlich der Einheit-Expo in Potsdam stattfinden, musste dann aber wegen der anhaltenden Corona-Pandemie verschoben werden.

Dieses Wochenende waren dann ca. 60 Wanderpaddler*innen im Alter zwischen 40 und 80 Jahren aus unteranderem Sachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Berlin und Hamburg dabei. Stolze 41 Boote wurden am Samstag morgen zu Wasser gelassen und erkundeten die Brandenburger Gewässer. Dabei waren bereits am Freitag Abend viel Sportler*innen vor Ort und genossen den Einstieg in ein aufregendes Wochenende mit einem Grillabend, vielen tollen Gesprächen und lang ersehnten Wiedersehen beim Gastgeber den Wassersportfreunden Pirschheide. Die Begrüßung aller Teilnehmer übernahm der Vereinsvorsitzende Marco Stehwin.

Während der Ehrung der Hobbysportler*innen erzählten einige der Sportministerin von ihren Erlebnissen während der Touren, von der überragenden Gastfreundschaft der jeweiligen Bundesländer bis zu dessen Besonderheiten und welche grandiosen Möglichkeiten sich durch den Mauerfall ergaben. So manch einer konnte sich den Traum erfüllen und vom Rhein aus auf die Loreley blicken, andere wiederum staunten über die vielen Gewässer in und um Berlin/Brandenburg, befuhren den Spreewald oder kletterten vom Boot aus in den Felsen des Elbsandsteingebirges. Es wurden über die Bundesländergrenzen mit Vereinen und anderen Paddler*innen neue, vielfältige Verbindungen geknüpft, welche oft zu jahrelangen Freundschaften führten.

Vor der Ehrung in der Kanuscheune durch Sportministerin Britta Ernst, paddelten alle prämierten Wassersportler*innen aus ganz Deutschland bei schönstem Sonnenschein, herbstlichen Temperaturen und leichten Wind eine 30 Kilometertour durch und um Potsdam. So führte die Tour unter anderem über den Petzinsee, durch den Wentow Graben zum Caputher Gemünde, weiter zur Neustädter Havelbucht und zum Mittagessen beim SBC Havelland e.V.. Nach einer kurzen Pause passierten alle die Glienicker Brücke bis zur Sacrower Heilandskirche und wieder zurück zum Bootshaus nach Pirschheide.

Der Samstag Abend endete mit Ehrungen, Musik und Tanz sowie vielen strahlenden Gesichtern. Für alle Beteiligten war es ein gelungenes Event.

Freude wurde den über 250 teilnehmenden Paddlerinnen und Paddler am Wettbewerb zuteil mit der Verlosung der Tombola, die von namhaften Unterstützern des Kanusports ausgelobt wurde. Die verlosten Preise reichten vom teilbaren Paddel, Bootswagen bis zum speziellen Kanutenmesser. Die nicht anwesenden Gewinner:innen erhalten ihre Preise in der nächsten Zeit per Post zugestellt. 
Die Aktion unterstützten: Prijon, Lettmann, Spreu Boote, Zoelzer, Eckla, NRS, denk-outdoor, Deutscher Kanu-Verband Wirtschafts- und Verlags GmbH
 

Von Mandy Reppner / LKV Brandenburg

Alle Bilder © by LKV Brandenburg

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