14.01.2024 | Historisches Erbe und Kunst/Kultur

Internationale Elbefahrt
Natur, Historie und Kultur in faszinierender Kombination

In diesem Jahr sollte vom 28.6. bis 21.7. eigentlich die 27. Auflage der beliebten Gepäckfahrt stattfinden. Nach Mitteilung der Organisatoren musste die Fahrt jedoch aus verschiedenen Gründen wie u. a. einer für den Tourverlauf nicht ausreichenden Anzahl von Etappenstationen per Anfang Januar für dieses Jahr leider abgesagt werden.
Die Elbepaddler vor der faszinierenden Felskulisse in Rathen

Wie kaum eine zweite Mehretappen-Paddeltour in Deutschland kombiniert die alle zwei Jahre stattfindende Internationale Elbefahrt Geschichte, kulturelles Erbe sowie vielfältige Landschaft und Natur von insgesamt sechs Bundesländern miteinander. Mit etwa 600 Kilometern ist die Tour von Schmilka bis in die Freie und Hansestadt Hamburg die längste Wanderfahrt in Deutschland.
In punkto Erlebnispotenzial lässt die Elbefahrt wahrlich kaum Wünsche offen. Landschaftlich fasziniert die Tour, die auch in einzelnen Etappen gepaddelt werden kann, gleich zu Beginn mit der spektakulären Felsenwelt der Sächsischen Schweiz und danach mit den terrassenförmigen Weinbergen an den Elbhängen um Dresden und Meißen.
Weiter streift sie das zum UNESCO-Welterbe zählende Gartenreich von Dessau-Wörlitz und führt schließlich hinter Wittenberge durch das Biosphärenreservat „Niedersächsische Elbtalaue“. Sie macht Station in attraktiven Städten wie dem sächsischen „Elbflorenz“ Dresden, passiert die Porzellanstadt Meißen, das geschichtsträchtige Torgau, die Lutherstadt Wittenberg und die sachsen-anhaltinische Landeshauptstadt Magdeburg, deren imposanter Dom wie auch der im Etappenort Havelberg von der Zeit König Otto I. kündet.
Weiterhin führt die Tour vorbei an der alten Festungsstadt Dömitz sowie den beschaulichen Schifferstädtchen Hitzacker, Boitzenburg und Lauenburg – ein einzigartiges lebendiges Geschichtsbuch.
Neben dem rein kanutouristischen Teil wird es - organisiert durch die gastgebenden Vereine in den Etappenorten - ein vielfältiges kulturelles Rahmenprogramm geben. Die Teilnahme an der Internationalen Elbefahrt steht allen Mitgliedern des DKV sowie ausländischer Vereine, die zur ICF bzw. ECA gehören, offen.

Webseite: www.internationale-elbefahrt.de


Winter-Elbe-Fahrt

Dass eine Fahrt auf der oberen Elbe auch im Winter eine reizvolle Angelegenheit ist, zeigt die große Resonanz der traditionsreichen Winter-Elbe-Fahrt von Bad Schandau nach Dresden-Laubegast. An der vom Kanuverein Laubegast Dresden veranstalteten Fahrt, die in diesem Jahr vom 26.-28. Januar zum 50. Mal stattfindet, nehmen alljährlich rund 100 Paddlerinnen und Paddler teil. Großen Zuspruchs erfreut sich ebenfalls die stets am Vortag der Paddeltour durch das winterliche Elbsandsteingebirge durchgeführte traditionelle Wanderung. Wo gewandert wird, lüften die Organisatoren erst zwei Tage vorher: „Je nach Wetterbedingungen schauen wir, welche Route geeignet ist. Schnee und Eis sind zum Beispiel keine guten Begleiter für eine Wandertour im Elbsandsteingebirge“, erklärt Fahrtenleiter Ray Mehlig und verweist auf allerlei Wetterkapriolen in der bisherigen Geschichte der Fahrt: „Von Hochwasser mit einem Elbpegel über fünf Meter und daraus resultierendem Fahrverbot über Schneetreiben, Eisgang mit gleichfalls Fahrverbot, extremen Wind und Wellengang mit freiwilligem Verzicht aufs Paddeln bis zu Sonnenschein mit frühlingshaften Temperaturen war schon alles vertreten.“ Für alle, die lieber paddeln statt wandern möchten, besteht in diesem Jahr die Möglichkeit einer Elbefahrt von Dresden-Laubegast bis nach Meißen einschließlich organisiertem Rücktransport der Boote. Ein weiterer traditioneller Programmpunkt ist am Samstagabend die Winter-Elbe-Party mit Lagerfeuer und Leckerem vom Grill.
Weitere Infos hier

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