20.09.2021 | Kanu-Wildwasserennsport

Heiße Wettkämpfe in eisigem Wildwasser

Die 66. Deutsche Meisterschaft im Wildwasserrennsport in Kärnten auf der Möll konnte trotz einiger Auflagen der Behörden stattfinden.
Deutsche Meisterschaften im Wildwasserrennsport

Die diesjährigen Deutschen Meisterschaften, die vom 08. – 11. September in Österreich ausgetragen und vom KSK-team Köln ausgerichtet wurden, waren ein voller Erfolg. Es gab viel Lob für diese Veranstaltung und sehr viel Freude darüber, dass dieses Event wieder stattfinden konnte, nachdem es wegen Corona letztes Jahr abgesagt und dieses Jahr noch einmal verschoben werden musste. 

Sportlich hatten die Wettkämpfe Einiges zu bieten. Auf der anspruchsvollen Strecke haben die Athleten die Herausforderungen bestens bewältigt. Sowohl bei den SchülerInnen Sprints als auch bei den SchülerInnen Classics lieferten sich der KC Düsseldorf und das KSK-team oft ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Medaillenplätze. Hier konnten die Teilnehmer des KSK 11 mal und des KCD 8 mal Edelmetall mit nach Hause nehmen. Auch die SchülerInnen von der PG Kelsterbach, des KC Fulda, der KG Celle und des KC Sömmerda standen auf dem Podium.

Bei den Rennen der Masters Herren D und der Masters Damen sicherten sich Wolfgang Pfitzenreuter vom KSK und Alke Overbeck vom KG Celle sowohl im Sprint als auch in der Classic den ersten Platz. Altmeister Markus Gickler konnte das Classicrennen der Masters Herren C für sich entscheiden, musste sich aber im Sprint Uwe Klettenheimer geschlagen geben. 

Auch die actionreiche Strecke der Fahrer ab Jugend bot ideale Bedingungen für die SportlerInnen. Mit ihren Rennbooten durch die vielen wuchtigen Schwälle zu schießen, war für die erfahrenen Paddler kein Problem. Olympiasieger Max Hoff holte auf der Classic-Distanz der Herren Gold, gefolgt von Andreas Heilinger und Finn Hartstein, wurde aber im Sprint von Finn Hartstein und Yannic Lemmen auf den dritten Rang verwiesen.

Bei den Damen konnte sich Sophia Schmidt, KSG Köln, gegen Lisa Köstle, KK Rosenheim und Valentina Dreier, KV Klagenfurt auf der langen Strecke durchsetzen. Allerdings wurde Rosa Deinert vom KSK-team dritter der Meisterschaft, da Dreier als Österreicherin nicht in diese Wertung einging. Beim Sprint hatte hier aber Christina Massini, KC Fulda die Nase vorn, vor Lisa Köstle und ihrer Vereinskollegin Jil-Sophie Ecker. Marlene Wesseling von der KSG siegte im Feld der Juniorinnen in beiden Disziplinen vor ihren Konkurrentinnen Greta Zietz und Alina Zimmer von der KG Celle, sowie Anne Jäger, KC Fulda. Gold der Junioren im Sprintlauf ging an Mark Liewald, KCD, Silber und Bronze an Leo Bonnmann, BW Köln und Linus Becker vom KSK-team. In der Classic wechselten hier Mark Liewald und Leo Bonnmann die Plätze.  

Mit dieser Deutschen Meisterschaft ist ein großes Wildwasser-Fest zu Ende gegangen. Leider musste auf Grund der Pandemie auf eine große Abschluss-Party verzichtet werden. Jetzt hoffen wir alle auf einen Ausrichter der Meisterschaften im kommenden Jahr und das dieses Ereignis dann ohne einschränkende Maßnahmen durchgeführt werden kann.

Von: Sylvia Welzl

Ergebnisse unter: http://kanu-wildwasser.de/index.php/service/ergebnisse/national/ergebnisse-2021

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