03.05.2021 | Boater-Cross

Die deutschen Hoffnungsträger bei X-trem-EM

Hengst und Trompeter starten bei den Europameisterschaften, die vom vom 6. bis 9. Mai im italienischen Ivrea stattfinden.
Caroline Trompeter. Foto: Marianne Stenglein

X-trem-Weltmeister Stefan Hengst vom KR Hamm und WM-Bronze-Medaillengewinnerin Caroline Trompeter von der SKG Hanau starten bei den ersten Europameisterschaften im Kanuslalom X-trem. 
Die 26-Jährige ist die erste Weltmeisterin in dieser Sportart. 2017 gewann sie Gold. Sie sagt, „Boatercross ist sehr vielseitig. Wer physisch und technisch gut ausgebildet ist, bringt gute Voraussetzungen mit. Aber vor allem die Taktik ist entscheidend. Was ist die beste Startposition? Wen kann ich wann und wo am besten überholen? Wie verhindere ich, dass ich überholt werde? Man weiß nie genau was einen erwartet. Man kann sich einen Plan zurechtlegen, aber im Rennen gilt es schließlich situativ und spontan die richtige Entscheidung zu treffen.“ Im Vergleich zum klassischen Slalom sei Boatercross vor allem viel sozialer, meint die Hanuerin. „Man hat mehr Kontakt zu seinen Konkurrentinnen. Sowohl während des Rennens als auch drum rum.“

Sie sagt, sowohl der klassische Slalom als auch X-trem haben ihren spezifischen Reiz. „Aktuell macht mir Boatercross mehr Spaß.“ Für die Zukunft wünsche sie sich, dass X-trem von allen Seiten vollständig als professionelle Disziplin anerkannt wird. „Außerdem wäre es schön, wenn er dazu beiträgt, Athleten verschiedener Kanusparten näher zusammenzubringen.“

Weltmeister Stefan Hengst erzählt im Interview unter anderem, was ihn an dieser jungen Sportart reizt (Fotos im Video von Marianne Stenglein):

Text: Uta Büttner
 

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