30.05.2022 | Historisches Erbe und Kunst/Kultur

Bayerisches Kanu-Wanderfahrertreffen

Nachdem die Traditionsveranstaltung zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, kann der Donau-Ruder-Club Neuburg a. d. Donau (DRCN) die Kanu-Fans nun in diesem Jahr vom 15. bis 19. Juni zur 49. Auflage des Wanderfahrertreffens begrüßen. Es steht unter dem Motto: Frei fließende Gewässer, Naturschutz, Hochwasserschutz.
www.drcn.de/Foto: Monika Sandner

Angeboten werden vor allem verschiedene Paddeltouren auf der Donau. So steht am ersten Tag (Do) eine Fahrt von Stepperg aus über wenige Meter auf dem Donaunebenfluss Ussel und dann weiter auf der Donau bis Neuburg auf dem Programm. Dabei kann zu Beginn der Fahrt vom Wasser aus der urgeschichtliche Donaudurchbruch (Antoniberg und Stepperg) besichtigt werden. Zugleich kann mit dieser Fahrt und begleitender Schulung der Europäische Paddelpass EPP2 erworben werden.
Am 2. Tag (Fr) geht es auf der Donau von Neuburg zunächst zur Staustufe Bergheim, wo die Auslass- und Überleitungswerke für die Auwaldflutung besichtigt werden. Anschließend wird nach einem kurzen Spaziergang entlang des Ottheinrich-Baches zum Schloss Grünau das Auenzentrum besucht. 
Wieder zurück bei den Booten wird nach der Schleusung an der Staustufe Bergheim zur Staustufe Ingolstadt gepaddelt und dort ebenfalls geschleust. Weiter geht es dann nach Ingolstadt, wo eine Besichtigung des Klenzeparks geplant ist.

Der 3. Tag (Sa) sieht nach einem Transfer nach Donauwörth und einem Frühschoppen beim Donauwörther Kanu Club eine Tour von Donauwörth nach Neuburg mit einer Mittagspause eventuell in Marxheim vor. Nach der Mittagspause erwartet an den Staustufen Bertoldsheim und Bittenbrunn die Paddler jeweils eine Schleusung, bevor dann Neuburg erreicht wird. Am Abend, wenn der traditionelle Festabend stattfindet, gibt es noch eine Lichterfahrt.
Am 4. Tag (So) wird vom DRCN-Bootshaus die Donau aufwärts bis zum Stauwerk Bittenbrunn gepaddelt. Dort besteht nach dem Ausbooten Gelegenheit zu einem Spaziergang zum „Finkenstein“ mit Besichtigung des Flutpolders inklusive Auslassbauwerk und Renaturierung des Sickergrabens. Per Transfer geht es dann wieder zurück nach Neuburg. 
Alternativ können Touren auf der Altmühl von Sollnhofen nach Dollnstein bzw. von Eichstätt bis Gungolding oder Arnsberg unternommen werden. Ebenso ist die Befahrung von Sandrach und Paar von Zuchering nach Vohburg möglich.
Während des Wanderfahrertreffens finden außerdem eine Umwelt- und Gewässerschulung (Freitag) sowie eine Sicherheitsschulung (Samstag) statt.

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